Mi, 14:44 Uhr
19.10.2005
nnz-Forum: Gilde in Not!
Nordhausen Die nnz-Redaktion hat jetzt einen Hilferuf der Stadt- und Gästeführergilde erhalten. Den geben wir im Forum wieder.
Wir sind in Not! Und zwar in Raumnot. Großzügig stellte die Stadt Nordhausen der Stadt- und Gästeführergilde Nordhausen e.V. bisher feste Räumlichkeiten im historischen Gebäude Domstraße 12 zur Verfügung. Wir trugen lediglich die laufenden Kosten. Damit ist es jedoch bald vorbei. Wir müssen ausziehen. Nunmehr fehlt uns die Möglichkeit für kurzfristige Zusammenkünfte und Schulungen.
Die Stadt- und Gästeführer sind in der Region Nordhausen zum Markenbegriff geworden. Bekannt bei den meisten Bürgern, ein Synonym für interessante und populäre Vermittlung von Geschichte und für erfolgreiche Bewerbung unserer Heimat. Man kennt Nordhausen auch Dank unseres Ehrenamtes im In- und Ausland heute besser als vor zehn Jahren. Die Gilde ist mittlerweile ein wirtschaftlicher Faktor im Südharz. Die Gewerbetreibenden, bei denen wir mit unseren Veranstaltungen regelmäßig zu Gast sind, haben das begriffen. Geehrt wurden wir dafür vielfach. Mit dem Goldenen Roland, den Führungen zur Landesgartenschau, dem Titel Verein des Jahres, diversen Auszeichnungen.
Nun, viel Ehr, wenig Brot. Für die Stadt und den Landkreis sind wir Gästeführer wohlfeil. Vor 10 Jahren, als wir uns gründeten, gab es vollmundige Zusagen für Kooperation und Unterstützung seitens Stadt und Landkreis. Aussagen, denen magere Taten folgten. Wir warteten nicht ab und nahmen unser Geschick in die eigenen Hände, gehören zu den wenigen Vereinen, die bei großer Außenwirkung ohne Finanzierung durch die öffentliche Hand auskommen. Wir tragen uns aus den Mitgliedsbeiträgen, Einnahmen der Stadtführer aus ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit und Spenden.
Als armer Verein sind wir aber auf Sachunterstützung der öffentlichen Hand und privater Träger angewiesen. Die Stadt Nordhausen sagte uns geeigneten Ersatz für die Räume in der Domstraße zu. Bei der Zusage ist es geblieben. Im Landratsamt wurden wir von der nach eigenen Aussagen zuständigen Leiterin, Frau Henning, reichlich ungehalten über unsere Anmaßung abgewiesen. Der Landkreis stelle, so ließ sie uns das Urteil des Landrates und der Beigeordneten wissen, keine mietfreien Räumlichkeiten für Vereine wie uns zur Verfügung. Zum Landrat wurden wir als Bittsteller in feudaler Manier erst gar nicht vorgelassen. Die Situation war beschämend. Gut, dass unsere Stadtführer historisch exakt gebildet sind, um sie zeitgeschichtlich einzuordnen.
Die Notlage ist nun akut. Wir werden auch ohne feste Räume weiter erfolgreich arbeiten. Aber es wird dadurch erheblich komplizierter. Und wir glauben, das muss nicht so sein. Deshalb bitten wir potentielle Sponsoren, private und öffentliche, der Stadt- und Gästeführergilde kostenfrei oder für einen geringen Obolus einen festen Arbeitsraum zur Verfügung zu stellen. Wir sollten dort unseren Computer und Kopierer aufstellen, am Schreibtisch arbeiten und Schulungen für bis zu ca. 20 Personen durchführen können. Wenn Sie, liebe Leser, uns hierbei unterstützen wollen, so melden Sie sich bitte beim Gildemeister Heinz Degner, Tel.: 03631 / 982095 oder bei unserer Schatzmeisterin Dorothe Schwarz, Tel./Fax: 03631 / 894757. Wir bedanken uns schon jetzt für Ihre Unterstützung.
Heinz Degner, Gildemeister
Autor: nnzWir sind in Not! Und zwar in Raumnot. Großzügig stellte die Stadt Nordhausen der Stadt- und Gästeführergilde Nordhausen e.V. bisher feste Räumlichkeiten im historischen Gebäude Domstraße 12 zur Verfügung. Wir trugen lediglich die laufenden Kosten. Damit ist es jedoch bald vorbei. Wir müssen ausziehen. Nunmehr fehlt uns die Möglichkeit für kurzfristige Zusammenkünfte und Schulungen.
Die Stadt- und Gästeführer sind in der Region Nordhausen zum Markenbegriff geworden. Bekannt bei den meisten Bürgern, ein Synonym für interessante und populäre Vermittlung von Geschichte und für erfolgreiche Bewerbung unserer Heimat. Man kennt Nordhausen auch Dank unseres Ehrenamtes im In- und Ausland heute besser als vor zehn Jahren. Die Gilde ist mittlerweile ein wirtschaftlicher Faktor im Südharz. Die Gewerbetreibenden, bei denen wir mit unseren Veranstaltungen regelmäßig zu Gast sind, haben das begriffen. Geehrt wurden wir dafür vielfach. Mit dem Goldenen Roland, den Führungen zur Landesgartenschau, dem Titel Verein des Jahres, diversen Auszeichnungen.
Nun, viel Ehr, wenig Brot. Für die Stadt und den Landkreis sind wir Gästeführer wohlfeil. Vor 10 Jahren, als wir uns gründeten, gab es vollmundige Zusagen für Kooperation und Unterstützung seitens Stadt und Landkreis. Aussagen, denen magere Taten folgten. Wir warteten nicht ab und nahmen unser Geschick in die eigenen Hände, gehören zu den wenigen Vereinen, die bei großer Außenwirkung ohne Finanzierung durch die öffentliche Hand auskommen. Wir tragen uns aus den Mitgliedsbeiträgen, Einnahmen der Stadtführer aus ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit und Spenden.
Als armer Verein sind wir aber auf Sachunterstützung der öffentlichen Hand und privater Träger angewiesen. Die Stadt Nordhausen sagte uns geeigneten Ersatz für die Räume in der Domstraße zu. Bei der Zusage ist es geblieben. Im Landratsamt wurden wir von der nach eigenen Aussagen zuständigen Leiterin, Frau Henning, reichlich ungehalten über unsere Anmaßung abgewiesen. Der Landkreis stelle, so ließ sie uns das Urteil des Landrates und der Beigeordneten wissen, keine mietfreien Räumlichkeiten für Vereine wie uns zur Verfügung. Zum Landrat wurden wir als Bittsteller in feudaler Manier erst gar nicht vorgelassen. Die Situation war beschämend. Gut, dass unsere Stadtführer historisch exakt gebildet sind, um sie zeitgeschichtlich einzuordnen.
Die Notlage ist nun akut. Wir werden auch ohne feste Räume weiter erfolgreich arbeiten. Aber es wird dadurch erheblich komplizierter. Und wir glauben, das muss nicht so sein. Deshalb bitten wir potentielle Sponsoren, private und öffentliche, der Stadt- und Gästeführergilde kostenfrei oder für einen geringen Obolus einen festen Arbeitsraum zur Verfügung zu stellen. Wir sollten dort unseren Computer und Kopierer aufstellen, am Schreibtisch arbeiten und Schulungen für bis zu ca. 20 Personen durchführen können. Wenn Sie, liebe Leser, uns hierbei unterstützen wollen, so melden Sie sich bitte beim Gildemeister Heinz Degner, Tel.: 03631 / 982095 oder bei unserer Schatzmeisterin Dorothe Schwarz, Tel./Fax: 03631 / 894757. Wir bedanken uns schon jetzt für Ihre Unterstützung.
Heinz Degner, Gildemeister
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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