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Di, 14:26 Uhr
28.02.2006

Getanzte Beschäftigung

Nordhausen (nnz). Theater soll Spaß machen. Auch bei der Generation, die vermutlich lieber Pommes in sich reinschiebt und im Ohr einen Stöpsel vom MP3-Player hat. Wie dieser Spaß vermittelt werden kann, das hat heute mal die nnz erfahren.

Getanzte Beschäftigung (Foto: nnz) Getanzte Beschäftigung (Foto: nnz)

Schüler der 9. Klasse der Regelschule Hainleite Wolkramshausen fiebern schon der Uraufführung des Balletts TanzMiró am Nordhäuser Theater entgegen. Denn sie werden dabei sein. Die 14- und 15jährigen haben zum Maler Joan Miró und zur Ballettkompanie des Theaters eine ganz besondere Beziehung.

Noch bis Ende März arbeiten sie selbst mit ihrem Lehrer Steffen Adam an einem eigenen Miró-Projekt. Ausschnitte daraus konnten sie in den vergangenen Tagen den Tänzerinnen und Tänzern auf ihrer Probenbühne vorstellen. Sie zeigten verschiedene Szenen, die nach eigener Meinung mehr oder weniger zufällig entstanden in der Auseinandersetzung mit Miró. Das, was die Schüler vorführten, fand viel Beifall bei den Leuten vom Ballett. In einer anschließenden Diskussion erklärten die Schüler, wie sie Miró heute erleben.

Zunächst startete das Projekt für alle zusammen, jetzt arbeiten die Schüler in drei Gruppen weiter, erklärten sie den Tänzern. Die eine befasst sich mit der Geschichte des Malers, die andere widmet sich besonderen Abschnitten im Leben Mirós und die dritte will das Projekt in Gedichten weiterverfolgen.

Neben ihrer eigenen Arbeit interessierte die 9. Klasse vor allem, wie das Ballett das neue Stück TanzMiró, dass am 17. März seine Uraufführung am Theater in Nordhausen erlebt, umsetzt. Einiges konnten sie dann bei der Probe sehen. Für Schüler und Tänzer war es ein interessanter Nachmittag, der seine Fortsetzung findet. Nicht zuletzt bei der großen Präsentation an der Schule in Wolkramshausen im April, wo dann Ballettdirektorin Jutta Wörne als aufmerksame Zuschauerin im Publikum sitzen wird – das hat sie schon den Schülern versprochen.
Autor: nnz

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