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Sa, 12:08 Uhr
04.02.2006

Derbysieg gegen die Farmers

Nordhausen (nnz). Mit einem souveränen 9:5 (3:1, 4:2, 2:2)-Derbysieg über die Wedemark Farmers hat sich der Eishockey-Regionalligist Braunlager SC Harz drei wichtige Punkte in der Meisterrunde gesichert. Aus einer starken BSC-Mannschaft ragten Dusan Halloun und Jozef Potac heraus. Ein Spielbericht von Robert Koch.


Derbysieg gegen die Farmers (Foto: nnz) Derbysieg gegen die Farmers (Foto: nnz) Dabei begann das recht ruppige Derby alles andere als planmäßig für die Wölfe. Bereits nach 25 Sekunden waren die Wedemarker durch Christian Schock in Führung gegangen, wenn auch aus klarer Abseitsposition. Der BSC schlug jedoch zurück, zunächst in Person von Andreas Bippus, der sich einen klassischen Faustkampf mit Marco Spors lieferte. Dann aber auch mit Toren: Marek Adamec erzielte in Überzahl das 1:1 (7.), Halloun brachte die Wölfe in Führung (10.). Kurz vor der Drittelpause erhöhte Potac mit einem satten Schuss auf 3:1.

So wie das erste Drittel geendet hatte, so begann auch der zweite Abschnitt. Wieder hatte Potac Maß genommen und getroffen (22.). Zwar konnte Richard Tischler für die Farmers verkürzen, mit drei Toren in drei Minuten machte der BSC aber frühzeitig den Sack zu. Zunächst war Mario Breneizeris erfolgreich (30.), dann knallte Halloun den Puck per Direktabnahme in die Maschen (31.). Zum Zungeschnalzen war auch das 7:2: Knapp 20 Sekunden brauchten die Wölfe im Powerplay, ehe Roman Vanek nach einem Zuckerpass von Halloun erfolgreich war (33.). Fast bitterer als der dritte Gegentreffer durch Schock (38.) war für die Wölfe gegen Ende des Drittels allerdings das Ausscheiden von Ales Stribny, der mit einer Knieverletzung vom Eis musste.

Nach dem schnellen 8:3 durch Vanek zu Beginn des Schlussabschnitts (42.) ließen es die Gastgeber etwas ruhiger angehen. Laszlo Csata (47.) und Daniel Soriano (49.) waren die Nutznießer auf Seiten der Farmers. Der Schlusspunkt gehörte vor rund 750 begeisterten Zuschauern, darunter auch etwa 50 extra angereiste BSC-Fans aus den Niederlanden, in Form des 9:5 durch Dennis Lütjen aber doch den Wölfen (57.). Mit den neun Gegentreffern waren die Wedemarker letztlich gut bedient, schließlich vergaben die Harzer sogar noch einige dicke Chancen.

„Ein verdienter Sieg für Braunlage“, meinte anschließend auch Wedemarks Pressevertreter Steve Palaser. BSC-Trainer Jan Furo freute sich über die drei Punkte, blickte aber auch schon auf das nächste Heimspiel am Dienstag gegen die Black Dragons Erfurt: „Wir hoffen auf eine gute Kulisse und die Unterstützung von den Rängen. Erfurt ist schließlich einer der direkten Konkurrenten um einen Play-Off-Platz.“

Tore: 0:1 Chr. Schock (Magnotta, Hoppe) 0:25, 1:1 Adamec (Deibert, Potac) 5-4 6:20, 2:1 Halloun (Potac) 9:26, 3:1 Potac (Vanek) 19:45, 4:1 Potac (Halloun) 21:20, 4:2 Tischler 23:05, 5:2 Breneizeris (Stribny, Brümmer) 29:31, 6:2 Halloun (Bilstein) 30:47, 7:2 Vanek (Halloun, Deibert) 5-4 32:09, 7:3 Chr. Schock (Magnotta, Hoppe) 37:11, 8:3 Vanek (Potac) 41:37, 8:4 Csata 46:24, 8:5 Soriano (Schubert, Willmann) 5-4 48:40, 9:5 Lütjen 56:28

Strafen: Braunlage 21 + Spieldauer Bippus – Wedemark 21 + Spieldauer Spors

Zuschauer: 716
Autor: nnz

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