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Di, 12:55 Uhr
01.11.2022
Aus dem Landtag

FDP fordert Erkundung der Thüringer Gasfelder

Alle Optionen für die Gasförderung und -erzeugung in Thüringen müssen auf den Tisch, dass fordern die Freien Demokraten im Thüringer Landtag. Sie haben einen entsprechenden Antrag im Parlament eingebracht...

Die Minderheitsregierung soll die Erkundung von Thüringer Gasfeldern schnell und unbürokratisch ermöglichen sowie solche Vorhaben grundsätzlich in Deutschland unterstützen. Das schließt selbstverständlich die ergebnisoffene Prüfung unkonventioneller Gasförderungsmethoden ein. Eine realistische Umweltverträglichkeitsprüfung ist ebenso geboten wie Potential- und Effizienzanalysen.

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„Wir verlangen von R2G keine Wunderdinge, sondern lediglich Einsicht. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien allein kann unser Energieproblem weder kurz- noch mittelfristig lösen. Überall dort, wo es geologisch verantwortbar ist, sollten wir die heimischen Erdgasreserven nutzen“, sagt Thomas L. Kemmerich, Sprecher der FDP-Gruppe. Er bezeichnet es als lupenreine Doppelmoral, dass sich insbesondere die Grünen gegen Fracking in Deutschland aussprechen, andererseits aber das Importieren von Fracking-Gas aus den USA vorantreiben. „Das zeugt nicht von Verantwortung, sondern allein von Arroganz gegenüber den Bürgern und der Wirtschaft. Ideologie darf der Bewältigung der Energiekrise nicht länger im Wege stehen.“

Der jetzige Antrag basiert auf einer Energie-Klausur der Freien Demokraten mit Professor Moh‘d Amro. Er ist Lehrstuhlinhaber an der TU Bergakademie Freiberg und gilt als maßgeblicher Experte für Geoströmungs-, Förder- und Speichertechnik. Amro verwies ausdrücklich darauf, dass Fracking nach weltweit rund 3 Millionen Bohrungen keine Risikotechnologie mehr darstellt. Eine Förderung sei ohne Gefährdung des Grundwassers möglich. Er geht von einem enormen Potential heimischer Schiefergas-Vorkommen aus. Mit ihnen lasse sich der deutsche Gasverbrauch für rund 25 Jahre sichern. Zwar befinden sich die größten Vorkommen in Norddeutschland. Doch auch in Thüringen gibt es laut Amro potentielle Abbaufelder.

Fracking ist in Deutschland nicht verboten. Ein entsprechender Antrag von SPD, Grünen und Linken ist vor zehn Jahren im Bundestag gescheitert.
Autor: red

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Kommentare
geloescht.20230927
01.11.2022, 14:56 Uhr
Genau....
aber vorher sollte man lieber erstmal nach "Gas" im Kopf suchen! :-)
Paulinchen
01.11.2022, 16:17 Uhr
Wurde nicht...
... in der Nähe von Schlotheim, zu tiefen DDR Zeiten, einst Gas aus Mutter Erde geholt? Was mich wundert ist, warum gibt es keine Überlegungen, im eigenen Land, nach Bodenschätzen zu suchen. Vor einigen Jahren, habe ich mal gehört, dass man in Eisleben wieder nach Kupfer suchen will. Das einzige Bergwerk soll ein Investor aus der Schweiz gekauft haben. Mit Untersuchungen aus der Luft wurden viele tausend Tonnen geortet. In der Nordsee gibt Gasfelder, die Braunkohle liegt in der Erde und wartet auf eine sinnvolle Gewinnung. Wo sind denn die hyperschlauen Experten, von denen man hier in Deutschland mehr als Einwohner hat? Die Scheichs von Katar, haben unmissverständlich gesagt, bekommt Gas in Europa einen Preisdeckel, gibt es aus Katar kein Gas! Ich habe das Gefühl, unsere Regierung spielt auf Zeit und ab Mai hat sich das Gas Problem fast schon von selbst erledigt. Denn den Entlastungsbetrag bekommen wir doch auch vorläufig nicht mehr. Heute dies, Morgen das und übermorgen gibt es wieder das von gestern. Aber der Wirtschaftsminister hat nichts falsch gemacht, so sprach er heute auf der PK in Dresden. "Alles zum Wohl der Bevölkerung." Hoffentlich steigt Münchhausen bald wieder auf seine Kanonenkugel und fliegt weit, weit und ganz viel weiter......
free Gigi
01.11.2022, 18:31 Uhr
Warum wohl
weil Deutschland schlicht weg, nicht konkurrenzfähig ist. Personal- und Energiekosten, sowie hohe Arbeitsschutz und Umweltauflagen sind eben unattraktiv für Kapitalisten.
Quallensammler
01.11.2022, 20:45 Uhr
FDP fordert...
Fordern ist nett. Beauftragen besser. In dem Fall aber wohl als Neuerkundung nicht mehr nötig. In der DDR gab es den VEB Geophysik Leipzig. Die Bohr- und Messtrupps haben das Land systematisch nach Rohstoffquellen abgesucht. Viele Jahrzehnte. Die fundierten Daten existieren sicher noch - also einfach mal beim Nachfolger anklingeln und mit Klimpergeld winken... Und dann los mit der Erschließung und Förderung! Daumen sind gedrückt, dass in den hoffnungsvollen Revieren sich dann nicht gerade jemand mit Klebstoff an der Zufahrt festklebt, oder eine seltene Tier- oder Pflanzenart dort entdeckt wird, oder einfach nur eine Anwohnerinitiative gegen das Projekt kämpft.
P.Burkhardt
01.11.2022, 21:25 Uhr
genau...
...bin dafür ! Gas fördern, wenn notwendig fracken in Thüringen ... und ein AKW in der Goldenen Aue !

und wer sich hier über Forderungen aufregt...mir fällt da eine Truppe ein, die außer fordern gar nix kann...und tatsächlich finde ich es schade, dass die FDP jetzt in das gleiche Horn tutet....mal ehrlich im Grunde ist das doch Blödsinn, was die wollen, oder ?
grobschmied56
01.11.2022, 23:48 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Verzichten Sie offensichtlich falsche Tatsachenbehauptungen.
Kobold2
02.11.2022, 06:54 Uhr
Fordern
hat schon länger Konjunktur.
Damit kann man schnell einfache Gemüter hinter sich versammeln, dabei anderen die Kompetenz absprechen, ohne selbst was zu leisten....
Konstruktive Lösungen zu bringen, ist einfach zu anstrengend.
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