Mi, 12:21 Uhr
07.11.2001
Thüringer Exporte seit 1995 gestiegen
Nordhausen (nnz/tls). Im Jahr 2000 wurde nach vorläufigen Ergebnissen in die mittel- und osteuropäischen Länder ein Ausfuhrvolumen von 1,2 Milliarden DM erreicht. Gegenüber dem Jahr 1995 bedeutet das einen Anstieg um fast 336 Millionen DM bzw. 37 Prozent.
Die Ausfuhren Thüringens in die mittel- und osteuropäischen Länder erreichten im Jahr 2000 nach vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik ein Volumen von 1,2 Milliarden DM. Das waren für 312,2 Millionen DM bzw. 33,6 Prozent mehr exportierte Waren gegenüber dem Vorjahr. Das Ausfuhrvolumen 2000 war gegenüber dem Jahr 1995 um fast 336 Millionen DM bzw. 37 Prozent höher.
Thüringens bedeutendste Exportländer innerhalb Mittel- und Osteuropas waren im Jahr 2000 die EU-Beitrittskandidaten Tschechische Republik (Zuwachs gegenüber 1999 bzw. 1995: 35 bzw. 70 Prozent), Polen (40 bzw. 228 Prozent) und Ungarn (28 bzw. 217 Prozent). Die Russische Föderation war nach der Tschechischen Republik und Polen drittstärkster Abnehmer Thüringer Produkte (+ 63 bzw. - 43 Prozent).
In die Tschechische Republik wurden im Jahr 2000 vorrangig Kraftfahrzeuge sowie elektrotechnische Erzeugnisse und nach Polen sonstige Eisenwaren sowie ebenfalls elektrotechnische Erzeugnisse geliefert. Die Russische Föderation nahm vor allem pharmazeutische sowie elektrotechnische Erzeugnisse und Erzeugnisse der Warenuntergruppen Luft- und Kraftfahrzeuge ab. Ungarn bezog aus Thüringen vorwiegend elektrotechnische Erzeugnisse und Kraftfahrzeuge.
Die Einfuhren aus den mittel- und osteuropäischen Staaten nach Thüringen beliefen sich im Jahr 2000 auf 1,6 Milliarden DM. Das bedeutete einen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr um fast ein Viertel (+ 305,4 Millionen DM bzw. + 24,1 Prozent). Im Jahr 2000 war der Wert der Einfuhren um über das Eineinhalbfache höher als 1995 (+ 989 Millionen DM bzw. + 170 Prozent).
Ebenso wie beim Export waren im Importgeschäft mit den mittel- und osteuropäischen Staaten Thüringens wichtigste Handelspartner Polen (Zuwachs gegenüber 1999 bzw. 1995: 14 bzw. 209 Prozent), die Tschechische Republik (14 bzw. 93 Prozent), Ungarn
(24 bzw. 262 Prozent) und die Russische Föderation ( 58 bzw. 256 Prozent). Aus Polen bezog Thüringen hauptsächlich Holzwaren und Kraftfahrzeuge. Die Tschechische Republik lieferte u. a. elektrotechnische Erzeugnisse, Alteisen (Schrott) und Kraftfahrzeuge. Ungarn brachte vor allem Kraftfahrzeuge und elektrotechnische Erzeugnisse nach Thüringen zum Versand. Über drei Viertel des Lieferumfanges aus der Russischen Föderation betrafen Kraftstoffe, Schmieröle und Erdgas.
Autor: nnzDie Ausfuhren Thüringens in die mittel- und osteuropäischen Länder erreichten im Jahr 2000 nach vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik ein Volumen von 1,2 Milliarden DM. Das waren für 312,2 Millionen DM bzw. 33,6 Prozent mehr exportierte Waren gegenüber dem Vorjahr. Das Ausfuhrvolumen 2000 war gegenüber dem Jahr 1995 um fast 336 Millionen DM bzw. 37 Prozent höher.
Thüringens bedeutendste Exportländer innerhalb Mittel- und Osteuropas waren im Jahr 2000 die EU-Beitrittskandidaten Tschechische Republik (Zuwachs gegenüber 1999 bzw. 1995: 35 bzw. 70 Prozent), Polen (40 bzw. 228 Prozent) und Ungarn (28 bzw. 217 Prozent). Die Russische Föderation war nach der Tschechischen Republik und Polen drittstärkster Abnehmer Thüringer Produkte (+ 63 bzw. - 43 Prozent).
In die Tschechische Republik wurden im Jahr 2000 vorrangig Kraftfahrzeuge sowie elektrotechnische Erzeugnisse und nach Polen sonstige Eisenwaren sowie ebenfalls elektrotechnische Erzeugnisse geliefert. Die Russische Föderation nahm vor allem pharmazeutische sowie elektrotechnische Erzeugnisse und Erzeugnisse der Warenuntergruppen Luft- und Kraftfahrzeuge ab. Ungarn bezog aus Thüringen vorwiegend elektrotechnische Erzeugnisse und Kraftfahrzeuge.
Die Einfuhren aus den mittel- und osteuropäischen Staaten nach Thüringen beliefen sich im Jahr 2000 auf 1,6 Milliarden DM. Das bedeutete einen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr um fast ein Viertel (+ 305,4 Millionen DM bzw. + 24,1 Prozent). Im Jahr 2000 war der Wert der Einfuhren um über das Eineinhalbfache höher als 1995 (+ 989 Millionen DM bzw. + 170 Prozent).
Ebenso wie beim Export waren im Importgeschäft mit den mittel- und osteuropäischen Staaten Thüringens wichtigste Handelspartner Polen (Zuwachs gegenüber 1999 bzw. 1995: 14 bzw. 209 Prozent), die Tschechische Republik (14 bzw. 93 Prozent), Ungarn
(24 bzw. 262 Prozent) und die Russische Föderation ( 58 bzw. 256 Prozent). Aus Polen bezog Thüringen hauptsächlich Holzwaren und Kraftfahrzeuge. Die Tschechische Republik lieferte u. a. elektrotechnische Erzeugnisse, Alteisen (Schrott) und Kraftfahrzeuge. Ungarn brachte vor allem Kraftfahrzeuge und elektrotechnische Erzeugnisse nach Thüringen zum Versand. Über drei Viertel des Lieferumfanges aus der Russischen Föderation betrafen Kraftstoffe, Schmieröle und Erdgas.

