Di, 08:38 Uhr
27.09.2005
nnz-Betrachtung: Was wäre wenn?
Nordhausen (nnz). Was ist in Fußball-Nordhausen los? Ein Verein erstürmt nach den ersten sechs Spieltagen die Tabellenspitze und ist bislang fast ungeschlagen. Wie aber reagiert das Umfeld? Eine Frage, der die nnz nachgegangen ist.
Einen besseren Einstieg hätten sich doch die neuen Wacker-Präsidialen nicht gönnen können. Die Mannschaft von Trainer Uwe Etzrodt stürmt und spielt sich von Sieg zu Sieg. Zugegeben, manchmal ist auch ein Fünkchen Glück mit dabei, aber so ist das im Sport, wenn man oben agiert. Doch das Wichtigste, was Trainer, Präsidium und vor allem die Zuschauer ausmachen: Die Mannschaft gibt sich nicht auf, zeigt Kampfstärke und Willen. Sie will in jedem Spiel drei Punkte holen.
Jetzt aber ist langsam das Umfeld gefragt. Aus den Kreisen der Wirtschaft vernimmt man erste zarte Ambitionen, die finanzielle Unterstützung für das Nordhäuser Fußballflagschiff zu verstärken, auch das Präsidium hat nach den Urlauben seiner Mitglieder die eigentliche Arbeit aufgenommen. Zum Beispiel geht um solche Kleinigkeiten wie die Suche nach einem Ausrüster für die Fußballer. Jetzt müssen sich schnell die entsprechenden Gremien zusammensetzen und die sportlichen Leistungen wirtschaftlich und finanziell untersetzen. Das wird angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Situation im Landkreis Nordhausen nicht leicht sein, doch Signale sind vernehmbar.
Und da sind aber auch die Fans gefragt. Je mehr zu den Heimspielen in den Albert-Kuntz-Sportpark pilgern, desto sicherer ist die finanzielle Basis des Vereins. Da müssen an der Kasse zwar einige Euros berappt werden, doch dafür gibt es lebendigen Fußballsport, der an Spannung manchmal die Zusammenschnitte der Bundesliga übertrifft. Nicht zu verstehen sind die Fußballfreunde, die kostenfrei erst zur zweiten Halbzeit kommen und sich dann darüber beschweren, dass es zum Beispiel noch keine neue Lautsprecheranlage im AKS gibt.
Hingegen sind die Plaudertaschen im Forum der offizielle Wacker-Website schon um Lichtjahre weiter. Dort wird gerade über einen neuen Namen für das Stadion philosophiert. Vielleicht riskieren Sie mal einen Blick in die entsprechenden Beiträge.
Fazit: In der Nordhäuser Fußballwelt ist wieder Stimmung und Aufschwung zu verspüren. Das alles darf aber nicht verpuffen und vor allem muß diese Stimmung auch dann rüberkommen, wenn die Wackeren vielleicht mal verlieren. Oder denkt da jetzt schon jemand an den sofortigen Aufstieg in die Oberliga?
Autor: nnzEinen besseren Einstieg hätten sich doch die neuen Wacker-Präsidialen nicht gönnen können. Die Mannschaft von Trainer Uwe Etzrodt stürmt und spielt sich von Sieg zu Sieg. Zugegeben, manchmal ist auch ein Fünkchen Glück mit dabei, aber so ist das im Sport, wenn man oben agiert. Doch das Wichtigste, was Trainer, Präsidium und vor allem die Zuschauer ausmachen: Die Mannschaft gibt sich nicht auf, zeigt Kampfstärke und Willen. Sie will in jedem Spiel drei Punkte holen.
Jetzt aber ist langsam das Umfeld gefragt. Aus den Kreisen der Wirtschaft vernimmt man erste zarte Ambitionen, die finanzielle Unterstützung für das Nordhäuser Fußballflagschiff zu verstärken, auch das Präsidium hat nach den Urlauben seiner Mitglieder die eigentliche Arbeit aufgenommen. Zum Beispiel geht um solche Kleinigkeiten wie die Suche nach einem Ausrüster für die Fußballer. Jetzt müssen sich schnell die entsprechenden Gremien zusammensetzen und die sportlichen Leistungen wirtschaftlich und finanziell untersetzen. Das wird angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Situation im Landkreis Nordhausen nicht leicht sein, doch Signale sind vernehmbar.
Und da sind aber auch die Fans gefragt. Je mehr zu den Heimspielen in den Albert-Kuntz-Sportpark pilgern, desto sicherer ist die finanzielle Basis des Vereins. Da müssen an der Kasse zwar einige Euros berappt werden, doch dafür gibt es lebendigen Fußballsport, der an Spannung manchmal die Zusammenschnitte der Bundesliga übertrifft. Nicht zu verstehen sind die Fußballfreunde, die kostenfrei erst zur zweiten Halbzeit kommen und sich dann darüber beschweren, dass es zum Beispiel noch keine neue Lautsprecheranlage im AKS gibt.
Hingegen sind die Plaudertaschen im Forum der offizielle Wacker-Website schon um Lichtjahre weiter. Dort wird gerade über einen neuen Namen für das Stadion philosophiert. Vielleicht riskieren Sie mal einen Blick in die entsprechenden Beiträge.
Fazit: In der Nordhäuser Fußballwelt ist wieder Stimmung und Aufschwung zu verspüren. Das alles darf aber nicht verpuffen und vor allem muß diese Stimmung auch dann rüberkommen, wenn die Wackeren vielleicht mal verlieren. Oder denkt da jetzt schon jemand an den sofortigen Aufstieg in die Oberliga?


