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So, 16:27 Uhr
26.12.2021
ANTON ADLERAUGE:

Hecke fiel, Sträucher folgten

Drei Dürrejahre hintereinander reichten, um Bäume in Größenordnungen absterben zu lassen. Auch im Baumbestand des Friedhofs in Nordhausen machte sich die Trockenheit bemerkbar. Er lichtete sich. Doch für aufmerksame Besucher des Areals sind die zahlreichen Neuanpflanzungen nicht zu übersehen...

Seit kurzer Zeit zieren verschiedene Gehölze die kahl gewordene Fläche. (Foto: Anton Adlerauge) Seit kurzer Zeit zieren verschiedene Gehölze die kahl gewordene Fläche. (Foto: Anton Adlerauge)
Neben Nadelbäumen kamen diesmal vor allem Laubbäume in die Erde, unter anderem auch Eichen. In Reih und Glied stehen sie da, gepflegt und gehegt von den fleißigen Friedhofsgärtnerinnen -und gärtnern.

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Verwundert war ich allerdings, als man eine schon ansehnliche grüne Lebensbaum-Hecke rodete. In ihr konnten Vögel brüten, zudem bot sie guten Schutz gegen Westwindwetterlagen und verwehrte den Blick auf den Lagerplatz des Gottesackers. Wir werden die freie Fläche noch in diesem Jahr wieder begrünen, meinte Friedhofschefin Lange auf Anfrage. Sie hielt Wort. Jetzt zieren vor allem allerlei Gehölze die kahl gewordene Stelle. Auch Beerensträucher sollen darunter sein. Als Vogelfutter.

Hier stand einst eine immergrüne Hecke mit Lebensbäumen als Abgrenzung zu Gräbern und Lagerplatz. (Foto: Anton Adlerauge) Hier stand einst eine immergrüne Hecke mit Lebensbäumen als Abgrenzung zu Gräbern und Lagerplatz. (Foto: Anton Adlerauge)
Bevor das Gepflanzte allerdings die Höhe der einstigen Hecke erreicht, einen wirkungsvollen Wetterschutz und keinen freien Blick auf das Geschehen auf dem Lagerplatz mehr bietet, wird es wohl Jahre benötigen.
Anton Adlerauge
Autor: psg

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Kommentare
Warren
26.12.2021, 23:24 Uhr
Bei aller Aufmerksamkeit
wäre es auch schön zu wissen um welchen „Nordhäuser“ Friedhof es sich handelt
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Anm. d. Red.: Stresemannring.
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