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Di, 16:31 Uhr
02.11.2021
EIN KIRCHENSCHÄNDER UND DIE FRAGE AN ALEXANDER SCHARFF:

Welche Strafe soll es denn sein?

Ich war mir sicher: Sie würde kommen, wie das Amen in der Kirche: die Kritik an Landrat Mathias Jendricke für seine offenen Worte nach der Kirchenschändung durch einen Afghanen. Es sei ein Irrglaube, anzunehmen, diese würden sich hier integrieren wollen. Die meisten von ihnen lehnten unsere Kultur ab. Wir lösten die Probleme in Afghanistan nicht, wenn wir die Leute in unbegrenzter Anzahl zu uns holten. Und auch kein neues Aufnahmekontingent für Thüringen sei sinnvoll...


Diese Aussage des Landrates brachte die Linke auf die Palme. Scharfe Geschütze fuhr sie gegen den Landrat auf. Er bediene sich rassistischer Vorurteile. Menschliche Schicksale seien ihm egal. Betrachte man die Anschuldigungen näher, erweist sich der Geschützdonner als ein Rohrkrepierer.

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Rückblende: Der Landrat war es, der 2015 den Flüchtlingsstrom, der in den Landkreis schwappte, managte. Mit Herz und Verstand bemühte er sich, für all die Menschen, die zu uns kamen, Unterkünfte, Verpflegung und Versorgung zu sichern. An die 1000 sollen es gewesen sein. Matthias Jendricke meisterte seine Aufgabe mit Bravour. Bei seinen Bemühungen um Unterkunft und Verpflegung sah er sich auch heftiger Kritik und Unterstellungen ausgesetzt. Erinnert sei nur an den Gesprächsabend in Wipperdorf.

Jendricke bediene sich rassistischer Vorurteile und ihm seien menschliche Schicksale egal, ist schlichtweg eine miese Unterstellung. Ihm ist es nicht egal, was das Volk hierzulande denkt. Seine Meinung, man löse die Probleme in Afghanistan nicht, wenn wir die Leute in unbegrenzter Zahl zu uns holen, ist des Volkes Meinung. Bei den Linken klafft wohl Wunschdenken und Realität weit auseinander. Das könnte den Fast-Rauswurf aus dem Bundestag beschleunigt haben.

Der Kirchenschänder müsse bestraft werden, fordert Alexander Scharf. Welche Strafe, bitteschön, soll es denn sein? Keine Antwort! Man sei verpflichtet, Menschen in Notlagen zu helfen. Menschen, meint Matthias Mitteldorf, die durch die Machtübernahme der Taliban um ihr Leben fürchten. Dem ist so. Unbestritten: Bürger Afghanistans, die für Deutschland tätig waren, die so genannten Ortskräfte, haben ein Recht auf Asyl. Sie sind in der Regel der deutschen Sprache mächtig, haben einen Beruf. Aber: Ursprünglich war von 7000 oder 8000 Leuten die Rede, jetzt von etwa schon über 80 000. Und rechnet man die hinzu, die den Taliban ein Dorn im Auge sind, kommen wir auf Millionen.

Mit Verlaub: Wie stellen sich Scharff und Mitteldorf einen geregelten und geordneten Zuzug vor? Wie will man Ortskräfte von denen unterscheiden, die nur wegen unseren Sozialleistungen oder in unfeiner Absicht an die Tür klopfen? Wie und wo soll überprüft werden, wer kommen kann und wer nicht? Sind alle einmal hier und begehen Straftaten, bleiben sie im Lande. Und nicht nur Afghanen wollen in Scharen nach Deutschland. Neuerdings bis 1000 Leute aus aller Herren Länder an einem Tag!

Dann sind da noch die Sozialleistungen, die Kosten allgemein. Welches Rezept hat die Linke? Allein die Tränendrüsen zu bedienen, ist keine Antwort. Übrigens: Was meint eigentlich die CDU zu dem Vorfall? Steffen Iffland ist doch auch ein Mann offener Worte.

Indes macht der Vorfall der Kirchenschändung in Nordhausen die Runde. Alle namhaften Medien, Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen, berichteten und informieren. Als erstes Medium informierte die nnz. Viele Anfragen erreichten uns daraufhin. Unter anderem von „Bild“.
Kurt Frank
Autor: red

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Kommentare
Kama99
02.11.2021, 17:20 Uhr
Strafe?
Ich würde vorschlagen die gesamte Familie und Freunde nach Deutschland zu holen. Vielleicht kann damit sein Trauma gemildert werden.
Marino50
02.11.2021, 18:22 Uhr
Worte des Herrn Jendricke
...Waren klar und deutlich. Und ich fand das völlig okay. Wo soll denn das hinführen wenn jetzt unsere Kirchen ausgeräumt werden und der Inhalt beschädigt wird. Diese Menschen sind als Gäste hier. Schon schlimm genug, dass die nicht zurück geflogen werden können. Die Genossen von der Linken vergessen anscheinend, dass diese Leute hier keiner Arbeit nachgehen. Die Leute leben auf unsere Kosten und zerstören Kulturgüter. Wenn die LINKE noch weiter prozentual abbauen will, soll sie so weiter machen.
Werte Genossen, fragen Sie das Volk was es will. Ihre persönliche Meinung steht hier nicht zur Debatte. Ansonsten empfehle ich, dass Sie die Flüchtlinge mit Ihren Parteigeldern durchführen.
geloescht.20240214
02.11.2021, 19:34 Uhr
Die Linken...
erledigen sich jetzt selbst. Wie schrieb ich früher mal? Kipping und Rixinger haben es unter zehn Prozent geschafft. Hennig W. evtl. Unter 5 Prozent. Planmäßig geschafft! Ihr Einziges Pfund war bisher als Sprachrohr der sozial Schwachen zu agieren. Und nun stellen die sich an diese Klientel noch um x tausend zu erhöhen. Aber von den x tausend haben die nichts. Dann sucht sich Ihre Klientel andere Überdruckventile. Sie haben schon immer nur als Protestpartei überlebt. Diesen Job machen nun Andere. C' est la Vie. So ist das Leben.
geloescht.20240214
02.11.2021, 19:34 Uhr
Der Beitrag wurde gespeichert und die Freigabe beantragt.
Audio
02.11.2021, 20:30 Uhr
Guter Beitrag, Herr Frank !
Aber ich möchte noch ergänzend hinzufügen, dass sich bei den "Einwanderen"neben den echten Kriegsflüchtlingen auch viele Schmarotzer befinden, unter denen sich seit Jahren herumgesprochen hat, dass man in Deutschland, ohne zu arbeiten, gut leben kann.
Aber das Schlimmste ist:
Es wird auch eine beträchtliche Anzahl von geschulten Terroristen eingeschleusst, die harmlos als sogenannte"Schläfer" fungieren, bis sie von ihrer muslimisch fanatisierten Führung den Befehl für eine gezielte terorristische Handlung erhalten.
Das weiß sowohl der Verfassungsschutz als auch die Regierung.
Aber alle lassen das Volk dumm sterben.
Deshalb meine Forderung: nicht über Gott und die Welt lavern, sondern auf die Strasse gehen!
Und das bald !!!
fso2020
02.11.2021, 21:56 Uhr
Applaus für den Landrat,
der sich traut öffentlich auszusprechen, woher die Probleme rühren, die die Berliner und Erfurter Berufspolitiker offensichtlich nicht sehen (wollen?).
Den potenziellen Migranten muss schon in ihrer Heimat unmissverständlich klargemacht werden, dass sie zur Veränderung der Verhältnisse in ihren Herkunftsländern beitragen und diese nicht verlassen sollten.
Deutsche Willkommenspolitik wird die Probleme in den Heimatländern nicht im Ansatz lösen, jedoch stattdessen die Probleme in unserem Land verschärfen.
Gehard Gösebrecht
03.11.2021, 10:33 Uhr
Kalkutta liegt am Ganges
Paris liegt an der Seine.
Und wem es nicht in Deutschland passt, der sollte sofort wieder gehen.
iisan11
03.11.2021, 10:42 Uhr
Die Inquisition
steht bereit und die Hexenjagd auf unseren Landrat ist eröffnet.
Wann und Wo findet seine Verbrennung auf dem Scheiterhaufen statt ? Frage für einen Freund
Gehard Gösebrecht
03.11.2021, 10:59 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrages
Trüffelschokolade
03.11.2021, 11:45 Uhr
Die Inquisition
steht bereit und die Hexenjagd auf Leute aus Afghanistan ist eröffnet.
Wann und Wo findet ihre Verbrennung auf dem Scheiterhaufen statt? Frage für einen Freund.
ABntzl
03.11.2021, 11:51 Uhr
Wenn eins und eins zusammenkommt.
Es ist doch erstaunlich, wie gut sich manches Weltbild zusammenfügt... Ein Afghane randaliert in einer Kirche und schon wird eine große Anzahl an Menschen in Sippenhaft genommen. Der Aufschrei ist groß und das Abendland muss verteidigt werden.

Schade, dass der Aufschrei nicht so groß ist, wenn das lang verschollene Altarkreuz der zerstörten Nikolaikirche gestohlen wird.
Schade, dass der Aufschrei nicht so groß ist, wenn in St.Blasii versucht wird, Feuer zu legen.

Jede Kirchgemeinde weiß, welches Risiko sie eingeht, wenn sie ihre Kirche zur "offenen Kirche" macht. Ich bin froh, dass sich viele Gemeinden trotzdem dafür entscheiden. Ich bin froh, dass es in unserem Kirchenkreis Pfarrer und Pfarrerinnen wie Pfr. Müller gibt, die versuchen zu deeskalieren, wenn andere zu explodieren drohen. Ich bin froh, wenn Kirchgemeinden bei uns den zivilisierten Weg gehen, Strafanzeige stellen und nicht - wie in einem Kommentar der NZZ angedeutet - den Täter mit der Peitsche aus der Kirche jagen.

Von einem Landrat würde ich mir wünschen, dass er zuallererst daran denken würde, die Situation in seinem Landkreis zu deeskalieren. Das ist in einer solchen Situation geboten.

Das mag vielen Leuten nicht passen, die andere als "Schmarotzer" bezeichnen. Das mag vielleicht auch nicht dem Gerechtigkeitsempfinden vieler Menschen entsprechen. Aber in der christlichen Botschaft heißt es auch: "Die Botschaft vom Kreuz erscheint denen, die verloren gehen, als eine Dummheit. [Doch] was an Gott als dumm erscheint, ist weiser als die Menschen. Und was an Gott schwach erscheint, ist stärker als die Menschen." (1Kor 1, 18.25)

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Arvid Büntzel
Landessynodaler Kirchenkreis Südharz
Kaleida
03.11.2021, 12:34 Uhr
Die Quelle allen Übels
Sind doch grundsätzlich Religionen, Herr Büntzel.

Also etwas mehr Demut und sparen Sie sich hier bitte diese verschwurbelten Sprüche.

Danke
Gehard Gösebrecht
03.11.2021, 13:02 Uhr
Lieber Herr Büntzel
Hier geht es nicht um einen einfachen Diebstahl aus einer Kirche und die Vergebung durch Jesus Christus.
Hier geht es um einen Angriff auf die Gesellschaft.
Wer z.B. die Fahnen und Symbole der BRD zerstört und verächtlich macht, begeht nicht nur eine einfache Sachbeschädigung oder Beleidigung.
Er greift das Volk, die Menschen und alles an, für was Deutschland steht.
Auch ich bin nicht mit allen einverstanden, was hier in Deutschland abgeht.
Aber wenn Menschen, welche hier eigentlich um Zuflucht bitten und denen die Hand gereicht wurde, solche Taten begehen, dann ist doch wohl Schluss mit lustig.
Ich weiß, dass ein Vetreter der Kirche sich lieber umbringen lassen würde, bevor er zur Gewalt und Vergeltung aufruft.
Aber auch die Kirche hat zumindest im "Abendland" eine Jahrtausend Jahre alte Daseinberechtigung.
Da muss man nicht immer seinen Feinden vergeben, um seine eigenen Frieden zu finden.
Wenn die eigene Existenz in Frage gestellt wird, wird Widerstand zur Pflicht, denn wir möchten alle bestimmt uns noch sehr lange an den Christlichen Häusern und deren Glockengeläut und ganz speziell zu Weihnachten erfreuen.
Wer Kirchen angreift, der greift die Gesellschaft an.
Ich persönlich werde niemals solchen Elementen vergeben und werde auch im Falle eines Falles bei Wahrnehmung einer solchen Tat entsprechend reagieren.
Vergebung hat nur der Verdient, welcher sein Gegenüber vergeben kann.
grobschmied56
03.11.2021, 20:11 Uhr
Die meisten Menschen...
... sehen das falsch. Der junge Mensch ist einfach körperlich und geistig unterfordert. Das zeigt sich in seinem Bewegungsdrang, aber auch in dem Bestreben, eine anspruchsvolle Aufgabe zu bewältigen. Geben wir ihm doch die Möglichkeit dazu!
Eine hatte ich schon angesprochen:
Übernahme durch eine Umzugs-Firma. Hier könnte er er sich körperlich ausleben, seinem Drang von Bewegen von Mobiliar nachgehen und gleichzeitig auch noch ein nicht zu verachtendes Einkommen als gern gesehene Fachkraft erzielen!
Alternativ könnte man ihn auch einen Haufen alter Autoreifen mit dem Spaten umgraben lassen, bringt weniger Nutzen, trainiert aber auch.
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