So, 17:45 Uhr
26.12.2021
nnz-Galerie
Was übrig blieb
Eine solche Katastrophe mittem im Herzen der Stadt hat man in Nordhausen lange nicht gesehen. Dabei sind die Schäden am Mecklenburgs Hof für den Fußgänger von außen kaum sichtbar. Erst aus der Luft wird das ganze Ausmaß der Feuersbrunst sichtbar...
Eigentlich hätte es ein guter Tag sein können, um draußen ein paar Bilder für eine kleine Galerie zu machen. Der Frost gebiert bizarre Formen und schöne Motive. Am Mecklenburgs Hof kann man besonders viele davon sehen, ein Stück Schönheit im Schrecken, denn der Hintergrund ist leider ein tragischer - Unmengen an Löschwasser sind an den Überresten der einstigen Brauererei gefroren und fließen auch heute noch aus dem Inneren des alten Gemäuers in den Hof.
Von außen betrachtet verrät die Hoffeinfahrt auf den ersten Blick nicht, was sich hier gestern zugetragen hat. Nur das Absperrband der Polizei lässt ahnen, das es kein besinnlicher Feiertag für die Bewohner des Hofes war.
Auch heute, einen Tag danach waren die Löscharbeiten noch nicht beendet. Zur Brandursache und der Schadenshöhe kann die Feuerwehr noch keine Angaben machen. Man habe noch alle Hände voll zu tun, teilt uns die Berufsfeuerwehr mit, zum Glück habe sich bisher keine weitere Einsatzlage ergeben, bisher sei der Tag ruhig verlaufen.
Und inmitten der Katastrophe lässt sich auch etwas Gutes finden: es handelt sich scheinbar allein um eine materielle Tragödie, keine menschliche. "Wir leben, das ist das wichtigste", sagte gestern eine Anwohnerin, die mit einem hastig gepackten Koffer auf der Straße stand. Den bisherigen Berichten zufolge ist niemand zu Schaden gekommen. Der Brand wurde rechtzeitig bemerkt und die Bewohner des Hofes hatten Zeit zu fliehen.
Angelo Glashagel
Autor: redEigentlich hätte es ein guter Tag sein können, um draußen ein paar Bilder für eine kleine Galerie zu machen. Der Frost gebiert bizarre Formen und schöne Motive. Am Mecklenburgs Hof kann man besonders viele davon sehen, ein Stück Schönheit im Schrecken, denn der Hintergrund ist leider ein tragischer - Unmengen an Löschwasser sind an den Überresten der einstigen Brauererei gefroren und fließen auch heute noch aus dem Inneren des alten Gemäuers in den Hof.
Von außen betrachtet verrät die Hoffeinfahrt auf den ersten Blick nicht, was sich hier gestern zugetragen hat. Nur das Absperrband der Polizei lässt ahnen, das es kein besinnlicher Feiertag für die Bewohner des Hofes war.
Auch heute, einen Tag danach waren die Löscharbeiten noch nicht beendet. Zur Brandursache und der Schadenshöhe kann die Feuerwehr noch keine Angaben machen. Man habe noch alle Hände voll zu tun, teilt uns die Berufsfeuerwehr mit, zum Glück habe sich bisher keine weitere Einsatzlage ergeben, bisher sei der Tag ruhig verlaufen.
Und inmitten der Katastrophe lässt sich auch etwas Gutes finden: es handelt sich scheinbar allein um eine materielle Tragödie, keine menschliche. "Wir leben, das ist das wichtigste", sagte gestern eine Anwohnerin, die mit einem hastig gepackten Koffer auf der Straße stand. Den bisherigen Berichten zufolge ist niemand zu Schaden gekommen. Der Brand wurde rechtzeitig bemerkt und die Bewohner des Hofes hatten Zeit zu fliehen.
Angelo Glashagel














































