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Di, 12:48 Uhr
24.05.2022
Nordhäuser Schwimmer zu Gast in Dänemark

Wieder in internationalen Gewässern

Lange haben die jungen Athleten des Nordhäuser Schwimmvereins nur für sich trainieren können, doch inzwischen ist auch im Becken der Wettkampfbetrieb zurückgekehrt. Die ersten Medaillen konnte man in Halle und Eisleben schon erschwimmen, diese Woche geht es im dänischen Esbjerg international weiter…

Über das lange Wochenende werden die Nachwuchskräfte des Nordhäuser Schwimmvereins keinen Grund haben, die Füße baumeln zu lassen. Eine ausgewählte Delegation wird am Donnerstag gen Dänemark aufbrechen um in Esbjerg am weltgrößten Schwimmwettkampf für Kinder und Jugendliche teilzunehmen.

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Die Nordhäuser werden mit neun Sportlerinnen und Sportlern, zwei Trainern und einem Wettkampfrichter anreisen. Es ist nicht das erste mal, dass es die Schwimmer in internationale Gewässer zieht. Insgesamt sieben mal war man schon in Esbjerg zu Gast. Die Aufregung ist trotzdem groß, erzählt Trainerin Katrin Berndt. „Wir treten mit zwei Gruppen an und von unseren neun Startern waren die meisten noch nie bei so einem großen Wettkampf dabei. Da fehlt es an Erfahrung, das ist ein Knackpunkt aber da müssen wir durch. Wir haben so gut trainiert wie wir konnten und werden uns darauf konzentrieren, einen sauberen und ordentlichen Wettkampf zu führen“.

Den neun Nordhäuser Startern wurde zu Beginn des Monats die Delegationsurkunden für den Wettkampf in Esbjerg übergeben. (Foto: SVN 90) Den neun Nordhäuser Startern wurde zu Beginn des Monats die Delegationsurkunden für den Wettkampf in Esbjerg übergeben. (Foto: SVN 90)


Erste Erfolge in Halle und Eisleben
Dem Wettkampf in Dänemark ging im April eine „Aufwärmphase“ in Halle und Eisleben voraus. Mit einer kleinen aber wirksamen Auswahl konnte man einige Erfolge erzielen. „Unsere 1. Wettkampfmannschaft konnte hier ganz gut testen wie es um ihre Leistungsfähigkeit nach der langen Corona-Zeit bestellt war“, berichtet Katrin Berndt. In Halle sah man sich 64 Vereinen gegenüber, darunter diverse Sportclubs. Mit Lenka Krist, Lenya Kurtz, Erik Dallmann, Phillip Dreher und Veronique König schickte der SVN gerade einmal fünf Starter ins Rennen, kam aber in der Gesamtwertung der Mannschaften dennoch auf den 44. Platz.

Der zweite Wettkampf auf der Standard-Bahn von 25 Metern in Eisleben diente als zweiter Prüfstein vor Esbjerg und kam mit 129 Aktiven aus acht Vereinen deutlich übersichtlicher daher. Das Ergebnis für die SVN-Starter: acht mal Bronze, sieben mal Silber und sechs mal Gold. „Dank der Unterstützung durch das Badehaus konnten wir einige zusätzliche Trainingseinheiten einlegen aber der Anschluss an die Sportschulen, die ohne größere Einschränkungen weiter trainieren konnten, der fehlt schon und das merkt man. Aber wir sind insgesamt gut wieder reingekommen.“, berichtet Berndt.

In Dänemark wird Wlada Orekhow, Jahrgang 2009, die jüngste Teilnehmerin der Nordhäuser Delegation sein. In Eisleben konnte sie auf der Kurzstrecke in Rückenlage zu Bronze, auf den 100 Metern zu Silber schwimmen. Noch besser lief es im Freistil: Platz 3 auf 100 Meter und Platz 1 im 50 Meter Sprint.

Auch die Leistungsträgerinnen Lenya Kurtz und Lenka Krist werden In Esbjerg an den Start gehen. Lenya schwamm in Eisleben in Rückenlage zwei mal zu Silber und in Delphin und Freistil jeweils zu Bronze. Lenka holte für den SVN im Brustschwimmen sowohl im Sprint wie auch auf den 100 Metern Gold, sprintete im Freistil zu Silber und kam über 100 Meter Lagen auf Platz 3. Andrea Krist wird in Dänemark zwar nicht dabei sein, konnte aber in Eisleben an ihre alte Form anknüpfen. Über 50 Meter Delphin schwamm sie zu Bronze, Silber gab es für über 100 Meter Lagen und im Freistil-Sprint und oben drauf kam noch eine Goldmedaille nach 50 Metern Brust.

Die Herren des SVN werden in Dänemark unter anderem mit Phillip Dreher und Erik Dallmann vertreten sein. Phillip verbuchte in Eisleben zwei erste Plätze über 100 Meter Rücken und 100 Meter Freistil sowie einen zweiten Platz im Rücken-Sprint. Erik schwamm drei über 100 Meter Lagen, 50 Meter Freistil und 50 Meter Delphin jeweils zu Bronze.

Nun steht die Fahrt nach Dänemark vor der Haustür. Hier auf das Treppchen zu schwimmen sei gar nicht so wichtig, sagt Trainerin Berndt, der olympische Gedanke zählt: Dabei sein ist alles. „Wir wollen saubere Starts und Wenden sehen, das haben wir geübt, wir wollen eine gute Staffel schwimmen und Leistung abrufen. Aber das Flair, dass so ein Wettkampf mit sich bringt und vor allem anderen das Gemeinschaftsgefühl, das wir als Mannschaft dabei erleben, dass ist viel wichtiger.“
Autor: red

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