Mi, 18:08 Uhr
02.11.2005
Spaß und Mut
Nordhausen (nnz). Seit 15 Monaten agiert die neue Führungsriege des Nordhäuser Theaters in der Rolandstadt. Heute zog Intendant Lars Tietje eine erste Zwischenbilanz. Die Stadträte und die nnz hörten aufmerksam zu.
Das Theater in Nordhausen sei klein aber fein und es habe den Trennungsschmerz vom eigenen Schauspiel recht gut verkraftet, meinte Tietje zum Auftakt. Und in der Tat, in der ersten Spielzeit gab es einige künstlerische Paukenschläge wie zum Beispiel mit Tosca und auch anderen Aufführungen. 88.820 Zuschauer hatten sich die 348 Vorstellungen angesehen. Da Zuschauerzahlen noch nie (seit der Wende) so hoch lagen und relativ wenig Vorstellungen (Wegfall der Schauspielsparte) angeboten wurden, gibt es einen Klasseschnitt von 218 Zuschauern je Vorstellung. In der tiefsten Pirklbauer-Ära (2002/2003) waren 150.
Die Aufgabe eigener Schauspielproduktionen war gleichermaßen die Garantie für den kompletten Fortbestand von Ballett und Orchester sowie für die Neugeburt des Kinder- und Jugendtheaters mit seinen reichhaltigen Facetten, betonte der Intendant. Er, seine Führungsmannschaft und das komplette Team fühlen sich wohl in einer Stadt wie Nordhausen, die Insider des Musentempels als sehr theaterfreudlich bezeichnen. Die Stadt braucht das Theater, das Theater braucht die Stadt – so das Fazit von Lars Tietje. Seinem Team ist es in diesen 15 Monaten gelungen, sich in das kommunale Etwas einzubringen, sich in die Stadt reinzuleben.
Das soll weiter ausgebaut werden, schließlich macht Theater in Nordhausen den Künstler, Handwerkern und all den anderen Menschen an der Promenade nicht nur Spaß, in Nordhausen mache es auch Mut.
Übrigens: 60 Prozent der Theaterbesucher sind weiblich, 30 Prozent unter 40 Jahre, 37 Prozent über 60 und 60 Prozent der Besucher kommen aus der Region. Im Durchschnitt kommt jeder Theatergänger auf fünf bis sechs Vorstellungen, die er sich in Nordhausen ansieht.
Autor: nnzDas Theater in Nordhausen sei klein aber fein und es habe den Trennungsschmerz vom eigenen Schauspiel recht gut verkraftet, meinte Tietje zum Auftakt. Und in der Tat, in der ersten Spielzeit gab es einige künstlerische Paukenschläge wie zum Beispiel mit Tosca und auch anderen Aufführungen. 88.820 Zuschauer hatten sich die 348 Vorstellungen angesehen. Da Zuschauerzahlen noch nie (seit der Wende) so hoch lagen und relativ wenig Vorstellungen (Wegfall der Schauspielsparte) angeboten wurden, gibt es einen Klasseschnitt von 218 Zuschauern je Vorstellung. In der tiefsten Pirklbauer-Ära (2002/2003) waren 150.
Die Aufgabe eigener Schauspielproduktionen war gleichermaßen die Garantie für den kompletten Fortbestand von Ballett und Orchester sowie für die Neugeburt des Kinder- und Jugendtheaters mit seinen reichhaltigen Facetten, betonte der Intendant. Er, seine Führungsmannschaft und das komplette Team fühlen sich wohl in einer Stadt wie Nordhausen, die Insider des Musentempels als sehr theaterfreudlich bezeichnen. Die Stadt braucht das Theater, das Theater braucht die Stadt – so das Fazit von Lars Tietje. Seinem Team ist es in diesen 15 Monaten gelungen, sich in das kommunale Etwas einzubringen, sich in die Stadt reinzuleben.
Das soll weiter ausgebaut werden, schließlich macht Theater in Nordhausen den Künstler, Handwerkern und all den anderen Menschen an der Promenade nicht nur Spaß, in Nordhausen mache es auch Mut.
Übrigens: 60 Prozent der Theaterbesucher sind weiblich, 30 Prozent unter 40 Jahre, 37 Prozent über 60 und 60 Prozent der Besucher kommen aus der Region. Im Durchschnitt kommt jeder Theatergänger auf fünf bis sechs Vorstellungen, die er sich in Nordhausen ansieht.

