Mi, 18:05 Uhr
30.06.2021
Aus dem Hauptausschuss
Am Gehege geht es ab morgen nur noch bergab
Wie schon am Nachmittag sollte man sich heute auch im Hauptausschuss unter anderem mit der neuen Feuerwehrwache befassen. Im Ausschuss ging es nicht um abgeschlossene Arbeiten, sondern um neue Aufträge. Der OB hatte außerdem gute Nachrichten in Sachen Haushalt und schlechte in Sachen Wallrothstraße...
Informationen und Termine
Den Anfang machte Oberbürgermeister Buchmann mit Informationen und Terminen. Der OB hatte gute und schlechte Nachrichten. Die Gute: der Jahresabschluss für 2020 wurde fristgerecht aufgestellt. Damit einher geht eine Teilaufhebung der aktuellen Haushaltssperre in Höhe von 1. Million Euro.
Die schlechte Nachricht: der Zustand der Wallrothstraße ist kritisch, das wurde der Stadtverwaltung per Gutachten jetzt schwarz auf weiß präsentiert. Man müsse nun Sofortmaßnahmen einleiten, erklärte Buchmann. Der Untergrund sei "wirklich desolat", sekundierte man aus dem Bauamt. Die Straße ist für den Lkw- und Busverkehr bereits bis auf weiteres gesperrt. Ab morgen tritt zudem eine einseitige Sperrung für sämtlichen Verkehr in Kraft. Befahren werden darf die Straße dann nur noch in stadtauswärtiger Richtung, also das Gehege hinab. Einen Sanierung der Straße dürfte eine größere und vor allem langfristige Angelegenheit werden, einen konkreten Zeitplan gibt es dazu in der Kürze der Zeit noch nicht. Nach dem Gutachten wisse man nun das "Gefahr im Verzug" sei und habe handeln müssen, so Pressesprecher Lutz Fischer. Wann und wie das Problem angegangen werden kann, wird man im Haushalt klären müssen.
Einen erfreulichen Termin erwartet man am kommenden Sonntag. Im Park Hohenrode wird dann, pandemiegerecht, da erste Parknick gefeiert. Der OB wird die Gelegenheit nutzen und den frisch sanierten Pavillon des Parks offiziell als Ort für Trauungen widmen.
Feuerwehr, Theater, Radwege und mehr
Am Feuerwehrtechnischen Zentrum in der Zorgestraße konnte man heute das Ende einer Etappe feiern, das Ziel ist aber noch nicht in Sicht. Deswegen musste sich der Hauptausschuss der Stadt mit weiteren Vergaben rund um die Feuerwehr befassen. Vergeben wurden die Aufträge für die Ausstattung der Einsatzzentrale (rund 122.473 Euro), der Bau der Außenanlagen (rund 1,14 Millionen Euro) und die Schlosserarbeiten (rund 267.404 Euro). Auch am Theater ist der Baufortschritt deutlich zu erkennen. Hier vergab man einen Auftrag für die Dämmung der technischen Anlagen.
Weiter ging es mit dem Straßenbau. Runde 278.560 Euro gab man für den Neubau des Radweges zwischen Nordhausen und Hesserode frei. Für Beleuchtung und Straßenerneuerung am Hagenberg wird man 371.755 Euro ausgeben.
Am Kindergarten auf dem Frauenberg werden die Außenanlagen überarbeitet und für die Schulkinder in Nordhausen Ost will man die Schulsportanlage in Schuss bringen und das Areal um eine Spiel- und Freizeitanlage erweitern. In Sachen Digitalisierung wird man sich die Grund- und Regelschule Käthe-Kollwitz vornehmen. Hier müssen neben Planungsleistungen auch die LAN-Verkabelung und die Elektroanlagen angegangen werden.
Angelo Glashagel
Autor: redInformationen und Termine
Den Anfang machte Oberbürgermeister Buchmann mit Informationen und Terminen. Der OB hatte gute und schlechte Nachrichten. Die Gute: der Jahresabschluss für 2020 wurde fristgerecht aufgestellt. Damit einher geht eine Teilaufhebung der aktuellen Haushaltssperre in Höhe von 1. Million Euro.
Die schlechte Nachricht: der Zustand der Wallrothstraße ist kritisch, das wurde der Stadtverwaltung per Gutachten jetzt schwarz auf weiß präsentiert. Man müsse nun Sofortmaßnahmen einleiten, erklärte Buchmann. Der Untergrund sei "wirklich desolat", sekundierte man aus dem Bauamt. Die Straße ist für den Lkw- und Busverkehr bereits bis auf weiteres gesperrt. Ab morgen tritt zudem eine einseitige Sperrung für sämtlichen Verkehr in Kraft. Befahren werden darf die Straße dann nur noch in stadtauswärtiger Richtung, also das Gehege hinab. Einen Sanierung der Straße dürfte eine größere und vor allem langfristige Angelegenheit werden, einen konkreten Zeitplan gibt es dazu in der Kürze der Zeit noch nicht. Nach dem Gutachten wisse man nun das "Gefahr im Verzug" sei und habe handeln müssen, so Pressesprecher Lutz Fischer. Wann und wie das Problem angegangen werden kann, wird man im Haushalt klären müssen.
Einen erfreulichen Termin erwartet man am kommenden Sonntag. Im Park Hohenrode wird dann, pandemiegerecht, da erste Parknick gefeiert. Der OB wird die Gelegenheit nutzen und den frisch sanierten Pavillon des Parks offiziell als Ort für Trauungen widmen.
Feuerwehr, Theater, Radwege und mehr
Am Feuerwehrtechnischen Zentrum in der Zorgestraße konnte man heute das Ende einer Etappe feiern, das Ziel ist aber noch nicht in Sicht. Deswegen musste sich der Hauptausschuss der Stadt mit weiteren Vergaben rund um die Feuerwehr befassen. Vergeben wurden die Aufträge für die Ausstattung der Einsatzzentrale (rund 122.473 Euro), der Bau der Außenanlagen (rund 1,14 Millionen Euro) und die Schlosserarbeiten (rund 267.404 Euro). Auch am Theater ist der Baufortschritt deutlich zu erkennen. Hier vergab man einen Auftrag für die Dämmung der technischen Anlagen.
Weiter ging es mit dem Straßenbau. Runde 278.560 Euro gab man für den Neubau des Radweges zwischen Nordhausen und Hesserode frei. Für Beleuchtung und Straßenerneuerung am Hagenberg wird man 371.755 Euro ausgeben.
Am Kindergarten auf dem Frauenberg werden die Außenanlagen überarbeitet und für die Schulkinder in Nordhausen Ost will man die Schulsportanlage in Schuss bringen und das Areal um eine Spiel- und Freizeitanlage erweitern. In Sachen Digitalisierung wird man sich die Grund- und Regelschule Käthe-Kollwitz vornehmen. Hier müssen neben Planungsleistungen auch die LAN-Verkabelung und die Elektroanlagen angegangen werden.
Angelo Glashagel

