Mi, 18:02 Uhr
18.08.2021
MAN SOLL UNS DOCH DIE WAHRHEIT SAGEN
Ein mögliches Szenario?
Was da Alexander Gauland, Ehrenvorsitzender der Afd, vor Fernsehkameras sagte, erstaunte mich sehr. Diesmal aber bin ich bei ihm: In etwa: Die Menschen, die in Afghanistan die Bemühungen der dort tätigen deutschen Staatsbürger um ein freies Land tatkräftig unterstützten, müssen in Deutschland samt Familien eine sichere Zukunft erhalten, sollen sie unter den Taliban nicht um ihr Leben fürchten müssen...
Jawohl. Diese Menschen sind uns willkommen. Es sind zumeist gut ausgebildete Fachleute, der deutschen Sprache mächtig. Diese Leute, Ortskräfte genannt, halfen auf vielfältige Art und Weise. Aber: Wie viel soll es denn sein? Hier beginnt die staatlich verordnete Geheimniskrämerei. Offiziell ist von 20 000 die Rede, die westliche Staaten aufnehmen sollen. Blanke Augenauswischerei!
Und was, glaubt man dem Flüchtlingswerk, wird mit den Millionen Afghanen, die das Land noch verlassen wollen? Wo sollen die hin? Die Sorgen vor einem neuen 2015 wachsen. Das wird es nicht mehr geben, sagt Armin Laschet, Kanzlerkandidat der Union. Der Mann sagt nicht die Wahrheit. Und die Kanzlerin? Die bedauert das Querstellen europäischer Länder in der Flüchtlingspolitik. Viel mehr auch nicht. Nach mir die Sintflut, könnte man meinen.
Und wie stellt es sich der SPD-Kanzlerkandidat vor? Von der Mattscheibe hören wir es: Man müsse dafür sorgen, dass die Menschen, die in die Nachbarländer geflohen sind oder fliehen werden, Integrationsperspektiven entwickeln können. Olaf meint es gut, doch auch er erzählt Märchen: Über vier Millionen syrische Flüchtlinge soll der türkische Sultan beherbergen. Dafür zahlen wir ihm Milliarden. Jetzt noch die Afghanen? No! Iran? Wenn überhaupt, kostete es uns weitere Milliarden für den Aufbau von Flüchtlingszentren. Auch in anderen Ländern!
Schon vor der erneuten Machtübernahme der Taliban kamen Afghanen nach Deutschland. Genaue Angaben fehlten zumeist. Nun will Thüringens Migrationsminister Dirk Adam (Grüne) ein Landesaufnahmeprogramm für Afghanen-Flüchtlinge auflegen. Beispielgebend für den Bund soll es sein. Darf man fragen, Herr Minister, welche Zahl ihnen da vorschwebt? Aha, so viel wie möglich. Eine Million für Deutschland?
Die Willkommenskultur der Kanzlerin ist auch in Afghanistan bekannt. Die Flüchtlinge von dort werden es ungleich schwerer haben als seinerzeit die syrischen, in das gelobte Land zu gelangen. Doch sie werden bei uns anklopfen. Wozu Menschen in Todesangst, aus Not und Verzweiflung fähig sind, zeigten uns dieser Tage Fernsehbilder aus Kabul.
Es werden nicht auf Anhieb wie vor sechs Jahren gleich über eine Million sein, will man rechten Kräften nicht wieder eine Vorlage bieten. Nach und nach, möglichst stillschweigend werden sie ins Land kommen. Man möge doch, mit Verlaub, nicht wie die Katze um den heißen Brei schleichen, uns offen und ehrlich sagen, was die wirkliche Absicht ist und was unser Land noch verkraften kann. Das beugt Spekulationen vor. Mir indes scheint, Landrat Matthias Jendricke sei gut beraten, wenn er sich schon mal seiner seinerzeitigen Erfahrungen um die Aufnahme syrischer Migraten besinnt.
Kurt Frank
Autor: psgJawohl. Diese Menschen sind uns willkommen. Es sind zumeist gut ausgebildete Fachleute, der deutschen Sprache mächtig. Diese Leute, Ortskräfte genannt, halfen auf vielfältige Art und Weise. Aber: Wie viel soll es denn sein? Hier beginnt die staatlich verordnete Geheimniskrämerei. Offiziell ist von 20 000 die Rede, die westliche Staaten aufnehmen sollen. Blanke Augenauswischerei!
Und was, glaubt man dem Flüchtlingswerk, wird mit den Millionen Afghanen, die das Land noch verlassen wollen? Wo sollen die hin? Die Sorgen vor einem neuen 2015 wachsen. Das wird es nicht mehr geben, sagt Armin Laschet, Kanzlerkandidat der Union. Der Mann sagt nicht die Wahrheit. Und die Kanzlerin? Die bedauert das Querstellen europäischer Länder in der Flüchtlingspolitik. Viel mehr auch nicht. Nach mir die Sintflut, könnte man meinen.
Und wie stellt es sich der SPD-Kanzlerkandidat vor? Von der Mattscheibe hören wir es: Man müsse dafür sorgen, dass die Menschen, die in die Nachbarländer geflohen sind oder fliehen werden, Integrationsperspektiven entwickeln können. Olaf meint es gut, doch auch er erzählt Märchen: Über vier Millionen syrische Flüchtlinge soll der türkische Sultan beherbergen. Dafür zahlen wir ihm Milliarden. Jetzt noch die Afghanen? No! Iran? Wenn überhaupt, kostete es uns weitere Milliarden für den Aufbau von Flüchtlingszentren. Auch in anderen Ländern!
Schon vor der erneuten Machtübernahme der Taliban kamen Afghanen nach Deutschland. Genaue Angaben fehlten zumeist. Nun will Thüringens Migrationsminister Dirk Adam (Grüne) ein Landesaufnahmeprogramm für Afghanen-Flüchtlinge auflegen. Beispielgebend für den Bund soll es sein. Darf man fragen, Herr Minister, welche Zahl ihnen da vorschwebt? Aha, so viel wie möglich. Eine Million für Deutschland?
Die Willkommenskultur der Kanzlerin ist auch in Afghanistan bekannt. Die Flüchtlinge von dort werden es ungleich schwerer haben als seinerzeit die syrischen, in das gelobte Land zu gelangen. Doch sie werden bei uns anklopfen. Wozu Menschen in Todesangst, aus Not und Verzweiflung fähig sind, zeigten uns dieser Tage Fernsehbilder aus Kabul.
Es werden nicht auf Anhieb wie vor sechs Jahren gleich über eine Million sein, will man rechten Kräften nicht wieder eine Vorlage bieten. Nach und nach, möglichst stillschweigend werden sie ins Land kommen. Man möge doch, mit Verlaub, nicht wie die Katze um den heißen Brei schleichen, uns offen und ehrlich sagen, was die wirkliche Absicht ist und was unser Land noch verkraften kann. Das beugt Spekulationen vor. Mir indes scheint, Landrat Matthias Jendricke sei gut beraten, wenn er sich schon mal seiner seinerzeitigen Erfahrungen um die Aufnahme syrischer Migraten besinnt.
Kurt Frank

