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Sa, 14:28 Uhr
12.11.2005

nnz-Betrachtung: Nachtreten

Nordhausen (nnz). Ein Nordhäuser Unternehmer pflegt ab und zu mal zu sagen: „Neid muß man sich erarbeiten“. Dieser Satz könnte auch im Fall von Wacker Nordhausen zutreffen. Eine Neidbetrachtung also in der nnz.


Noch kein Spiel verloren in dieser Saison! Was kann es für einen Aufsteiger Besseres und Schöneres geben als den Platz an der Tabellenspitze. Ist dieser Erfolg einigen etwa suspekt, haben Sie damit nicht gerechnet? Diese Fragen muß man sich stellen, wenn man in anderen Medien die Verlautbarungen ehemaliger Mitglieder des Präsidiums von Wacker Nordhausen liest.

Es geht schlicht und ergreifend um die Tatsache, dass der Verein aus wirtschaftlichen Gründen einen Vertrag mit einem Angestellten lösen muß. Das passiert in der Wirtschaft jeden Tag, leider. In fast allen Fällen sind es wirtschaftliche Gründe. So auch im Fall des sportlichen Leiters Jörg Weißhaupt. Das Präsidium stand vor der Frage: Entweder die Prämien für die Spieler kürzen oder Jörg Weißhaupt auch ohne Förderung seitens der Agentur für Arbeit weiter beschäftigen?

Auch die nnz erfuhr von dieser unerfreulichen Tatsache nach der Präsidiumssitzung in dieser Woche. Wir haben darüber nicht berichtet, weil das Präsidium nach nnz-Informationen immer noch nach Lösungsmöglichkeiten suchte, um Jörg Weißhaupt an den Verein zu binden.

Doch nun fühlt sich Hans-Peter Kell gemüßigt, angeblich für Jörg Weißhaupt in die Bresche zu springen. Kell meldet sich zu Wort und wittert im neuen Präsidium eine Verschwörung. Die nnz hat lange Zeit darüber nachgedacht, welche Motive hinter dieser Wortmeldung stecken könnten. Nehmen wir mal an, der ehemalige Präsident weiß nicht, was er da macht. Dann könnte man ihm verzeihen. Doch, lieber Herr Kell, das ist übles Nachtreten. Viele Fußballanhänger sind enttäuscht über ein solch unsportliches Verhalten. Hatte Kell nicht bei der Wahl des neuen Präsidiums fast beschwörerisch formuliert, dem Verein und den Neuen im Präsidium auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite zu stehen? Auf solch einen Rat, Herr Kell, kann die Wacker-Gemeinde getrost verzichten. Ein solch unsportliches Verhalten war von den Vorgängern überhaupt nicht zu verzeichnen. Im Gegenteil, die Unternehmenschefs Manfred Blanke und Bernd Seidenstücker, aber auch Wolfgang Lutze standen dem Verein immer beratend zur Seite. Bis heute. Und was macht der ehemalige Präsi Kell? Der hält zum Beispiel einen Sponsor aus dem Nachbarkreis nicht davon ab, sein finanzielles Engagement für Wacker zu beenden.

Wer keine Probleme hat, der macht sich welche, lautet eine alte Weisheit. Bei Wacker könnte es ähnlich sein. Denn schon ein Blick in das Forum der entsprechenden Seite lässt erahnen, dass es noch mehr Wind geben wird. Da ist zum Beispiel zu lesen: „Lieber noch eine Gedenk-Aktion zum nächsten Heimspiel. Dann kann es Jörg selbst noch sehen, wie Ihr zu ihm steht...“ Absender ist ein Mann namens Roland. Unverkennbar stellt er sich als Hubschrauberpilot dar. Im ehemaligen Präsidium war er der Vize...
Autor: nnz

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