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Fr, 11:23 Uhr
22.10.2021

Brandschutz bei Lithium- Ionen-Batterien

Der Speicher-Branchenverband BVES hat jetzt den ersten Leitfaden zum Brandschutz für große Lithium-Ionen-Speicher vorgelegt. Auch Feuerwehr- und Versicherungsverbände begrüßen das Papier...

In den aktuellen VDI Nachrichten geht es um den Brandschutz bei Lithium-Ionen-Großspeichern. Tim Schäfer, Geschäftsführer des Umwelttechnik- und Brandschutzsystemherstellers Envites Energy aus Nordhausen/Harztor, arbeitet seit vielen Jahren in Normungsgremien zum Beispiel des VDE mit und war nicht an der Erstellung des Leitfadens beteiligt.

Um eine Einschätzung gebeten, bezeichnete er das Werk als „gutes Kompendium, welches auch zu einer technischen Regel erhoben werden oder in die Normung eingehen kann“. Schäfer hob besonders die Empfehlung hervor, Tests zur Wirksamkeit des Brandschutzes durchzuführen.

Er sagte allerdings auch: „Der beste Großspeicher löscht sich gegebenenfalls selbst und setzt in diesen Fällen auch keine Gifte (Rauch etc.) frei. Es braucht die Feuerwehr dann nur zur Nachsorge – oder den technischen Service des Herstellers.“ Mit Verweis auf Testergebnisse des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW) in Ulm rät Schäfer in einem konkreten Beispiel zu trockenem Heißschaum.

Der habe einen starken Kühl- und Stickeffekt, bette neutralisierend Abgase und Rauch ein und behindere oder stoppe die thermische Kettenreaktion und einen Druckaufbau. „Es entsteht kaum Abflüssigkeit. Das Aufstellungsgebäude muss in der Regel nicht einmal renoviert werden.“ Im Vergleich seien außerdem die Kosten geringer.

„Wir empfehlen nicht, bei Großspeichern mit Wasser zu löschen, denn dies kann zusätzliche Risikomomente hervorbringen; nämlich Kurzschlüsse, Nebenreaktionen und Umweltbelastung.“ Nicht zuletzt ist die Frage des belasteten Löschabwassers mit dessen Rückhaltung und Entsorgung ein wichtiger Aspekt in Fragen Kosten und Umweltschutz.
Autor: red

Kommentare
Echter-Nordhaeuser
22.10.2021, 19.19 Uhr
"Lithium-Ionen-Batterien Großspeicher löschen"
Wir empfehlen nicht, bei Großspeichern mit Wasser zu löschen, denn dies kann zusätzliche Risikomomente hervorbringen; nämlich Kurzschlüsse, Nebenreaktionen und Umweltbelastung.“ Nicht zuletzt ist die Frage des belasteten Löschabwassers mit dessen Rückhaltung und Entsorgung ein wichtiger Aspekt in Fragen Kosten und Umweltschutz.
Junge junge das sind ja Sätze und Aussagen das alles für den Klimaschutz. Belastetes Löschwasser und
freisetzen giftiger Gase wenn man die Dinger löscht das ist ja dann sozusagen wie löschen eines kleinen Atomreaktor. Wir bringen uns doch mit dem Zeug eher um als wenn wir weiter Kernenergie produziert hätten.
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