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Do, 15:00 Uhr
16.12.2021
Halle - Kasseler Straße freigegeben

Freie Fahrt gen Westen

Wer Nordhausen gen Westen verlässt oder aus der Gegenrichtung hineinpendelt hat ab heute Nachmittag wieder freie Fahrt - die Bauarbeiten auf der Halle-Kasseler-Landstraße wurden jetzt offiziell beendet...

Auf der Halle-Kasseler-Landstraße kann der Verkehr seit heute Nachmittag wieder ungehindert rollen (Foto: agl) Auf der Halle-Kasseler-Landstraße kann der Verkehr seit heute Nachmittag wieder ungehindert rollen (Foto: agl)

Mitte Oktober hatte man begonnen, die Fahrbahndecke der Straße zu sanieren. Die Strecke von knappen 650 Metern Länge schlug mit rund 850.000 Euro zu Buche und wurde von der Stadt Nordhausen und dem Freistaat gestemmt, der das Vorhaben insgesamt 800.000 Euro unterstützte.

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Die Sanierung der wichtigen Ein- und Ausfallstraße sei eines der vielen Projekte gewesen, die dieses Jahr gut geklappt hätten, sagte Oberbürgermeister Buchmann bei der offziellen Übergabe am Nachmittag. Die Straße sei nicht nur für die Bewohner der Stadt Nordhausen wichtig, sondern auch für die Pendler aus dem Umland. Sein Dank gelte der bauausführenden Firma Kemna Bau aus Harztor, dem zuständigen Landesamt und nicht zuletzt den Bewohner der Hesseröder Landstraße und Vogelsiedlung, die für gut zwei Monate die Hauptlast des Umleitungsverkehr zu tragen hatten.

Eine weitere Freigabe, wenn auch nur temporär, steht morgen in der Grimmelallee an. Im Winter werden hier die Bauarbeiten ruhen, sodass die Verkehrsader zumindest bis zum Frühjahr wieder befahrbar ist. Mit einem Abschluss der Bautätigkeit rechnet man aufgrund der Erfahrungen der bisherigen Bauphasen und der komplexen Lage unter dem Asphalt im dritten Quartal 2022.

Ein wichtiges Projekt, das gut geklappt hat: (v.l.) Oberbürgermeister Kai Buchmann, Matthias Linsel von der Firma Kemna Bau und Norman Wagner aus dem Sachgebiet Tiefbau (Foto: agl) Ein wichtiges Projekt, das gut geklappt hat: (v.l.) Oberbürgermeister Kai Buchmann, Matthias Linsel von der Firma Kemna Bau und Norman Wagner aus dem Sachgebiet Tiefbau (Foto: agl)


Im neuen Jahr kommen weitere Großbauprojekte auf die Nordhäuser zu, unter anderem im Bereich Elisabeth-Straße-Wiedigsburg und in der Riemannstraße. Bei letzterer soll mit dem ersten Bauabschnitt auf Höhe der Alexander-Puschkin-Straße begonnen werden. Da die Wallrothstraße auf absehbare Zeit bergauf nicht befahrbar sein wird, werden Autofahrer, die in die Innenstadt wollen, dann wohl über den Beethovenring auf die Stolberger-Straße ausweichen müssen, was aber über die diversen Querstraßen möglich sein sollte. Wann auch am Fuße des Geheges die Bagger rollen, steht noch nicht fest. Im Moment sei man dabei die Planung zügig voranzutreiben, erklärte Oberbürgermeister Buchmann und rechnet allein hierfür mit Kosten im sechststelligen Bereich. Aber ohne Planung kein Bauvorhaben, erst wenn man die habe, könne mann konkrete Überlegungen anstellen.
Angelo Glashagel
Autor: red

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Kommentare
Gudrun1974
16.12.2021, 15:12 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Kein Text
Gudrun1974
16.12.2021, 15:22 Uhr
Weihnachten mit Banddurchschnitt
Es gibt ihn noch, den OB Buhmann. Da sind wir erleichtert. Und wenn es nur für den Bandschnitt ist für ein paar hundert Meter geflickte Straße vor Weihnachten. Ha, ha, ha.
ThomasBN
16.12.2021, 18:09 Uhr
Schön...
...das dieses Stück jetzt endlich saniert wurde! Und schön das so viel Fördergeld vom Land generiert wurde und der Anteil der Stadt prozentual so gering gehalten werden konnte. Eine gute Arbeit vom OB und seinem Team. Vielen Dank dafür!

Aber lieber Redakteur Glashagel, ihren Tip doch diverse Querstrassen zu nutzen um vom Beethovenring zur Stolberger Strasse zu kommen, kann ich nicht unkommentiert lassen, denn er hat für mich ein G'schmäckle.

Ich meine was will denn der Nordhäuser, der Besuchende oder in Nordhausen arbeitende noch, um seine Art des Fortbewegungsmittels ab Ecke Beethovenring/ Wallrothstrasse in Richtung Innenstadt zu überdenken? Ab da kann man doch super zu Fuß durch die Altstadt oder nimmt die Straßenbahn.

Selbst wenn man ihren Tip beherzigt, bleibt es bei einer 2-3 mal so langen Umleitung wo man spätestens in der Innenstadt im Stau steht. Man gibt Geld für Benzin aus, man schädigt dadurch die Umwelt, man sorgt für Lärm und Staub, nutzt langsam aber sicher die Strasse ab und tut seiner eigenen Gesundheit nichts Gutes. Kurzum, man schädigt sich selbst, seine Umwelt und seine Mitwelt.

Und eh ich jetzt Daumen nach unten bekomme. Auch ich bin früher jeden Weg gefahren, aber der Verkehr ist so nervig geworden, dass ich mittlerweile jeden Weg in der Stadt zu Fuß gehe. Und ich bin nicht gestorben, ganz im Gegenteil. Bleibe so weiter fit und nerve nicht meine Mitmenschen wenn ich mit dem Auto durch die Stadt fahre. Und wenn ich mal keine Lust habe, nehme ich die Straßenbahn. Die kostet nämlich immer, ob Sie fährt oder nicht. Und durch die Nutzung unterstützen Sie die Bezahlenden dieser Daseinsfürsorge.

Die Umleitung ist leider da, aber ein viel besserer Tip wäre es gewesen, auf das Fahrrad zu wechseln, zu Fuß zu gehen oder die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen.
Ares
16.12.2021, 19:05 Uhr
Zurück zum Thema.
Super das die Sanierung so schnell ging. Hat alles gut geklappt. Perfekt.
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