Anzeige
nnz-tv Nachrichten aus Nordthüringen Eichsfelder Nachrichten Kyffhäuser Nachrichten Mansfeld-Südharz-Zeitung Unstrut-Hainich Zeitung
Di, 14:22 Uhr
22.06.2021
Pflegestützpunkt

Gesprächsrunde zum Thema Demenz

In Deutschland leben rund 1,6 Millionen Menschen mit Demenz. Laut der Deutschen Alzheimer Gesellschaft erkranken die meisten erst im höheren Alter, aber auch Menschen unter 65 Jahren können betroffen sein. Der Nordhäuser Pflegestützpunkt will demnächst eine Gesprächsrunde zum Umgang mit Demenzkranken laden...

Die Herausforderungen für die Betroffenen und ihre Familien zeigen sich schon vor der Diagnosestellung im oft ungewöhnlichen Verhalten – im Alltag, beim Einkaufen, bei der Arbeit, mit den Freunden – sprich: alle Bereiche des Lebens können betroffen sein.

„Damit wir unsere Demenzerkrankten besser verstehen lernen, ist es wichtig zu reden“, sagt Susanna Riemann-Störr vom Pflegestützpunkt des Landkreises Nordhausen. „Wir alle können uns auf diese Erkrankung einstellen und somit dafür sorgen, dass Betroffene in einer für sie zufriedenen und selbstbestimmten Lebenswelt mit uns zusammen altern können.“

In Gesprächsrunden zum Thema Dement sensibilisiert der Pflegestützpunkt für den Umgang und die Kommunikation mit Demenzerkrankten. Die nächste Gesprächsrunde ist am Donnerstag, 1. Juli, von 17 bis etwa 18.30 Uhr im Haus der Generationen, Hohensteiner Straße 17 in Nordhausen geplant. Interessenten sich herzlich willkommen. Weitere Informationen zum Thema gibt Susanna Riemann-Störr Pflegestützpunkt im Landratsamt Nordhausen, Behringstraße 3 in Nordhausen, Termine und Anmeldungen sind telefonisch unter 03631 911 5101 möglich.
→ Druckversion
← zum Nachrichtenüberblick

Kommentare

22.06.2021, 19.56 Uhr
Psychoanalytiker | Das weiß man doch ...
... das Demenz in Deutschland weit verbreitet ist. Ich glaube aber, dass die Zahl von 1,6 Millionen weit, sehr weit untertrieben ist. Ich kenne nämlich so manche(n) Politiker*in und *out, die auch dement sein müssen. Vor den Wahlen versprachen die nämlich den Wählern "den Himmel" auf die Erde zu holen, und nach der Wahl hatten sie es schon vergessen.

Da nützt auch der gutgemeinte Ratschlag von Frau Riemann-Störr wenig, denn diese potentiell demenzkranken Politiker (Arztgeheimnis beachten!!!), die ich meine, reden den ganzen lieben Tag lang und haben es dann doch so vergessen, dass selbst ich es nicht mehr verstehe.

In so weit kann ich mich auf deren Demenz leider nicht einstellen, da helfen mir leider keine Gesprächsrunden, und zwar spätestens dann nicht, wenn ein "Koalitionsfrieden" eingehalten werden muss.

Apropos, was war gleich ein Koalitionsfrieden und was war gleich ein(e) Politiker*in und *out ?

2   |  3     Login für Vote
22.06.2021, 21.05 Uhr
tannhäuser | Sorry Psychoanalytiker...
Sie beschreiben ein moralisches und kein medizinisches Problem.

Ein Demenzkranker schadet niemandem vorsätzlich oder bewusst und schon gar nicht aus Karriere- oder finanziellen Gründen.

Davon abgesehen habe ich Ihre Ironie verstanden, empfinde sie aber leider hier für unangebracht.

2   |  0     Login für Vote
→ Kommentar hinzufügen



Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.

 
Wir verwenden Cookies um die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren und geben hierzu Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an Partner weiter. Mehr Informationen hierzu finden Sie im Impressum und der Datenschutzerklärung.