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Fr, 12:57 Uhr
30.09.2005

nnz-Forum: Machtgeil

Nordhausen (nnz). Der Wahl-Endspurt in Dresden ruft noch einmal alle Parteien an das Elbeufer. Dazu ein Statement eines nnz-Lesers im Forum.


Es ist schon erbärmlich, was da im Nachgang zur Bundestagswahl über die politische Bühne geht. Da klammert sich der abgewählte Kanzler an seine verblichene Macht, als ob er fortan von Hartz IV leben müsste. Das offenbart "ganz nebenbei" auch Schröders Demokratieverständnis: Ihr habt mich zwar abgewählt, aber was kümmert es mich. Da muss es nicht wundern, wenn künftig selbst die noch nicht wahlmüden Bürgerinnen und Bürger den Urnengang meiden.

Mir persönlich ist es übrigens egal, unter welcher Kanzlerschaft künftig die Aktion "Sozialraub" fortgesetzt wird, denn mit Ausnahme der Linkspartei stehen alle Parteien für primitiven Neoliberalismus. Da könnte eigentlich Jeder mit Jedem. Das Hauen und Stechen zeigt aber eines: im Vordergrund steht nicht das Wohl des Volkes sondern die pure Lust an der Macht. Wie sagt man doch so schön: Wenn Wahlen etwas verändern könnten, wären sie schon lange verboten...
Gerald Schütze, Nordhausen
Autor: nnz

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