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Mi, 07:44 Uhr
09.03.2022
Vorarbeiten begonnen

Ein Turm für die Rüdigsdorfer Schweiz

Die Südharzer Gipskarstlandschaft bietet an vielen Orten interessante Ein- und Ausblicke in Karststrukturen und weite Teile der über Jahrhunderte gewachsenen Kulturlandschaft der Region. Perspektivisch soll ein Aussichtsturm den Blickwinkel in die Landschaft am Karstwanderweg in der Rüdigsdorfer Schweiz noch erweitern...

Geplant und ausgeführt wird das Vorhaben durch den Landschaftspflegeverband Südharz/Kyffhäuser (LPV). Im Rahmen seines im Bundesprogramm Biologische Vielfalt geförderten Hotspot-Projektes „Gipskarst Südharz – Artenvielfalt erhalten und erleben“ widmet sich der LPV nicht nur der Pflege und dem Erhalt naturschutzfachlich wertvoller Flächen, sondern auch der Förderung eines sanften, naturverträglichen Tourismus in der Region. Neben drei im Jahr 2021 errichteten Infopavillons und zwei als Rundwanderwege ausgewiesenen Hotspot-Pfaden soll nun in diesem Jahr das Turmprojekt in Angriff genommen werden.

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Die für den Turmbau ausgewählte Fläche im Eigentum der Stadt Nordhausen liegt an einer Wegekreuzung des Karstwanderweges und WWF-Urwaldpfades mit dem Wanderweg zwischen den Gemeinden Rüdigsdorf und Harzungen, einem auch bisher schon beliebten Rastplatz. Dem LPV liegt die Baugenehmigung für den Turm vor, die Ausschreibungsunterlagen für den Bau befinden sich aktuell in Vorbereitung. Zur Herstellung der notwendigen Baufreiheit mussten Sträucher und einige kleine Bäume entfernt werden. Außerdem wurde in diesem Zuge der über Jahre dort illegal entsorgte Müll und Bauschutt abgetragen.

Die langjährig bestehende Sitzgruppe musste wegen Baufälligkeit entfernt werden und wird nach Abschluss des Bauvorhabens durch eine neue Sitzgelegenheit ersetzt. Nach Fertigstellung des Turmes werden ein artenreicher Feldrain mit regionalem Saatgut und eine Brachfläche angelegt sowie gebietsheimische Gebüsche und Obstbäume gepflanzt, die dann als Lebensraum für zahlreiche verschiedene Tier- und Pflanzenarten dienen. Der Turm wird mit Infotafeln, Nisthilfen für Insekten und Vögel sowie anderen interessanten Objekten versehen, die lehrreich für Besucherinnen und Besucher und nützlich für zahlreiche, in der Region vorkommende Tierarten sein können.

Der Landschaftspflegeverband wird in der Presse und über die Projektwebsite www.hotspot-gipskarst.de regelmäßig über Fortschritte im Turmbau informieren.
Das Projekt „Gipskarst Südharz – Artenvielfalt erhalten und erleben“ wird im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) sowie durch das Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz (TMUEN), die Stiftung Naturschutz Thüringen (SNT) und den Landkreis Nordhausen gefördert.
Autor: red

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