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28.09.2005

Das Letzte

Nordhausen (nnz). Pünktlich zu Beginn des IV. Quartals liegt es vor - das Landkreis-MAGAZIN. Es wird jedoch das letzte sein...


... in diesem Jahr und widmet sich den Monaten Oktober, November und Dezember 2005. Einer guten Tradition folgend, bietet es wiederum eine bunte Palette informativer Beiträge aus Vergangenheit und Gegenwart unserer Südharzregion an. Die schmale, 38 Seiten umfassende Broschüre präsentiert als Aufmacher einen Beitrag von Heidelore Kneffel über eine „Archäologische Grabung in der Wüstung Rödichen bei Wülfingerode“. Die Autorin berichtet darin über die letzte Grabung im Landkreis Nordhausen, die im Zusammenhang mit dem Bau der A 38 steht.

Sie lässt das Dörfchen quasi nochmals auferstehen, berichtet von vier gefundenen Kellern und einem mit Feldsteinen gemauerten Brunnen und weist auf die Glocke des früheren Kirchleins von Rödichen hin, die nun in der St.-Elisabeth-Kirche in Wülfingerode hängt.

Auch Dr. Diethard Walter hat einen Bericht über „Siedlungen, Gräberfelder und Wüstung – Archäologische Untersuchungen entlang der Autobahn 38“ beigesteuert. Als Mitarbeiter des Landesamtes für Archäologie in Weimar erzählt er von 10 Kollegen, die in etwa 10jähriger intensiver Geländetätigkeit in der Goldenen Aue und im Gebiet der Eichsfelder Pforte dem Boden in oft mühevoller Kleinarbeit seine Geheimnisse entrissen haben. Der Leser erhält in chronologischer Reihenfolge einen kompakten Überblick über die wichtigsten Ergebnisse der Grabungen und somit über die Besiedlungsgeschichte des südlichen Harzvorlandes.

Die „Außergewöhnlichen Panorama-Tapeten in Bleicherode“ rückt Hans-Georg Backhaus nicht ohne Grund in das Blickfeld der Öffentlichkeit. Einige Tapetenbahnen wurden nämlich seit 1999 an der Fachhochschule Erfurt restauriert. Kunststudenten und zuletzt Restaurator Michael Bruckschlegel hatten sich der Tapeten angenommen. Im Oktober kehren sie an ihren angestammten Platz in den Saal des „Waldhauses Japan“ zurück. Erzählt wird über die Herstellung dieser Tapeten, die Motive, die auf ihnen zu sehen sind und wer sie und warum entworfen hat.

Ein vierter Beitrag stammt aus der Feder von Adolf Scheer (1897 – 1984). Er unternahm oft Streifzüge durch die Wälder im Südharzer Raum. Dabei stieß er eines schönen Tages auf ein altes Gemäuer. Er entdeckte es auf der vorgelagerten Bergnase des Alten Stolberges oberhalb des Krebsbaches, zwischen Stempeda und Rottleberode gelegen. Scheer bezeichnete es als „die Burg im Grase“ und er sann darüber nach, welchem Zweck dieser Platz vor Errichtung der Burg gedient haben könnte. Hat etwa vor Urzeiten hier eine Opferstätte der Germanen bestanden? Einfach mal lesen!

Zahlreiche Veranstaltungshinweise aus dem Südharzkreis runden das Bild des MAGAZINS ab. Es liegt ab Ende September in den Tourismus-Informationszentren und in den Häusern des Landratsamtes aus.
Autor: nnz

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