So, 18:35 Uhr
22.10.2000
3:7 - Debakel für Wacker Nordhausen
Nordhausen (nnz). Die Nordhäuser Mannschaft um ihren Trainer Dirk Fuhrmann erlebte an diesem Spieltag gegen den Halleschen FC ein Heimdebakel, welches das Nordhäuser Publikum schon lange nicht mehr gesehen und erlebt hat.
Zu Anfang der Partie hatte man noch den Eindruck, die Nordhäuser wollten sich für die hohe Auswärtsniederlage beim FC Magdeburg revanchieren. Denn schon nach nur fünf Minuten sorgte Mariusz Kurzeja für das frühe 1:0 für Nordhausen. Doch in der 12. Minute war es Kurzeja, der durch einen unnötigen Ballverlust am eigenen Strafraum den Hallensern eine gute Kontermöglichkeit gab, die Laszlo Kardos auch ausnutzten und zum 1:1 ausgleichen konnte.
In der 33. Minute waren es Unstimmigkeiten in der Nordhäuser Hintermannschaft, welche die Hallenser in Führung gehen ließen. Weil sich Abwehrspieler und Torwart gegenseitig behinderten, konnte Enrico Kricke ungehindert zur 2:1 Führung einköpfen. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Pause.
Direkt nach dem Wiederanpfiff konnte Enrico Keller, der Schlussmann von Halle einen harmlosen Schuss nicht festhalten und Kurzeja war zur Stelle und schoss den 2:2 Ausgleichstreffer.
Doch der sonst immer sicher wirkende Nordhäuser Torwart Henryk Lihsa war es, der Nordhausen auf die Verliererstrasse brachte. In der 53. Minute war es ein Freistoß durch Renivaldo den Lihsa ins eigene Tor faustete und nur sieben Minuten später konnte er einen Rückpass nicht kontrollieren und Kricke hatte keine Probleme, den Ball aus spitzem Winkel ins leere Tor zu befördern. Somit stand es nach 60 Minuten 2:4 für Halle. Lihsa, der immer für herausragende Leistungen sorgte und eine Festung im Nordhäuser Spiel war, kann schon die ganze Saison an diese Leistungen nicht anknüpfen. "Ein Denkmal beginnt zu bröckeln", war im VIP-Bereich zu hören.
Allein Kurzeja sorgte immer wieder für Hoffnung im Nordhäuser Spiel. Denn er war es, der in der 67. Minute den 3:4 Anschlusstreffer besorgte. Doch diese Hoffnung verpuffte schnell wieder. In der 80. Minute war Velibor Kopunovic nach einem kapitalen Abwehrfehler in der Nordhäuser Hintermannschaft zur Stelle und konnte ungehindert zum 3:5 erhöhen. Nur zwei Minuten später stand 3:6, nachdem Rafal Klaynszmit per Foulelfmeter ins Nordhäuser Tor traf. Damit noch nicht genug. In der Schlussminute war es noch einmal Kopunovic der den Ball zum 3:7 Endstand versenken konnte.
Eine so desorientierte und ungeordnete Nordhäuser Mannschaft hat man selten im eigenen Stadion gesehen. Vor allem eine Mannschaft, die nicht bis zum Umfallen kämpft und an ihre Chance glaubte.
Der Vorstand und die Sponsoren, die Wacker Nordhausen retten wollen, unternehmen zur Zeit alles um dieses Ziel zu erreichen. Daran sollten sich einige Spieler ein Beispiel nehmen und sich für den Verein einsetzen. Wenn sich dies nicht ändert, wird sich Nordhausen nächste Saison in der Thüringenliga wiederfinden.
Autor: cgZu Anfang der Partie hatte man noch den Eindruck, die Nordhäuser wollten sich für die hohe Auswärtsniederlage beim FC Magdeburg revanchieren. Denn schon nach nur fünf Minuten sorgte Mariusz Kurzeja für das frühe 1:0 für Nordhausen. Doch in der 12. Minute war es Kurzeja, der durch einen unnötigen Ballverlust am eigenen Strafraum den Hallensern eine gute Kontermöglichkeit gab, die Laszlo Kardos auch ausnutzten und zum 1:1 ausgleichen konnte.
In der 33. Minute waren es Unstimmigkeiten in der Nordhäuser Hintermannschaft, welche die Hallenser in Führung gehen ließen. Weil sich Abwehrspieler und Torwart gegenseitig behinderten, konnte Enrico Kricke ungehindert zur 2:1 Führung einköpfen. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Pause.
Direkt nach dem Wiederanpfiff konnte Enrico Keller, der Schlussmann von Halle einen harmlosen Schuss nicht festhalten und Kurzeja war zur Stelle und schoss den 2:2 Ausgleichstreffer.
Doch der sonst immer sicher wirkende Nordhäuser Torwart Henryk Lihsa war es, der Nordhausen auf die Verliererstrasse brachte. In der 53. Minute war es ein Freistoß durch Renivaldo den Lihsa ins eigene Tor faustete und nur sieben Minuten später konnte er einen Rückpass nicht kontrollieren und Kricke hatte keine Probleme, den Ball aus spitzem Winkel ins leere Tor zu befördern. Somit stand es nach 60 Minuten 2:4 für Halle. Lihsa, der immer für herausragende Leistungen sorgte und eine Festung im Nordhäuser Spiel war, kann schon die ganze Saison an diese Leistungen nicht anknüpfen. "Ein Denkmal beginnt zu bröckeln", war im VIP-Bereich zu hören.
Allein Kurzeja sorgte immer wieder für Hoffnung im Nordhäuser Spiel. Denn er war es, der in der 67. Minute den 3:4 Anschlusstreffer besorgte. Doch diese Hoffnung verpuffte schnell wieder. In der 80. Minute war Velibor Kopunovic nach einem kapitalen Abwehrfehler in der Nordhäuser Hintermannschaft zur Stelle und konnte ungehindert zum 3:5 erhöhen. Nur zwei Minuten später stand 3:6, nachdem Rafal Klaynszmit per Foulelfmeter ins Nordhäuser Tor traf. Damit noch nicht genug. In der Schlussminute war es noch einmal Kopunovic der den Ball zum 3:7 Endstand versenken konnte.
Eine so desorientierte und ungeordnete Nordhäuser Mannschaft hat man selten im eigenen Stadion gesehen. Vor allem eine Mannschaft, die nicht bis zum Umfallen kämpft und an ihre Chance glaubte.
Der Vorstand und die Sponsoren, die Wacker Nordhausen retten wollen, unternehmen zur Zeit alles um dieses Ziel zu erreichen. Daran sollten sich einige Spieler ein Beispiel nehmen und sich für den Verein einsetzen. Wenn sich dies nicht ändert, wird sich Nordhausen nächste Saison in der Thüringenliga wiederfinden.

