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Di, 11:39 Uhr
02.11.2021
Gelebte Integration steht Taten einzelner Muslime gegenüber

Widerspruch gegen pauschalisierende Urteile

Doris Lang ist ehrenamtliche Leiterin des Helferkreises des Adventwohlfahrtswerkes und kennt viele Familien und einzelne Geflüchtete in Nordhausen durch Deutschkurse, Schwimmkurse und viele Veranstaltungen seit ihrer Ankunft in Deutschland...

Gruppenbild mehrerer Familien auf dem Hexentanzplatz (Foto: D.Lang) Gruppenbild mehrerer Familien auf dem Hexentanzplatz (Foto: D.Lang)

Erst am vergangenen Wochenende organisierte ihre Einrichtung wieder einen Aktionstag mit Familien aus Afghanistan, Syrien, Eritrea, der Ukraine und Deutschland.

Frau lang weiß wie kaum eine andere um die Bemühungen der als Flüchtlinge ins Land gekommenen Menschen hier in Nordhausen heimisch zu werden. „Mich erschüttert der Randalismus eines Muslims in der Frauenbergkirche“, sagte die praktizierende Christin zu der Straftat eines jungen Mannes in der letzten Woche, fügt aber sofort an: „Noch mehr aber die Berichterstattung, die Kommentierungen und die Aussagen des Landrates, da ich viele afghanische Menschen ganz anders erlebt habe.“

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Den vergangenen Sonntag und evangelischen Feiertag nutzten viele der von nDoris lang betreuten Familien gemeinsam zu einem Ausflug auf den Hexentanzplatz. In froher und ausgelassener Gemeinschaft genossen sie die letzten Sonnenstrahlen und lernten ihre neue Heimat wieder ein Stück weiter kennen.

Doris Lang widerspricht der für sie pauschalisierenden Aussage des Landrates, dass sich die Afghanen nicht integrieren wollen. "Der Randale eines Muslims in der Frauenbergkirche stehen viele positive Erlebnisse und Freundschaften mit afghanischen Familien gegenüber. Deren Anstrengungen die deutsche Sprache und die deutschen Gepflogenheiten zu erlernen sind bewundernswert.“

Bisher, so Doris Lang abschließend, haben es die Mitglieder des Helferkreises nicht bereut, ihr Herz für die Geflüchteten zu öffnen und enge Beziehungen zu ihnen aufzubauen.
Olaf Schulze
Autor: osch

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Kommentare
Alexandra S.
02.11.2021, 13:14 Uhr
Sehr schön aber...
Ich frage mich dann aber immer wieder wo der "Aufschrei" der gut integrierten und sozialisierten Muslime bleibt??? Warum hört man NIE etwas von ihnen, wenn wieder unschuldige Menschen vor Züge geschubst werden, vergewaltigt und getötet werden... wo sind denn all die friedlichen Muslime, die unser Wertesystem respektieren? Haben sie die Kirche aufgeräumt oder geholfen?? Wieso sind es immer psychisch kranke Einzeltäter?? Es gibt weltweit keine "muslimische Demokratie"! Die Menschen die herkommen lassen ihre Lebens-und Denkweise nicht in ihren Heimatländern zurück.
Natürlich gibt es auch gut integrierte Migranten, und trotzdem können wir nicht alle aufnehmen und retten. Sie müssen langsam beginnen sich selbst und ihre Heimat zu retten...
Paulinchen
02.11.2021, 14:20 Uhr
Der griechische Migrationsminister...
... hat die deutsche amt. Regierung darüber informiert, dass ca. 38 Millionen Afghanen ihr Land in Richtung Europa verlassen wollen.

Nun darf geraten werden, wohin diese Menschen am Ende tatsächlich wollen. Bei allem Verständnis, dass kann und wird unser Land nicht stemmen können und es wird auch nicht gut für uns sein. Das wird mehr als nur eine Parallelgesellschaft, welche nicht in unserem Kulturkreis passen würde. Denn deren bisherigen Straftaten, im Bezug auf ihren Glauben, kollidieren mit unserem Grundgesetz. Dabei denke ich an Kandel und den Mord der Brüder an ihrer Schwester. Das trifft aber nicht nur auf die Afghanen zu. Das betrifft auch die anderen afrikanischen Länder. Darf man eigentlich die Frage stellen, wovon will ein Flüchtling, der im Alter von 55 Jahren zu uns kommt, künftig hier leben?? Das Betteln kann wohl keine Perspektive sein....
Real Human
02.11.2021, 14:47 Uhr
Die „Straftat“ ist „Bildersturm“!
Zumindest ist sie mit dem „reformatorischen Bildersturm“ VERGLEICHBAR!

„Der reformatorische Bildersturm war eine Begleiterscheinung der Reformation im 16. Jahrhundert. Auf Weisung von Theologen und der Obrigkeiten, die die reformatorische Lehre angenommen hatten, wurden Gemälde, Skulpturen, Kirchenfenster und andere Bildwerke mit Darstellungen Christi und der Heiligen sowie weiterer Kirchenschmuck – teilweise auch Kirchenorgeln – aus den Kirchen entfernt, teils verkauft oder beschlagnahmt, zerstört oder beschädigt.“ So definiert es Wikipedia.

Und dort weiter:
„Gemäßigte Reformatoren im Umfeld Martin Luthers erlaubten Bilder für didaktische Zwecke; andere, etwa Ulrich Zwingli und Johannes Calvin, traten für ein völliges Bilderverbot ein. Sie bewirkten in ihrem Einflussbereich die Entfernung sämtlicher figürlicher Darstellungen aus dem Innenraum der Kirchengebäude. Die schottischen Presbyterianer lehnten sogar große Kirchengebäude als Ausdruck menschlicher Hybris ab."

Also mal schön langsam mit den Verurteilungen, ihr „praktizierenden Christen“! Auch Matthias Jendricke gehört wohl der evangelischen Kirche an?

Damit will ich die „Straftat“ des wohl von Kindesbeinen an religiös indoktrinierten Afghanen und Moslems nicht rechtfertigen. Aber selbst „Straftaten“ wie der „Tyrannenmord“ werden am Ende oft sogar als „Heldentaten“ gewertet.
Kama99
02.11.2021, 15:17 Uhr
@Paulinchen
Die Frage wovon zukünftig ein 55jähriger (Wirtschafts-)Migrant leben will, brauchst du gar nicht stellen. Die werden besser leben als ein deutscher Bürger der 45 Jahre geschuftet hat und nur den Mindestlohn bekommen hat.

Zu den 35 Mio. Afghanen die sich nach Europa bzw. Deutschland aufmachen wollen. Lassen wir sie kommen, in 6 Monaten wird man von diesem Land nichts mehr wiedererkennen (tut man in manchen Städten schon jetzt).
Altstadtbewohner
02.11.2021, 15:59 Uhr
Den Spieß umdrehen
Hallo Frau Lang!
Ihre positiven Erlebnisse sind NUR Einzelfälle und somit garnicht zu berücksichtigen und somit garnicht vorhanden.
Betrachter
02.11.2021, 20:14 Uhr
Ist doch klar,
solange die Leute bespaßt werden ist alles gut.
Was wird zum Beispiel aus den Mädchen? Dürfen die mal arbeiten gehen? Auch mal was zum BSP beitragen?
Da habe ich meine Zweifel aufgrund der Geschichte, Tradition, der Familienhierarchie usw.
Paul
02.11.2021, 21:15 Uhr
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EF 1899
02.11.2021, 22:00 Uhr
@Paulinchen
Afghanistan hat zum 1.1. 2021 ca.39,5 Millionen Einwohner, wenn also 38 Millionen von ihnen in Richtung Europa unterwegs wären, wie von Ihnen kolportiert, wäre das Land faktisch leer. Diese Zahl ist also vollkommen aus der Luft gegriffen und dient in meinen Augen nur unnötiger Panikmache.
henry12
03.11.2021, 09:56 Uhr
"pauschalisierende Urteile"
Dann kann die Gute Frau sich gerne auch mal melden,
wenn jeder Deutsche, der einfach nur Dinge hinterfragt, zum Querdenker, Rassist und Nazi abgestempelt wird.
Trüffelschokolade
03.11.2021, 10:38 Uhr
Rumgeopfere
Eine Sache, die auch hier wieder offensichtlich wird, ist das breite Vorhandensein von Rumgeopfere: es ist mitnichten so, dass gute und berechtigte Kritik sofort als "Querdenker", "Nazi", etc. disqualifiziert wird. Ich glaube das Wort "Nazi" wird mittlerweile häufiger in den Mund genommen von Leuten, die sich darüber beschweren man dürfe nichts mehr sagen, als dass es jemals irgendjemand ernsthaft gesagt hätte.

Es ist aber schon ein erster Hinweis auf unsachliche und pauschalisierende Kritik wenn Phrasen kommen wie "Selbstdenker" und "ich hinterfrage nur". Das ist nämlich in der Regel dann nicht der Fall. Sobald dann aber Gegenwind kommt, wird rumgeopfert und man fühlt sich sofort als "Nazi" verschrien. Selbst wenn das Wort nie jemand in den Mund genommen hat. Ganz schön fragile Schneeflöckchen sind das.
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