Mi, 18:30 Uhr
15.12.2021
Aus dem Hauptausschuss
Buchmann, Rieger, Fragezeichen
Im Hauptausschuss befasste man sich heute auch mit der Nachlese der letzten Stadtratssitzung. Alexandra Rieger wird Anfang Januar den Posten der Bürgermeisterin übernehmen, im Laufe des kommenden Jahres soll der Rathausspitze noch ein weiterer Kopf hinzugefügt werden…
Gewählt ist Alexandra Rieger inzwischen, ganz und gar offiziell wird die Übernahme des Bürgermeisterpostens aber erst am 7. Januar mit der Überreichung der Ernennungsurkunde. Ihr erster Arbeitstag wird der 11. Januar sein, wie Oberbürgermeister Buchmann heute im Hauptausschuss erläuterte. Im Laufe des Frühjahres hofft man auch über den Haushalt entscheiden zu können, der aktuelle Entwurf liegt den Stadträten inzwischen vor.
Darin enthalten ist auch die Schaffung eines zweiten Beigeordnetenpostens. Den hatte man Ende 2018 abgeschafft, was sich aus Sicht des Stadtrates als Fehler herausgestellt hat. Im letzten Stadtrat wurde der per Satzungsänderung behoben. Eine Ausschreibung kann erst erfolgen, wenn der Haushalt genehmigt wurde, wenn alles gut geht also vielleicht im ersten Quartal des neuen Jahres. Die Aufteilung der Zuständigkeiten über die 12 Ämter im Rathaus werden entsprechend unter Buchmann, Rieger und der oder dem 2. Beigeordneten aufgeteilt, erklärte der Oberbürgermeister.
Die letzten 20 Meter des Radweges zwischen Buchholz und Herrmannsacker liegen im Verantwortungsbereich der Stadt. Für den kurzen Abschnitt wird man keine Fördermittel akquirieren können, stattdessen wird man den Ausbau der letzten Meter wohl selbst in die Hand nehmen, so Buchmann weiter. Noch eine kurze Terminankündigung: am morgigen Donnerstag wird um 13 Uhr die Kasseler Landstraße wieder dem freien Verkehr übergeben.
Soweit die Informationen des Rathauses, der Oberbürgermeister leitete mit Freude in den Vergabeteil der Sitzung. Freude weil man über 14 Auftragsvergaben zu wichtigen Projekten rund 7,9 Millionen Euro zu vergeben hatte. Darunter fanden sich Ausgaben zum Feuerwehrneubau der im kommenden Jahr abgeschlossen werden soll, der Ausbau der Riemannstraße für den zunächst 1,18 Millionen Euro freigemacht wurden und Bauvorhaben im Bereich Elisabethstraße-Wiedigsburg für 1,6 Millionen Euro. Für beide Straßenbaumaßnahmen hat die Firma Granitbau Nordhausen den Zuschlag erhalten. Für die Ertüchtigung der Stadtmauer am neuen Oberstufengebäude des Humboldt-Gymnasiums wird man auf Expertise von außerhalb zurückgreifen müssen und 1,6 Millionen Euro ausgeben. Außerdem gibt es grünes Licht für die Sanierung der Radwegebrücke über die Zorge am Kohnstein. Die Erneuerung der Zorgebrücke zur Hesseröderstraße muss erst noch ordentlich beplant werden, Kostenpunkt 401.000 Euro.
Rund eine Million Euro wird man für die IT-Infrastruktur und den Brandschutz der Schule am Förstemannweg ausgeben. In Nordhausen Ost soll zudem der Sportplatz für 265.000 Euro saniert werden. Für den Ehrenfriedhof plant man ein Info- und Leitsystem und bereitet eine Freiraumplanung zur Gestaltung vor. Und zu guter Letzt noch einmal IT - die Stadt Nordhausen will ein Firewall-System beschaffen.
Angelo Glashagel
Autor: redGewählt ist Alexandra Rieger inzwischen, ganz und gar offiziell wird die Übernahme des Bürgermeisterpostens aber erst am 7. Januar mit der Überreichung der Ernennungsurkunde. Ihr erster Arbeitstag wird der 11. Januar sein, wie Oberbürgermeister Buchmann heute im Hauptausschuss erläuterte. Im Laufe des Frühjahres hofft man auch über den Haushalt entscheiden zu können, der aktuelle Entwurf liegt den Stadträten inzwischen vor.
Darin enthalten ist auch die Schaffung eines zweiten Beigeordnetenpostens. Den hatte man Ende 2018 abgeschafft, was sich aus Sicht des Stadtrates als Fehler herausgestellt hat. Im letzten Stadtrat wurde der per Satzungsänderung behoben. Eine Ausschreibung kann erst erfolgen, wenn der Haushalt genehmigt wurde, wenn alles gut geht also vielleicht im ersten Quartal des neuen Jahres. Die Aufteilung der Zuständigkeiten über die 12 Ämter im Rathaus werden entsprechend unter Buchmann, Rieger und der oder dem 2. Beigeordneten aufgeteilt, erklärte der Oberbürgermeister.
Die letzten 20 Meter des Radweges zwischen Buchholz und Herrmannsacker liegen im Verantwortungsbereich der Stadt. Für den kurzen Abschnitt wird man keine Fördermittel akquirieren können, stattdessen wird man den Ausbau der letzten Meter wohl selbst in die Hand nehmen, so Buchmann weiter. Noch eine kurze Terminankündigung: am morgigen Donnerstag wird um 13 Uhr die Kasseler Landstraße wieder dem freien Verkehr übergeben.
Soweit die Informationen des Rathauses, der Oberbürgermeister leitete mit Freude in den Vergabeteil der Sitzung. Freude weil man über 14 Auftragsvergaben zu wichtigen Projekten rund 7,9 Millionen Euro zu vergeben hatte. Darunter fanden sich Ausgaben zum Feuerwehrneubau der im kommenden Jahr abgeschlossen werden soll, der Ausbau der Riemannstraße für den zunächst 1,18 Millionen Euro freigemacht wurden und Bauvorhaben im Bereich Elisabethstraße-Wiedigsburg für 1,6 Millionen Euro. Für beide Straßenbaumaßnahmen hat die Firma Granitbau Nordhausen den Zuschlag erhalten. Für die Ertüchtigung der Stadtmauer am neuen Oberstufengebäude des Humboldt-Gymnasiums wird man auf Expertise von außerhalb zurückgreifen müssen und 1,6 Millionen Euro ausgeben. Außerdem gibt es grünes Licht für die Sanierung der Radwegebrücke über die Zorge am Kohnstein. Die Erneuerung der Zorgebrücke zur Hesseröderstraße muss erst noch ordentlich beplant werden, Kostenpunkt 401.000 Euro.
Rund eine Million Euro wird man für die IT-Infrastruktur und den Brandschutz der Schule am Förstemannweg ausgeben. In Nordhausen Ost soll zudem der Sportplatz für 265.000 Euro saniert werden. Für den Ehrenfriedhof plant man ein Info- und Leitsystem und bereitet eine Freiraumplanung zur Gestaltung vor. Und zu guter Letzt noch einmal IT - die Stadt Nordhausen will ein Firewall-System beschaffen.
Angelo Glashagel


