Mo, 14:23 Uhr
21.11.2005
Das Feuerwehrauto
Uthleben/Nordhausen (nnz). Uthleben hatte ein neues Feuerwehrauto gekauft, worüber nnz mehrfach berichtete. Morgen soll erneut über das Fahrzeug diskutiert werden. nnz sprach vorab mit Bürgermeister Matthias Jendricke
Die Nordhäuser Berufsfeuerwehr braucht ein neues kombiniertes Lösch- und Rettungsfahrzeug. Seit Juli wartet man auf den Fördermittelbescheid über 50.000 Euro. Auch die Stützpunktfeuerwehr in Wolkramshausen hat Fördermittel in der Höhe beantragt. Man munkelt, daß das Geld aus Haushaltsgründen nicht ausgereicht wird. 30.000 Euro für das Fahrzeug in Uthleben scheinen aber da zu sein. Über die Gründe kann nur gemutmaßt werden.
Morgen soll nun per Dringlichkeitsantrag von Landrat Joachim Claus der Tagesordnungspunkt im Kreistag vorgebracht und ein Beschluß über eine Einzelförderung von 30.000 gefaßt werden. Das Geld darf rechtmäßig nicht nach Uthleben sagte Matthias Jendricke. Nur der überörtliche Brandschutz darf unterstützt werden. Die Uthleber müssen also selber für das Fahrzeug aufkommen, welches in ihrem Gerätehaus bereits steht.
Bürgermeister Jendricke sieht nicht ein, daß der Landkreis Geldgeschenke an kleine Gemeinden macht. Über 50 Prozent der Kreisumlage zahlt die Stadt Nordhausen, weswegen es verständlich sei, daß man ein besonderes Auge auf das Geld habe. Die Stadt hält die Unterstützung für rechtswidrig. Sollte es morgen im Kreistag zu einem Beschluß zugunsten Uthlebens kommen, dann werden wir uns an das Landesverwaltungsamt wenden. Ich rechne der Stadt gute Chancen aus, diesen rechtswidrigen Beschluß zu verhindern.
Autor: nnzDie Nordhäuser Berufsfeuerwehr braucht ein neues kombiniertes Lösch- und Rettungsfahrzeug. Seit Juli wartet man auf den Fördermittelbescheid über 50.000 Euro. Auch die Stützpunktfeuerwehr in Wolkramshausen hat Fördermittel in der Höhe beantragt. Man munkelt, daß das Geld aus Haushaltsgründen nicht ausgereicht wird. 30.000 Euro für das Fahrzeug in Uthleben scheinen aber da zu sein. Über die Gründe kann nur gemutmaßt werden.
Morgen soll nun per Dringlichkeitsantrag von Landrat Joachim Claus der Tagesordnungspunkt im Kreistag vorgebracht und ein Beschluß über eine Einzelförderung von 30.000 gefaßt werden. Das Geld darf rechtmäßig nicht nach Uthleben sagte Matthias Jendricke. Nur der überörtliche Brandschutz darf unterstützt werden. Die Uthleber müssen also selber für das Fahrzeug aufkommen, welches in ihrem Gerätehaus bereits steht.
Bürgermeister Jendricke sieht nicht ein, daß der Landkreis Geldgeschenke an kleine Gemeinden macht. Über 50 Prozent der Kreisumlage zahlt die Stadt Nordhausen, weswegen es verständlich sei, daß man ein besonderes Auge auf das Geld habe. Die Stadt hält die Unterstützung für rechtswidrig. Sollte es morgen im Kreistag zu einem Beschluß zugunsten Uthlebens kommen, dann werden wir uns an das Landesverwaltungsamt wenden. Ich rechne der Stadt gute Chancen aus, diesen rechtswidrigen Beschluß zu verhindern.

