Mo, 07:11 Uhr
06.02.2006
BSC erobert Punkt
Nordhausen (nnz). Ganz nah an einer dicken Überraschung war der Braunlager SC Harz beim Auswärtsspiel bei den Blue Lions Leipzig. Letztlich unterlagen die Wölfe vor rund 1100 Zuschauen mit 2:3 (2:0, 0:2, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen und haderten mit dem völlig überforderten Hauptschiedsrichter Franz, der dem BSC drei gut mögliche Punkte kostete.
Bereits im ersten Drittel hatte Franz reichlich fragwürdige Strafzeiten ausgesprochen, dabei aber wenigstens beide Mannschaften gleichmäßig bedacht. Im Gegensatz zu den Leipzigern verstanden es die Braunlager bestens, die sich bietenden Powerplay-Gelegenheiten zu nutzen. Roman Vanek brachte die Wölfe in Führung (5.), Dusan Halloun vollendete eine schnelle Puckstafette über Alexander Deibert und Jozef Potac mit einem satten Schlagschuss (12.). Zuvor hatte Deibert bereits den zweiten BSC-Treffer auf der Kelle, scheiterte aber an Marko Suvelo im Leipziger Tor (8.). Von den Hausherren war wenig zu sehen, die beste Gelegenheit hatte noch Hendrik Bärschneider, der die Oberkante der Latte traf (9.).
Im zweiten Durchgang rückte der Referee dann endgültig in den Mittelpunkt. Nachdem Franz bereits eine fragwürdige zehnminütige Disziplinarstrafe gegen Stefan Bilstein ausgesprochen hatte, schickte er innerhalb einer Minute gleich fünf Harzer auf die Strafbank. Der BSC wehrte sich in der folgenden fast vier Minuten langen doppelten Unterzahl nach Kräften, musste dann aber doch innerhalb von wenigen Sekunden zwei Treffer durch Daniel Bartell zum 2:2 schlucken (35.). Der Schiri hat leider entscheidend eingegriffen. In dieser Phase sind wir total verpfiffen wurden! war Wölfe-Coach Jan Furo auch nach dem Spiel noch mächtig sauer.
Im Schlussabschnitt, und endlich auch wieder bei gleicher Spielerzahl auf dem Eis, erkämpften sich die Harzer zwar ein kleines Übergewicht, konnten dies aber nicht in einen Torerfolg ummünzen. Sowohl Suvelo als auch der starke Alexander Ansmann im BSC-Tor ließen keine weiteren Treffer zu, so dass die Entscheidung schließlich im Penaltyschießen fallen musste. Hier traf für die Wölfe Vanek, doch der ansonsten blasse Daniel Jun und Stephan Kuhlee sicherten mit ihren Toren den Blue Lions den Extra-Punkt.
Die Unterzahl im zweiten Drittel hat viel Kraft gekostet. Letztlich müssen wir mit dem erkämpften Punkt zufrieden sein, sagte Furo anschließend. Ein Sonderlob sprach der BSC-Trainer für seinen Torwart aus: Alex war heute super. Leipzigs Coach Zdenek Travnicek äußerte sich nach Spielende fast schon entschuldigend: Wir können den Schiri nicht beeinflussen. Bezeichnend, dass auch auf Seiten der Gastgeber von einer ganz schlechten Leistung der Unparteiischen gesprochen wurde.
Tore: 0:1 Vanek (Halloun, Deibert) 5-4 4:48, 0:2 Halloun (Vanek, Potac) 4-3 11:36, 1:2 Bartell (Eichelkraut, Jun) 5-3 34:08, 2:2 Bartell (Eichelkraut, Rentzsch) 5-3 34:24, 3:2 Kuhlee PEN
Strafen: Leipzig 12 – Braunlage 28 + 10 für Bilstein
Zuschauer: 1057
Autor: nnzBereits im ersten Drittel hatte Franz reichlich fragwürdige Strafzeiten ausgesprochen, dabei aber wenigstens beide Mannschaften gleichmäßig bedacht. Im Gegensatz zu den Leipzigern verstanden es die Braunlager bestens, die sich bietenden Powerplay-Gelegenheiten zu nutzen. Roman Vanek brachte die Wölfe in Führung (5.), Dusan Halloun vollendete eine schnelle Puckstafette über Alexander Deibert und Jozef Potac mit einem satten Schlagschuss (12.). Zuvor hatte Deibert bereits den zweiten BSC-Treffer auf der Kelle, scheiterte aber an Marko Suvelo im Leipziger Tor (8.). Von den Hausherren war wenig zu sehen, die beste Gelegenheit hatte noch Hendrik Bärschneider, der die Oberkante der Latte traf (9.).
Im zweiten Durchgang rückte der Referee dann endgültig in den Mittelpunkt. Nachdem Franz bereits eine fragwürdige zehnminütige Disziplinarstrafe gegen Stefan Bilstein ausgesprochen hatte, schickte er innerhalb einer Minute gleich fünf Harzer auf die Strafbank. Der BSC wehrte sich in der folgenden fast vier Minuten langen doppelten Unterzahl nach Kräften, musste dann aber doch innerhalb von wenigen Sekunden zwei Treffer durch Daniel Bartell zum 2:2 schlucken (35.). Der Schiri hat leider entscheidend eingegriffen. In dieser Phase sind wir total verpfiffen wurden! war Wölfe-Coach Jan Furo auch nach dem Spiel noch mächtig sauer.
Im Schlussabschnitt, und endlich auch wieder bei gleicher Spielerzahl auf dem Eis, erkämpften sich die Harzer zwar ein kleines Übergewicht, konnten dies aber nicht in einen Torerfolg ummünzen. Sowohl Suvelo als auch der starke Alexander Ansmann im BSC-Tor ließen keine weiteren Treffer zu, so dass die Entscheidung schließlich im Penaltyschießen fallen musste. Hier traf für die Wölfe Vanek, doch der ansonsten blasse Daniel Jun und Stephan Kuhlee sicherten mit ihren Toren den Blue Lions den Extra-Punkt.
Die Unterzahl im zweiten Drittel hat viel Kraft gekostet. Letztlich müssen wir mit dem erkämpften Punkt zufrieden sein, sagte Furo anschließend. Ein Sonderlob sprach der BSC-Trainer für seinen Torwart aus: Alex war heute super. Leipzigs Coach Zdenek Travnicek äußerte sich nach Spielende fast schon entschuldigend: Wir können den Schiri nicht beeinflussen. Bezeichnend, dass auch auf Seiten der Gastgeber von einer ganz schlechten Leistung der Unparteiischen gesprochen wurde.
Tore: 0:1 Vanek (Halloun, Deibert) 5-4 4:48, 0:2 Halloun (Vanek, Potac) 4-3 11:36, 1:2 Bartell (Eichelkraut, Jun) 5-3 34:08, 2:2 Bartell (Eichelkraut, Rentzsch) 5-3 34:24, 3:2 Kuhlee PEN
Strafen: Leipzig 12 – Braunlage 28 + 10 für Bilstein
Zuschauer: 1057


