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Sa, 16:14 Uhr
03.12.2005

Vier Tore in elf Minuten

Nordhausen (nnz). Es waren zwei Halbzeiten, die unterschiedlicher nicht hätten sein können. Am Ende hatte Wacker Nordhausen Glück, eigentlich wie immer in den vergangenen Spielen. Wie es gegen Buttstädt letztlich ausging, das hat die nnz erfahren.

Vier Tore in elf Minuten (Foto: nnz) Vier Tore in elf Minuten (Foto: nnz)

Die erste Halbzeit gegen Empor Buttstädt, die kann man eigentlich schnell abhaken, von beiden Seiten wurde nicht viel gezeigt – Sommerfußball im Winter. Wacker Nordhausen brauchte 44 Minuten und 10 Sekunden, ehe durch Thorsten Klaus die erste Chance zu vermelden war. Klaus spielte sich links durch, er hätte nur noch in die Mitte spielen müssen, dort stand Pistorius völlig frei. Auf Buttstädter Seite war eine Chance zu registrieren. Doch die brachte in der 28. Minute ebenso wenig wie die auf Nordhäuser Seite – nichts.

Wer dachte, in der zweiten Hälfte würde es so weitergehen, der sah sich getäuscht. Wacker kam mit viel Engagement aus der Kabine und setzte das auch auf dem Feld um. In der 52. Minute dann ein Freistoß. Thorsten Klaus schiebt das Leder auf Frank Ludwig und mit seinem starken linken Fuß haut der Oldie den Ball unhaltbar ins rechte obere Eck. Erlösung auf Wackers Seite. Doch die dauerte nur drei Minuten, eine harmlose Flanke von rechts kann Kämmer annehmen und den Ball an Raphael Baumann vorbeischlenzen. 1:1. Nur weitere vier Minuten später gehen die Gäste in Führung. Feuerstacke lässt Elle stehen, rennt allein auf Baumann zu und haut den Ball in die untere linke Ecke.

Aber: Wacker gibt sich nicht auf, zeigt Moral – eine Eigenschaft, die in dieser Saison besonders intensiv gepflegt wird. Auf der rechten Seite Pistorius erkämpft sich den Ball im Strafraum, hebt ihn vors Tor, Klaus springt am höchsten und köpft ihn ins Tor. Ausgleich! Dabei soll es auch bleiben. Objektiv muß man sagen, dass sich Buttstädt nicht nur sehr gut verkauft hat, sondern das Spiel auch hätte gewinnen können. Nicht vergessen werden sollte, dass Klaus auf Wackers Seite noch eine Riesenchance hatte. Sein Kopfball knallt an die Unterseite der Querlatte und springt wieder auf das Spielfeld. Das war’s aus Nordhäuser Sicht.

Eine Anmerkung zu den lautstarken Fans: Wenn man als Zuschauer immer dachte, dass die geistreichen Sprüche nicht weiter an Niveau verlieren würden, dann sah man sich heute getäuscht: „Vorstand raus, Weißhaupt rein...“ das ist nur eine kleine Auswahl der „sinnvollen Ergüsse“. Solche Fans, die kann wirklich kein Verein in Mitteleuropa gebrauchen. Nicht mal Wacker Nordhausen.

Und ein Wort zu Marco Weißhaupt: Der war in den zurückliegenden Tagen für niemanden zu erreichen. Handy abgeschaltet, Mailbox nicht beantwortet. Die Unsportlichkeit gegenüber der Mannschaft setzt sich gegenüber dem Präsidium fort. Was also soll’s. Wacker sollte sich von dem Mann trennen, er kann mit seiner verbalen Enthaltsamkeit weder dem Verein helfen, noch sich selbst...
Autor: nnz

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