Fr, 16:22 Uhr
02.12.2005
Dach überm Schornstein
Nordhausen/Wernigerode (nnz). Das größte Hochbauprojekt in der Geschichte der Harzer Schmalspurbahnen (HSB) ist Geschichte. Was da gestern in Wernigerode eingeweiht worden war, das kann sich sehen lassen. Im wahrsten Sinne des Wortes.
Dach überm Schornstein (Foto: nnz)
Die neue Fahrzeughalle der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) ist gestern in Anwesenheit des Ministers für Bau und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt Dr. Karl-Heinz Daehre offiziell eingeweiht worden.
In nur 12 Monaten entstand seit dem Spatenstich im November 2004 eine Fahrzeughalle, in der bis zu 65 historische Wagen der HSB vor der Witterung geschützt abgestellt werden. Die Bauarbeiten dazu führten als Generalauftragnehmer die Firmen Industriebau Wernigerode (Fahrzeughalle) bzw. NTG-Bau aus Breitenworbis in Thüringen (Gleisbau) aus. Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf 2 Mio. Euro. Für die Fahrzeughalle wurden 7 Gleise mit insgesamt 1.700 Meter Länge verlegt. In der Halle befindet sich außerdem eine 125 Meter lange Arbeitsgrube, wo kleinere Reparaturen an den Wagen vorgenommen werden können.
Angeschlossen an die Fahrzeughalle ist eine ebenfalls neue Waschanlage. Hier sollen die Wagen der HSB in regelmäßigen Zyklen gesäubert werden. Für einen Wagenzug mit 8 Fahrzeugen werden dabei durchschnittlich 12 Kubikmeter Wasser für eine Außenwäsche benötigt. Das genutzte Wasser wird in einem Kreislaufverfahren mittels einer Anlage, die der Spezifik des klassischen Dampfzugbetriebes bei der HSB angepasst wurde, wieder aufbereitet.
Die neue, 170 Meter lange und 35 Meter breite Fahrzeughalle selbst sowie eine neue, markante Wegweisung zur HSB vor dem neuen Gebäude werten die Zufahrt zum Zentrum Wernigerodes aus westlicher Richtung kommend, optisch und städtebaulich merklich auf. Auf dem bis 1995 genutzten Bahngelände wurden Normalspurgüterwagen auf schmalspurige Rollwagen umgesetzt.
Autor: nnz
Dach überm Schornstein (Foto: nnz)
Die neue Fahrzeughalle der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) ist gestern in Anwesenheit des Ministers für Bau und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt Dr. Karl-Heinz Daehre offiziell eingeweiht worden.
In nur 12 Monaten entstand seit dem Spatenstich im November 2004 eine Fahrzeughalle, in der bis zu 65 historische Wagen der HSB vor der Witterung geschützt abgestellt werden. Die Bauarbeiten dazu führten als Generalauftragnehmer die Firmen Industriebau Wernigerode (Fahrzeughalle) bzw. NTG-Bau aus Breitenworbis in Thüringen (Gleisbau) aus. Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf 2 Mio. Euro. Für die Fahrzeughalle wurden 7 Gleise mit insgesamt 1.700 Meter Länge verlegt. In der Halle befindet sich außerdem eine 125 Meter lange Arbeitsgrube, wo kleinere Reparaturen an den Wagen vorgenommen werden können.
Angeschlossen an die Fahrzeughalle ist eine ebenfalls neue Waschanlage. Hier sollen die Wagen der HSB in regelmäßigen Zyklen gesäubert werden. Für einen Wagenzug mit 8 Fahrzeugen werden dabei durchschnittlich 12 Kubikmeter Wasser für eine Außenwäsche benötigt. Das genutzte Wasser wird in einem Kreislaufverfahren mittels einer Anlage, die der Spezifik des klassischen Dampfzugbetriebes bei der HSB angepasst wurde, wieder aufbereitet.
Die neue, 170 Meter lange und 35 Meter breite Fahrzeughalle selbst sowie eine neue, markante Wegweisung zur HSB vor dem neuen Gebäude werten die Zufahrt zum Zentrum Wernigerodes aus westlicher Richtung kommend, optisch und städtebaulich merklich auf. Auf dem bis 1995 genutzten Bahngelände wurden Normalspurgüterwagen auf schmalspurige Rollwagen umgesetzt.

