Mo, 20:03 Uhr
10.10.2005
Ein leiser Abschied?
Nordhausen (nnz). Seit einigen Wochen vermissen die Mitarbeiter des Jugendsozialwerks in Nordhausen ihren neuen Chef. Im Frühjahr war Dr. Wolfgang Jessen voller Elan angetreten, um nicht Thomas Pape zu sein. Ein wenig holt er ihn jetzt aber ein.
Es ist schwierig mit diesen Personalien. Vor allem, wenn nicht immer alles glatt geht. Auch bei Dr. Jessen ist das so. Da wird in Nordhausen nicht nur seit dem Wochenende gemunkelt, dass sich Jessen wieder verabschieden wolle. Zwar nicht ganz vom Jugensozialwerk, wohl aber von der Rolandstadt.
Nach einem längeren Urlaub und einem dienstlichen Aufenthalt in Kenia soll der Direktor des JUSOWE einen Brief an den Chef des Vereins, Prof. Dr. König, geschrieben haben. Darin habe er gebeten, ihn von seinen Verpflichtungen in Nordhausen zu entbinden. Wohl aber wolle er noch für das Jugendsozialwerk von Frankfurt am Main aus (Home-Arbeitsplatz) arbeiten und sich vor allem den Projekten in Kenia widmen.
In Nordhausen wundert man sich angesichts dieser Entwicklung, so kurzfristig hatte man sich die Zusammenarbeit mit dem Pape-Nachfolger nicht vorgestellt. Wie es nun weitergeht in der Spitze des JUSOWE, dass vermag niemand so recht beurteilen, selbst das Rest-Direktorium ist irritiert. Aber ohne einen Mann oder eine Frau an der Spitze kann das alles wohl kaum funktionieren, bei allen Visionen, von denen Wolfgang Jessen nach 100 Tagen Amtszeit in einem nnz-Interview sprach.
Autor: nnzEs ist schwierig mit diesen Personalien. Vor allem, wenn nicht immer alles glatt geht. Auch bei Dr. Jessen ist das so. Da wird in Nordhausen nicht nur seit dem Wochenende gemunkelt, dass sich Jessen wieder verabschieden wolle. Zwar nicht ganz vom Jugensozialwerk, wohl aber von der Rolandstadt.
Nach einem längeren Urlaub und einem dienstlichen Aufenthalt in Kenia soll der Direktor des JUSOWE einen Brief an den Chef des Vereins, Prof. Dr. König, geschrieben haben. Darin habe er gebeten, ihn von seinen Verpflichtungen in Nordhausen zu entbinden. Wohl aber wolle er noch für das Jugendsozialwerk von Frankfurt am Main aus (Home-Arbeitsplatz) arbeiten und sich vor allem den Projekten in Kenia widmen.
In Nordhausen wundert man sich angesichts dieser Entwicklung, so kurzfristig hatte man sich die Zusammenarbeit mit dem Pape-Nachfolger nicht vorgestellt. Wie es nun weitergeht in der Spitze des JUSOWE, dass vermag niemand so recht beurteilen, selbst das Rest-Direktorium ist irritiert. Aber ohne einen Mann oder eine Frau an der Spitze kann das alles wohl kaum funktionieren, bei allen Visionen, von denen Wolfgang Jessen nach 100 Tagen Amtszeit in einem nnz-Interview sprach.


