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Fr, 09:00 Uhr
29.10.2021
Lichtblick zum Wochenende

Mit Bach etwas Neues beginnen

In diesen Tagen findet die internationale Bachwoche in Eisenach statt. Jahr für Jahr kommen unzählige Menschen aus aller Welt in die Wartburgstadt, um Musik des großen Meisters zu erleben und von seinem Schaffen inspiriert zu werden. Für viele Musikfreunde gilt Johann Sebastian Bach als der bedeutendste Komponist aller Zeiten...

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1100 Musikstücke, große und kleine sind von ihm erhalten geblieben. Aber Bachforscher gehen davon aus, dass er mindestens 10-mal so viele Werke geschrieben hat. Damit ist Bach auch der produktivste Komponist, den wir kennen. Schon als Kind wurde sein außergewöhnliches Talent entdeckt. Und gepaart mit eiserner Disziplin und kreativer Freude war er schon zu seinen Lebzeiten legendär.

Seine Musik sollte Gott ehren. So schrieb er unter jedes seiner Stücke „Soli Deo Gloria“, „Allein Gott sei Ehre!“ Was ich bisher aber nicht wusste: Auch an den Beginn eines jeden neuen Werkes, das er komponieren wollte, setzte er zwei Worte, „Jesus Juve!“. Das ist Latein und bedeutet: „Jesus hilf mir!“ Johann Sebastian Bach, der Mann, dessen musikalisches Talent, Kreativität und Schaffenskraft unvergleichlich ist, der braucht Hilfe beim Komponieren? Doch ja, genau so ist es, „Jesus hilf mir!“ betet und schreibt er am Beginn jeder neuen musikalischen Aufgabe.

Mich inspiriert das. Davon will ich gern lernen. Am Beginn einer neuen Aufgabe, am Beginn eines neuen Tages, vor einer neuen Herausforderung beten: „Jesus hilf mir!“ Denn ich habe es nötig, dass Gott mir hilft, dass Jesus mir besteht.

Vor welcher Aufgabe stehen Sie gerade?
Welcher Herausforderung müssen Sie sich stellen?
Welches Problem wollen Sie angehen?
Können Sie sich die Worte Bachs zu eigen machen und auch beten: „Jesus hilf mir!“
Was könnte sich dadurch ändern?

Es grüßt Sie herzlich
Ihr Pfarrer Frank Freudenberg
Autor: red

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