Di, 11:43 Uhr
28.02.2006
Die Nummer 2
Nordhausen (nnz). Ach, was war das für eine Aufregung, als Sven Bolko Heck im vergangenen Jahr ausgerechnet zum Altstadtfest seine 1. Bier- und Musikmeile veranstaltete! Jetzt soll es die zweite Auflage auch wieder zu einem Festtag - geben. Die nnz mit ersten Einzelheiten.
Zum Altstadtfest wird es die Meile mit der Nummer 2 nicht geben, die Altsstadtinitiative hatte bereits im vergangenen Jahr vorsorglich alle Plätze dieser Stadt als ihr Revier beansprucht und entsprechend beantragt, weil "Herr Heck mit dem Altstadtfest Werbung und Verträge abschloss, ohne einen Auftrag der Altstadtinitiative zu haben", wie deren Chef Hansjürgen Nüßle der nnz mitteilte. Und so guckte Sven Bolko Heck auf den Jahreskalender und hatte aber auch noch ein Gespräch mit Vertretern der jetzigen Linkspartei.PDS in Erinnerung.
Auf dem Rathausplatz, so sinnierte der Chef der Medienhaus Heck GmbH in Hamburg, könnte doch wieder eine Meile aufgebaut werden. Und warum soll das nicht die Zeit um den 1. Mai herum sein? Das ganze Walpurgis-Gebrabbel ist für Heck nicht unbedingt förderlich, um in oder um Nordhausen herum veranstaltungstechnisch zu punkten. Walpurgis gehöre in den Harz, dafür das Maibaumsetzen nach Nordhausen.
Und so will Heck eine Tradition wiederbeleben, die derzeit nur noch auf den Dörfern zu Hause ist. Vom 28. April bis zum 1. Mai soll sich das Spektakel hinziehen. Die Wippertaler Getränke sind ebenso an Bord, wie auch einheimische Gastronomen eingeladen sein sollen. Neben Bier und Rostbratwürsten werden die Besucher der Meile unter anderem die Damenband Scarlett, die Goombay Dance Band, das Rockn Roll Orchester und die Barley Brothers zu sehen und zu hören bekommen.
Ein wenig anders, weil politisch, soll es am 1. Mai zugehen. Da werden die SPD, Bündnis90/Die Grünen und die Linkspartei.PDS gemeinsam mit dem DGB zur Maifeier einladen. Erste Gespräche mit Veranstalter Heck gab es bereits, jetzt wollen sich die Macher laut Nordthüringer DGB-Chef Ulrich Hannemann noch über das Wie einigen. Was Hannemann überhaupt nicht will, das ist eine Wahlkampfveranstaltung der Linkspartei, auch eine starke kommerzielle Vereinnahmung solle es an diesem Montag nicht geben.
Der 1. Mai sei und bleibe ein Tag der Gewerkschaften, möglich wäre nach der gewerkschaftlichen Eröffnung ein jeweiliges Programm der mitmachenden Parteien. Die Feinheiten wollen alle Partner heute abklopfen. Der Ausgang ist indes ungewiss. Die nnz wird auf jeden Fall über den Ausgang der Gespräche berichten.
Autor: nnzZum Altstadtfest wird es die Meile mit der Nummer 2 nicht geben, die Altsstadtinitiative hatte bereits im vergangenen Jahr vorsorglich alle Plätze dieser Stadt als ihr Revier beansprucht und entsprechend beantragt, weil "Herr Heck mit dem Altstadtfest Werbung und Verträge abschloss, ohne einen Auftrag der Altstadtinitiative zu haben", wie deren Chef Hansjürgen Nüßle der nnz mitteilte. Und so guckte Sven Bolko Heck auf den Jahreskalender und hatte aber auch noch ein Gespräch mit Vertretern der jetzigen Linkspartei.PDS in Erinnerung.
Auf dem Rathausplatz, so sinnierte der Chef der Medienhaus Heck GmbH in Hamburg, könnte doch wieder eine Meile aufgebaut werden. Und warum soll das nicht die Zeit um den 1. Mai herum sein? Das ganze Walpurgis-Gebrabbel ist für Heck nicht unbedingt förderlich, um in oder um Nordhausen herum veranstaltungstechnisch zu punkten. Walpurgis gehöre in den Harz, dafür das Maibaumsetzen nach Nordhausen.
Und so will Heck eine Tradition wiederbeleben, die derzeit nur noch auf den Dörfern zu Hause ist. Vom 28. April bis zum 1. Mai soll sich das Spektakel hinziehen. Die Wippertaler Getränke sind ebenso an Bord, wie auch einheimische Gastronomen eingeladen sein sollen. Neben Bier und Rostbratwürsten werden die Besucher der Meile unter anderem die Damenband Scarlett, die Goombay Dance Band, das Rockn Roll Orchester und die Barley Brothers zu sehen und zu hören bekommen.
Ein wenig anders, weil politisch, soll es am 1. Mai zugehen. Da werden die SPD, Bündnis90/Die Grünen und die Linkspartei.PDS gemeinsam mit dem DGB zur Maifeier einladen. Erste Gespräche mit Veranstalter Heck gab es bereits, jetzt wollen sich die Macher laut Nordthüringer DGB-Chef Ulrich Hannemann noch über das Wie einigen. Was Hannemann überhaupt nicht will, das ist eine Wahlkampfveranstaltung der Linkspartei, auch eine starke kommerzielle Vereinnahmung solle es an diesem Montag nicht geben.
Der 1. Mai sei und bleibe ein Tag der Gewerkschaften, möglich wäre nach der gewerkschaftlichen Eröffnung ein jeweiliges Programm der mitmachenden Parteien. Die Feinheiten wollen alle Partner heute abklopfen. Der Ausgang ist indes ungewiss. Die nnz wird auf jeden Fall über den Ausgang der Gespräche berichten.

