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Fr, 14:51 Uhr
08.04.2022
Friedensaktion am Herder Gymnasium

Flagge zeigen

Ein bunter Teppich aus Friedenstauben ziert seit einigen Tagen den Hauptweg des Schulhofes auf der Wiedigsburg. Hinter den bunten Bildchen steckt aber mehr als Farben und Spaß. Damit setzten Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums ein Zeichen und sprechen ein Bekenntnis für den Frieden aus...

Der Weg jedes Einzelnen auf der Welt sollte von Friedenstauben begleitet werden, damit ein friedvolles Leben und eine sichere Zukunft für alle möglich seien, so die Jungen und Mädchen, die sich freiwillig an dieser Aktion beteiligten und einen Nachmittag bewusst dafür investierten.

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Unterstützung fanden sie sie sowohl im Unterricht als auch bei der Schulsozialarbeiterin Anika Lier. Während die Kunstlehrerin Monika Rass mit Lerngruppen für zahlreiche Schablonen und vielfältige Sprayvorlagen sorgte, übernahm Anika Lier das Organisatorische. Im Vorfeld suchten nämlich immer wieder Jungen und Mädchen das Gespräch mit ihr, offenbarten ihre Ängste bzgl. der Situation in der Ukraine und waren bereits an der Sammel-/Spendenaktion beteiligt.

Daraus entwickelte die Sozialarbeiterin gemeinsam mit ihnen die Idee der Friedenstauben und organisierte die Umsetzung. Vereint sprayten die Teilnehmer und setzten damit ein Zeichen für den Frieden. Das Projekt wurde im Rahmen des Bundesprogrammes „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie des Thüringer Landesprogrammes für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit „Denk bunt“ des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport gefördert.  Ein herzliches Dankeschön geht auch an das Kinder- und Jugendparlament Nordhausen, die Jugendkunstschule Nordhausen und Schrankenlos.

Im Vorfeld bastelten im Rahmen der Schulsozialarbeit bereits Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 und 6 gemeinsam mit Mitschülern der Klassenstufen 7 und 8 weiße Friedenstauben. Seitdem schmücken diese Friedenssymbole das Treppenhaus der Schule und vereinen Wunsch und Mahnung. Damit setzten sie ebenfalls ein Zeichen für ein friedvolles Miteinander.  

Schulsozialarbeit am Herder Gymnasium Nordhausen ist ein Angebot der „Frohen Zukunft Nordhausen“ und wird gefördert aus Mitteln des Freistaates Thüringen, Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit sowie dem Landkreis Nordhausen.
Heike Roeder
Öffentlichkeitsarbeit am Herder-Gymnasium
Friedensaktion am Herder-Gymnasium (Foto: Heike Roeder)
Friedensaktion am Herder-Gymnasium (Foto: Heike Roeder)
Friedensaktion am Herder-Gymnasium (Foto: Heike Roeder)
Autor: red

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Kommentare
Sonnenschein2014
08.04.2022, 19:17 Uhr
Bitte vorher auch Flagge zeigen
Ich hoffe die Sozialarbeiter haben den Jugendlichen auch erklärt,das man auch vor der Katastrophe Flagge zeigen muß.
Wo es genug Signale und Unrecht gab.
Zu BRD Zeiten gab es auch Ostermärsche gegen NATO Doppelbeschluß für Raketenstationierung in Deutschland.
Das würde zur Aufklärung der jetzigen Situation dienen.
Weil das findet in den Medien nunmal durch einseitige Betrachtungsweise nicht statt.
elektriker
08.04.2022, 19:42 Uhr
Kleine weiße Friedenstaube
Hatten wir schon mal. Nur das war zu DDR-Zeiten, das war aber ein anderes Jahrhundert und entsprach dem Empfinden der Menschen. Der Text von der Ehrenbürgerin von Nordhausen. Erika Schirmer ist ihr Name. Sie wohnt im "SONNENHOF" in Ilfeld. Noch können die Schüler die Frau befragen. Nordhausen war auch mal ein Trümmerfeld. Vergessen?
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