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Mi, 17:01 Uhr
19.10.2005

Günstig angeschlossen

Nordhausen Während der politische Zusammenschluß zwischen den Gemeinden Stempeda und Rodishain sowie Nordhausen noch in weiter Ferne liegt, gehen beide Kommunen mit Nordhausen in einem anderen Bereich seit Anfang September gemeinsame Wege. Die nnz mit den Details.


Auf Bürgerversammlungen in den Orten Stempeda und Rodishain hat gestern Abend Matthias Hartung, Werkleiter des Nordhäuser Stadtentwässerungsbetriebs, die Details der Übernahme der Abwasserentsorgung durch seinen Betrieb vorgestellt. Beide Gemeinden werden seit dem 1. September vom Stadtentwässerungsbetrieb betreut, sie gehörten zuvor dem Abwasserzweckverband „Krebsbach“ an. Mit der Auflösung des „Krebsbach“-Verbandes und der Übernahme durch den Stadtentwässerungsbetrieb stehe man bei der Abwasserentsorgung in beiden Gemeinden vor einem Neustart, so Hartung.

Derzeit laufe die grobe Bestandsaufnahme der vorhandenen Abwassernetze und –anlagen. Danach werde man entscheiden, ob man die Haushalte beider Gemeinden entweder über eine gemeinsame Kläranlage entsorge oder über einen Anschluss an die Kläranlage ins benachbarte sachsen-anhaltinische Rottleberode.

Vom 1. Januar 2006 bis zur in Aussicht stehenden Eingemeindung am 1. Januar 2007 würden die – im Vergleich zum „Krebsbach“ – geringeren Gebühren des Abwasserzweckverbandes „Südharz“ gelten, dann, - nach erfolgter Eingemeindung - die nochmals günstigeren Tarife des Stadtentwässerungsbetriebes. Gleiches gelte für die Beiträge, die mit dem Anschluss der Haushalte an eine zentrale Abwasserentsorgung erhoben würden: „Sie werden allerdings nicht vor 2007 und erst mit dem tatsächlichen Anschluss die Abwasserentsorgung erhoben – damit müssen Sie nur die deutlich günstigeren Herstellungsbeiträge des Stadtentwässerungsbetriebes zahlen. Sie betragen zurzeit 1,53 Euro pro Quadratmeter im Vergleich zu mehr als 5 Euro beim Abwasserzweckverband „Südharz“, so Hartung.

Man werde die Abwasserkonditionen darüber hinaus auch günstig gestalten können, da man - so weit möglich - auf den aufwändigen Ausbau einer öffentlichen Regenwasserkanalisation verzichten werde. Das sei im ländlichen Raum leichter möglich als in der dicht bebauten Stadt. „Und mit dem Regenwasser von Ihren Grundstücken könne Sie ja viel anfangen“, so Hartung zu den Bürgern.

Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) verwies darauf, dass es bei der Beitragszahlung auch Stundungsmöglichkeiten und Zinsbeihilfen gebe. Und im Falle der Eingemeindung von Stempeda und Rodishain würde dann auch dort gelten, was ungeschriebenes Gesetz in Nordhausen ist: „Niemand soll wegen der Zahlung von Abwasserbeiträgen sein Haus verlieren müssen.“
Autor: nnz

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