Do, 09:01 Uhr
22.11.2001
Bullen und Bären im nnz-Aktien-Tip
Nordhausen/Frankfurt (nnz). Die nnz bietet in lockerer Folge Analysen und Markteinschätzungen an. Das Material wird nnz von der Helaba zur Verfügung gestellt. Heute: 22.11.2001
Weiterhin bestehende Sorgen um den kurzfristigen Verlauf der US-Konjunktur, negative News von einigen Aktien und ein Downgrade bei Microsoft drücken gestern die Stimmung an den US-Aktienmärkten. Ebenfalls belasteten Gewinnmitnahmen, nach den in letzter Zeit stark gestiegenen Kursen die Aktien. Leicht positiv überraschten die US-Arbeitsmarktdaten die entgegen der Erwartungen leicht von 442.000 auf 427.000 Erstanträge zurückgegangen sind. Insgesamt geht man nun davon aus, dass die größte Entlassungswelle wohl vorüber ist. Auch das Vertrauen in die US-Wirtschaft scheint langsam wieder etwas zuzunehmen, der Index der Universität Michigan stieg im Oktober auf 83,9 nach zuvor 82,7 Prozent. Der Dow Jones verlor bis zum Schluss 0,67 Prozent auf 9.834,68 Punkte, die Nasdaq fiel um 0,29 Prozent auf einen Schlusstand von 1.875 Punkten, während der S&P 500 0,49 Prozent nachgab und den Handel bei 1.137 Punkten schloss. Heute ist in den USA Thangsgiving - die Aktienmärkte bleiben geschlossen.
Die deutschen Aktien konsolidierten gestern und schlossen den Handel knapp behauptet. Verunsichert wurden viele Anleger von dem schlecht ausgefallenen Ifo-Geschäftsklimaindex, welcher erneut rückläufig war. Zwischenzeitlich sorgten Hoffnungen auf weitere Zinssenkungen durch die EZB für etwas Kauflaune, die sehr schnell wieder abebbte und der Dax nach einem insgesamt lustlosen Handelstag die Sitzung um 0,18 Prozent tiefer, bei 5087 beendete. Nach Vorlage der Geschäftszahlen und einem wenig hoffnungsvollen Ausblick fielen MAN um 4,32 %. Ebenfalls deutlich gaben Epcos, nach einer Abstufung durch mehrere Häuser, sowie Infineon nach Gewinnmitnahmen ab.
Auch heute ist mit einer Fortsetzung des Seitwärtstrend zu rechnen, da es durch den US-Feiertag bedingt, an Impulsen fehlen wird. Die Eröffnungsindikation liegt bei 5.077 im Dax. Bereits heute morgen hat RWE für ein Rumpfgeschäftsjahr von drei Monaten eine Steigerung des betrieblichen Ergebnisses um 15 bis 20 Prozent bekräftigt.
Christian Schmidt, Aktienhandel
Autor: nnzWeiterhin bestehende Sorgen um den kurzfristigen Verlauf der US-Konjunktur, negative News von einigen Aktien und ein Downgrade bei Microsoft drücken gestern die Stimmung an den US-Aktienmärkten. Ebenfalls belasteten Gewinnmitnahmen, nach den in letzter Zeit stark gestiegenen Kursen die Aktien. Leicht positiv überraschten die US-Arbeitsmarktdaten die entgegen der Erwartungen leicht von 442.000 auf 427.000 Erstanträge zurückgegangen sind. Insgesamt geht man nun davon aus, dass die größte Entlassungswelle wohl vorüber ist. Auch das Vertrauen in die US-Wirtschaft scheint langsam wieder etwas zuzunehmen, der Index der Universität Michigan stieg im Oktober auf 83,9 nach zuvor 82,7 Prozent. Der Dow Jones verlor bis zum Schluss 0,67 Prozent auf 9.834,68 Punkte, die Nasdaq fiel um 0,29 Prozent auf einen Schlusstand von 1.875 Punkten, während der S&P 500 0,49 Prozent nachgab und den Handel bei 1.137 Punkten schloss. Heute ist in den USA Thangsgiving - die Aktienmärkte bleiben geschlossen.
Die deutschen Aktien konsolidierten gestern und schlossen den Handel knapp behauptet. Verunsichert wurden viele Anleger von dem schlecht ausgefallenen Ifo-Geschäftsklimaindex, welcher erneut rückläufig war. Zwischenzeitlich sorgten Hoffnungen auf weitere Zinssenkungen durch die EZB für etwas Kauflaune, die sehr schnell wieder abebbte und der Dax nach einem insgesamt lustlosen Handelstag die Sitzung um 0,18 Prozent tiefer, bei 5087 beendete. Nach Vorlage der Geschäftszahlen und einem wenig hoffnungsvollen Ausblick fielen MAN um 4,32 %. Ebenfalls deutlich gaben Epcos, nach einer Abstufung durch mehrere Häuser, sowie Infineon nach Gewinnmitnahmen ab.
Auch heute ist mit einer Fortsetzung des Seitwärtstrend zu rechnen, da es durch den US-Feiertag bedingt, an Impulsen fehlen wird. Die Eröffnungsindikation liegt bei 5.077 im Dax. Bereits heute morgen hat RWE für ein Rumpfgeschäftsjahr von drei Monaten eine Steigerung des betrieblichen Ergebnisses um 15 bis 20 Prozent bekräftigt.
Christian Schmidt, Aktienhandel

