Do, 08:56 Uhr
22.11.2001
Stadt zahlt bis Ende Februar aus
Nordhausen (nnz). Noch nicht völlig klar scheint die Übernahme von bislang städtischen Aufgaben im sozialen Bereich durch das Landratsamt zu sein. Die Stadt Nordhausen will deshalb ihre Leistung befristet weiterführen.
Zum Hintergrund: Die Stadtverwaltung Nordhausen wird künftig Aufgaben im Bereich der Sozialhilfe (BSHG) an den Landkreis Nordhausen abgeben (siehe dazu auch im nnz-Archiv). Ein bestehender Vertrag wurde in diesem Jahr gekündigt. Die Übergabe der Leistungen, wie zum Beispiel die Auszahlung der Sozialhilfe, sollte eigentlich zum 1. Januar 2002 perfekt sein. Sollte!
Gestern informierte Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (SPD) die Mitglieder Hauptausschusses des Nordhäuser Stadtrates über Schwierigkeiten. So sei bislang nicht zu erkennen, ob der Kreis überhaupt gewillt und in der Lage sei, die Aufgaben pünktlich zu übernehmen. Es würde bislang an entsprechenden Räumlichen, an Technik sowie an Personal im Landratsamt fehlen, so Wahlbuhl. Deshalb habe sich die Stadtverwaltung entschlossen, die zu übertragenden Aufgaben bis zum 28. Februar zu erledigen. Dies könne allerdings nur bei einer entsprechenden finanziellen Entschädigung seitens des Landratsamtes geschehen. Die Stadt wolle die jetzige Situation und die damit verbundenen Schwierigkeiten nicht auf dem Rücken hilfebedürftige Menschen austragen. Mit Ende Februar sei dann aber auch das Ende der Fahnenstange erreicht.
Autor: nnzZum Hintergrund: Die Stadtverwaltung Nordhausen wird künftig Aufgaben im Bereich der Sozialhilfe (BSHG) an den Landkreis Nordhausen abgeben (siehe dazu auch im nnz-Archiv). Ein bestehender Vertrag wurde in diesem Jahr gekündigt. Die Übergabe der Leistungen, wie zum Beispiel die Auszahlung der Sozialhilfe, sollte eigentlich zum 1. Januar 2002 perfekt sein. Sollte!
Gestern informierte Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (SPD) die Mitglieder Hauptausschusses des Nordhäuser Stadtrates über Schwierigkeiten. So sei bislang nicht zu erkennen, ob der Kreis überhaupt gewillt und in der Lage sei, die Aufgaben pünktlich zu übernehmen. Es würde bislang an entsprechenden Räumlichen, an Technik sowie an Personal im Landratsamt fehlen, so Wahlbuhl. Deshalb habe sich die Stadtverwaltung entschlossen, die zu übertragenden Aufgaben bis zum 28. Februar zu erledigen. Dies könne allerdings nur bei einer entsprechenden finanziellen Entschädigung seitens des Landratsamtes geschehen. Die Stadt wolle die jetzige Situation und die damit verbundenen Schwierigkeiten nicht auf dem Rücken hilfebedürftige Menschen austragen. Mit Ende Februar sei dann aber auch das Ende der Fahnenstange erreicht.

