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Do, 14:40 Uhr
19.08.2021
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft schlägt vor:

Online-Schule als Alternative zur Präsenzpflicht

Die GEW Thüringen schlägt für die Dauer der Corona-Pandemie eine Online-Schule für das Land Thüringen vor, in der bei Bedarf Schüler aller Klassenstufen der allgemeinbildenden Schularten durch qualifizierte und auf Onlineunterricht spezialisierte Fachlehrer ortsunabhängig beschult werden...

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Diese Idee entstand aus der Frage, wie einerseits das Recht auf Bildung, andererseits aber auch das Recht auf Gesundheit umgesetzt werden kann. Dazu Kathrin Vitzthum, Landesvorsitzende der GEW Thüringen: „Wenn es keine Test- und keine Maskenpflicht an den Schulen gibt, wird es für viele Familien mit risikobehafteten Kindern und/oder Angehörigen eine enorme Belastung, der Präsenzpflicht nachzukommen. Um Doppelbelastungen für Lehrkräfte zu vermeiden, aber auch das Anwachsen von weiteren Lernrückständen zu verhindern, könnte eine landesweite Online-Schule die Lösung sein.“

In einer Online-Schule könnten so auch Testverweiger:innen unterrichtet werden und damit die Testpflicht an den Schulen weitergeführt werden. Tests und Masken sind auch weiterhin nötig, um Schulen zu sicheren Orten zu machen. Angesichts der drohenden vierten Corona-Welle, die wohl voraussichtlich im Herbst/Winter durch die Schulen rollt, wäre ein Verzicht auf die Schutzmaßnahmen fatal. „Mit der Delta-Variante erkranken auch immer häufiger Kinder und Jugendliche, darauf weisen Beobachtungen aus Großbritannien und den USA hin. Was über LongCovid bekannt ist, müssen wir alle ernst nehmen. Wir sollten gemeinsam verhindern, dass sich Kinder und Jugendliche infizieren. Und auch wenn viele Lehrkräfte geimpft sind, ein hundertprozentiger Schutz vor einer Corona-Infektion ist das eben auch nicht“, erklärt Vitzthum abschließend.

Wie die Online-Schule im Detail ausgestaltet sein sollte, müsste mit den für Schule zuständigen Akteuren noch geklärt werden. Wichtig wäre es, jetzt die Weichen dafür zu stellen, damit bei steigenden Inzidenzwerten und zunehmender Belegung von Krankenhäusern schnell reagiert werden kann. Wichtig ist außerdem, Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen in die Planung mit einzubeziehen, damit die Schüler:innen auch weiterhin am sozialen Leben teilhaben können und den Kontakt zu Gleichaltrigen nicht verlieren.
Autor: red

Kommentare
Eckenblitz
19.08.2021, 15.23 Uhr
EINE GUTE IDEE
Der Schüler sitzt daheim vor seinen Rechner und verblödet an Vereinsamung. Es gibt keinen sozialen Kontakte mehr, man muss keine Angst mehr haben, das sich die Schüler zusammen rotten. Die Lehrerinnen müssen keine Angst mehr haben vor Übergriffen der Schüler.
Aber das wichtigste ist das Einsparpotenzial. Man benötigt nicht mehr so viel Lehrer/innen, eine
Lehrkraft kann hunderte von lernbegierigen Schüler/innen beschäftigen.
Man könnte die Schulgebäude für andere Zwecke vermieten, dass bringt Geld in Pleitekassen. Das Sozialverständnis der Schüler/innen würde verkümmern, aber wen von den großen „ELITEPOLITIKER/INNEN“ kümmert das schon.
Im Gegenteil mit Sozial verunglimpften und traumatisierten Kindern und Jugendlichen kann man viel besser Arbeiten,nicht wahr? Die lassen sich besser manipulieren, ist doch wahr oder irre ich?
Halssteckenbleib
19.08.2021, 22.20 Uhr
Ich glaube das Ganze
wird immer abartiger.Online Schule...Das scheint mal wieder Potenzial zu haben.Die Schule der Zukunft.Sieht man mal wieder wie sich ein Dreck um die Psyche der Schüler geschert wird.Hauptsache es wird gespart..Geht doch wie immer nur ums Geld
Halssteckenbleib
19.08.2021, 22.41 Uhr
Nachtrag
Sigmund das verdient Daumen hoch.Genau den Nagel auf den Kopp getroffen.Genau das denke ich nämlich auch
Kama99
19.08.2021, 23.04 Uhr
Digitale Schule
Gute Idee, nur bekommt man jetzt noch auf die schnelle schnelles Internet bis in den letzten bewohnten Winkel von Thüringen? Wenn nicht kann man sich solche Hirngespinste an den Nagel hängen.
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