Di, 15:15 Uhr
21.09.2021
AfD fordert Ende des jahrzehntelangen Weiter so in der Verwaltung
Glasdach des Bürgerhauses ist praktisch Schrott
In der letzten Nordhäuser Stadtratssitzung genehmigten die Räte rund 36 000 Euro für Gerüstarbeiten am Bürgerhaus der Kulturbibliothek. Für die Nordhäuser AfD ist es unfassbar, dass nach sieben Jahren das Dach praktisch Schrott sein soll...
Fraktionsvorsitzender Jörg Prophet sagte dazu:
Wir stimmten der Vorlage zähneknirschend zu, denn es muss ja weitergehen. Trotzdem: Diese Summe ist schon gewaltig, und die Begründung der Verwaltung ist der eigentliche Skandal: `Nur sieben Jahre nach der Eröffnung der Bibliothek laufen durch das Glasdach über dem Bibliotheksfoyer bei Regen `erhebliche Mengen Wasser´ ins Gebäude`.
Weiter heißt es in der Begründung: `Untersuchungen durch einen Sachverständigen ergaben, dass verwendete Abdeckleisten und Profile des Glasmetalldaches ungeeignet sind. Durch Auswechslungen der Abdeckleisten und Entrosten der Tragkonstruktion kann der Schaden behoben werden. Dazu müssen sämtliche Glasscheiben ausgebaut werden'.
Ich fasse mal zusammen: Die Stadt hat sich für ihren - mit dem Thüringer Architekturpreis ausgezeichneten (!!!) - Prachtbau ein von vornherein ungeeignetes Dach andrehen lassen, welches nach sieben Jahren offensichtlich komplett kaputt ist. Der Skandal wäre noch größer, wenn für diese fehlerhaften Arbeiten die ausführende Firma nicht mehr für die Gewährleistungen herangezogen werden kann und der Bürger wieder einmal blechen muss. Das wollen wir als Fraktion jetzt wissen. Auch interessiert uns die Gesamtsumme für die bisherigen Reparaturen in den vergangenen Jahren. Jetzt gehören die Wahrheiten auf den Tisch, in Euro und Cent und mit den Namen der Verantwortlichen.
Wir wollen wissen, wer derartige Verträge, die damalige Bauüberwachung und die Bauabnahme zu verantworten hat. Diese Peinlichkeit reiht sich ein in die Kostensteigerungen beim Neubau des Theaters, der Vernachlässigung der städtischen Infrastruktur im gesamten Stadtgebiet usw., usw. Es ist zugleich ein weiteres Zeichen einer offensichtlichen Überforderung im Rathaus. Dass man uns und den Bürgerinnen und Bürgern darüber hinaus einen Straßenzustandsbericht verweigert, zeigt wie groß die Angst vor Wahrheiten ist.
Die Bürger zahlen – und sie haben ein Recht auf Antworten!"
Autor: redFraktionsvorsitzender Jörg Prophet sagte dazu:
Wir stimmten der Vorlage zähneknirschend zu, denn es muss ja weitergehen. Trotzdem: Diese Summe ist schon gewaltig, und die Begründung der Verwaltung ist der eigentliche Skandal: `Nur sieben Jahre nach der Eröffnung der Bibliothek laufen durch das Glasdach über dem Bibliotheksfoyer bei Regen `erhebliche Mengen Wasser´ ins Gebäude`.
Weiter heißt es in der Begründung: `Untersuchungen durch einen Sachverständigen ergaben, dass verwendete Abdeckleisten und Profile des Glasmetalldaches ungeeignet sind. Durch Auswechslungen der Abdeckleisten und Entrosten der Tragkonstruktion kann der Schaden behoben werden. Dazu müssen sämtliche Glasscheiben ausgebaut werden'.
Ich fasse mal zusammen: Die Stadt hat sich für ihren - mit dem Thüringer Architekturpreis ausgezeichneten (!!!) - Prachtbau ein von vornherein ungeeignetes Dach andrehen lassen, welches nach sieben Jahren offensichtlich komplett kaputt ist. Der Skandal wäre noch größer, wenn für diese fehlerhaften Arbeiten die ausführende Firma nicht mehr für die Gewährleistungen herangezogen werden kann und der Bürger wieder einmal blechen muss. Das wollen wir als Fraktion jetzt wissen. Auch interessiert uns die Gesamtsumme für die bisherigen Reparaturen in den vergangenen Jahren. Jetzt gehören die Wahrheiten auf den Tisch, in Euro und Cent und mit den Namen der Verantwortlichen.
Wir wollen wissen, wer derartige Verträge, die damalige Bauüberwachung und die Bauabnahme zu verantworten hat. Diese Peinlichkeit reiht sich ein in die Kostensteigerungen beim Neubau des Theaters, der Vernachlässigung der städtischen Infrastruktur im gesamten Stadtgebiet usw., usw. Es ist zugleich ein weiteres Zeichen einer offensichtlichen Überforderung im Rathaus. Dass man uns und den Bürgerinnen und Bürgern darüber hinaus einen Straßenzustandsbericht verweigert, zeigt wie groß die Angst vor Wahrheiten ist.
Die Bürger zahlen – und sie haben ein Recht auf Antworten!"


