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Di, 13:00 Uhr
02.11.2021
Alle Jahre wieder

Es wird wieder gejagt

Wer sich heute kurzerhand allein oder in Familie zu einer Ferienwanderung in den Südharz begeben wollte, der stand im Bereich eines Reviers vor einem abgegrenzten Wald...


Alljährlich, wir hatten in den zurückliegenden Jahren mehrfach über die herbstlichen Großjagden berichtet, treffen sich Jäger aus "Nah und Fern" zu einem gemeinschaftlichen Happening im Südharz. Gegen 8 Uhr soll der Netzkater heute reichlich Besuch von Fahrzeugen, zum Beispiel mit Erfurter Kennzeichen, gehabt haben.

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Hintergrund: Heute begann die Jagdsaison des Thüringen Forst in den südharzlichen Revieren. Konkret gejagt wurde in den Revieren "Wiegersdorf" und "Christianenhaus". Das bedeutet, dass Wanderer entlang des Brandesbachtals oder zum Turm auf dem Poppenberg heute mehrfach von Flatterbändern oder Schüssen aus den Gewehren der Jäger von einem weiteren Ausflug abgehalten werden.

Denn: Angekündigt wurden die heutige und fünf weitere Jagden - so weit wir als nnz davon Kenntnis hätten - nicht. Eigentlich schon sehr kurios, bedenkt man die professionelle Pressearbeit des Thüringer Forstes. Im Forstamt Bleicherode angerufen, war niemand zu einer Auskunft bereit. Eine Mitarbeiterin vertröstete: "Die Herren sind heute und morgen außer Haus und erst am Donnerstag wieder erreichbar."

Vermutlich wird morgen in anderen Thüringer Revieren gejagt. Im Südharz soll das heute - in Gemeinschaft mit dem Stiftsforst - hervorragend geklappt haben.

Bleibt zu hoffen, dass die Touristen, die es zum Beispiel in den kommenden Wochen nach Rothesütte und Sophienhof verschlägt, rechtzeitig über das forstwirtschaftliche Treiben in den Revieren informiert werden.
Peter-Stefan Greiner
Autor: psg

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Kommentare
Halssteckenbleib
02.11.2021, 18:42 Uhr
Es wird gejagt
Da frage ich mich was da Spaß dran macht ahnungslose Tiere zu erschießen.Nix für mich sowas..
Iltis
02.11.2021, 20:44 Uhr
Manchmal ist es einfach besser, nichts zu verraten.
Das spart eine ganze Menge Ärger mit jagdhassenden Dummköpfen, Neidern,... und hat den positiven Effekt, dass die IG Rotwild nicht komplett an den Jagdgebietsgrenzen hockt, um das überwechselnde Rotwild zu schieß... äh zu zählen.

Außerdem ist es mir noch nie untergekommen, dass auf Jagden Spaziergänger freigegeben waren. Die leidige Erfahrung ist, wer versucht denen zu raten ein Gebiet zu meiden, erreicht genau das Gegenteil. Das sind alles kleine Könige, die alles dürfen und jeder von denen hat angeblich eine Rechtsschutzversicherung. Es ist ganz einfach schade um die verlorene Jagdzeit.
grobschmied56
03.11.2021, 11:03 Uhr
Herumgenörgle an Jägern...
... bis hin zu offenem Haß, welcher bisweilen auch schon mal in lebensgefährdende Anschläge (Ansägen von Hochsitzen) eskaliert, gehört in der heutigen Zeit zum guten Ton. Übersehen wird, daß Jagd eine wichtige Funktion zum Erhalt des Waldes hat. Der Wildbestand muß nun mal in seiner Zahl beschränkt werden, sonst kann keine Verjüngung des Baumbestandes mehr stattfinden, weil durch Überhand nehmenden Verbiß an Trieben und jungen Bäumchen nichts mehr nachwächst.
Wichtig ist auch die Bejagung von Schwarzwild. Bekommen die Schwarzkittel, die ziemlich schlau sind erst mal mit, daß ihnen vom Menschen keinerlei Gefahr mehr droht, dann schlagen sie völlig über die Stränge. Verwüstungen in Feldern und Gärten sind dann vorprogrammiert, ebenso zunehmendes Vordringen in menschliche Siedlungen mit z.T. aggressivem Verhalten.
Wahrscheinlich muß der eine oder andere Kritiker erst mal nähere Bekanntschaft mit furchtlos aufdringlichen Wildsauen machen und von diesen attackiert werden, um zu begreifen, daß Jagd kein blutiges Hobby von Sadisten ist, sondern notwendige Landschaftspflege und ebenso notwendige Erhaltung der Menschenscheu und des Fluchtverhaltens.
Leider gehen solch einfache Erkenntnisse nicht in jeden Kopf hinein. Auch hier haben grüne Ideologen in den letzten Jahrzehnten eine Menge an Gift verspritzt, welches sich in Anfeindungen und sogar in tätlichen Übergriffen nun bemerkbar macht.
Master of the Univer
03.11.2021, 20:04 Uhr
Einseitgkeit ist der tot der freien Presse und des Journalismus
Und die nnz kehrt nach einem Hoffnungsschimmer zurück zur altbekannten IG-Sprech. Ja der Thüringenforst hat gejagt. Was als Jagdausübungsberechtigter sein gutes Recht ist. Ich sehe das Problem nicht, wenn Dienstwagen der AöR mit Erfurter Kennzeichen (der Sitz der zentrale ist in Erfurt) am Netzkater stehen. Liegt es eventuell daran, dass nichtmehr die altbekannten Kader die Jagdevents in und um sophienhof zum... Neudeutsch socializen nutzen können? Die IG Rotwild hatte mit ihren zum Teil nichtmehr eingeladenen Mitgliedern und gesellschaftlichen Leistungsträgern 30 Jahre Zeit, im Bereich sophienhof und rothesütte ihre Form der Forstwirtschaft und Jagd auszuprobieren. Das Ergebnis ist jenes. Die Fichtenmonokulturen sind Käfer und Klimawandel sei dank dahin. Die Flächen vergrast . Und die Wiederaufforstung wird alleine im Südharz millionen verschlingen. Millionen die der Thüringer Freistaat auch in andere unnütze Dinge wie Schulen, Internet Stichwort Industrie 4.0,investieren könnte. Aber wir habens ja.
Wo ist das Problem wenn zum Beispiel geprüfte Jagdhundeführer von außerhalb eingeladen werden. Im Gegensatz zu vielen Privatjägern im Bereich Nordhausen führt Thüringen Forst ein Kataster und es werden ausschließlich geprüfte Jagdhunde geführt. Da muss man in der Drückjagdsaison schon etwas weiter suchen. Aber sie wissen es ja sicherlich das Jagd ohne geprüften und brauchbaren Hund per Gesetz Schund ist... Ich bin gespannt, ob die privaten Jagden in ellrich, Neustadt oder auch wiegersdorf in der Presse angekündigt werden. Es ist ja nicht so, dass die Burgruine Hohenstein, der Naturlehrpfad bei wiegersdorf der medienwirksam von den Jagdpächtern angelegt wurde ,Oooder die rüdigsdorfer schweiz touristisch unterbesucht wären. Fakt ist doch der, es wäre schwierig der Öffentlichkeit zu verkaufen, wenn die IG Drückjagd macht und am Ende Rotwild liegt. Die termine für die Jagden stehen auch in diesen Revieren. Lt meines Kenntnisstandes haben sie die drückjagd im kommunalwald ellrich noch nicht angekündigt. Aus Gründen des fairen Diskurs und sachlichen und menschlichen Umgangs verzichte ich auf die Nennung dieser Termine- auch hier sind auswärtige Kennzeichen zu erwarten. Oder nicht?
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