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Mo, 16:05 Uhr
31.01.2022
Aus der Arbeit der Bundespolizei

Falscher Alarm und echter Brand

Die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn informierte am Samstagabend die Einsatzzentrale der Bundespolizei über einen Feueralarm im Bahnhof Arnstadt.
Wie sich beim Eintreffen der Streife herausstellte, wurde der Alarm entgegen der eigentlichen Zweckbindung ausgelöst und ohne einen vor Ort feststellbaren Brand. Die zwischenzeitlich eingetroffene Feuerwehr hatte den vermeintlichen Alarmierer ausfindig gemacht...

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Der 47-Jährige gab in der Befragung durch die Bundespolizisten an, dass er in Arnstadt "gestrandet" sei und bahnseitig nicht mehr zu seinem Zielort Meiningen kommen würde, und deshalb auf sich aufmerksam machen wollte. Neben der vollen Aufmerksamkeit von sieben eingesetzten Brandbekämpfern und drei Bundespolizisten bekam der Mann eine Strafanzeige wegen der missbräuchlichen Nutzung von Nothilfeeinrichtungen. Die Bundespolizei sorgte über die Kontaktaufnahme mit der Familie der Person dafür, dass er seine Reise fortsetzen konnte.

Ein tatsächlicher Brand ereignete sich am Samstagabend dagegen in Leubingen. Unbekannte Täter zündelten in einem alten Bahnstellwerk, sodass neben der Bundes- und Landespolizei auch die Feuerwehr für Löscharbeiten anrücken musste. Durch den dichten Bewuchs und das unwegsame Gelände mussten insgesamt ca. 400 Meter Schläuche verlegt werden, um die Brandbekämpfung durchführen zu können. Hierfür war es erforderlich, dass die Bundespolizei temporär die Bahnstrecke zwischen Sömmerda und Sangerhausen sperren musste. Die abschließenden Brandermittlungen übernimmt die Kriminalpolizei der Landespolizeiinspektion Erfurt.
Autor: red

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