Fr, 13:02 Uhr
02.11.2001
Untreue- und Betrugsprozeß beginnt
Nordhausen/Mühlhausen (nnz). Ab kommenden Donnerstag wird Eva-Maria und Volker Erb der Prozeß vor dem Mühlhäuser Landgericht gemacht. Beide sind der Untreue und des Betrugs angeklagt.
Den beiden Angeklagten wird vorgeworfen, im Zeitraum von 1991 bis Ende 1994 in Nordhausen in mehreren Fällen Betrug und Untreue, überwiegend zum Nachteil des Landkreises Nordhausen und des Freistaates Thüringen, begangen und dabei einen Schaden in Höhe von über zwei Millionen Mark angerichtet zu haben. So steht es in der Anklageschrift der Mühlhäuser Staatsanwaltschaft (siehe hierzu auch ausführlich im nnz-Archiv).
Schwerpunkt der Anklage sind die Verwicklungen mehrerer Firmen und eines eingetragenen Vereins, in und an denen die beiden Erbs maßgeblich beteiligt waren. So sollen Vergabevorschriften verletzt, Scheinrechnungen erstellt oder Personalkosten falsch abgerechnet worden sein. Fördermittel seien nicht zweckgebunden verwendet worden und Gutschriften nicht angegeben worden. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hätten sich die beiden Angeklagten bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert. Für den Prozeß sind mehrere Verhandlungstage angesetzt.
Autor: nnzDen beiden Angeklagten wird vorgeworfen, im Zeitraum von 1991 bis Ende 1994 in Nordhausen in mehreren Fällen Betrug und Untreue, überwiegend zum Nachteil des Landkreises Nordhausen und des Freistaates Thüringen, begangen und dabei einen Schaden in Höhe von über zwei Millionen Mark angerichtet zu haben. So steht es in der Anklageschrift der Mühlhäuser Staatsanwaltschaft (siehe hierzu auch ausführlich im nnz-Archiv).
Schwerpunkt der Anklage sind die Verwicklungen mehrerer Firmen und eines eingetragenen Vereins, in und an denen die beiden Erbs maßgeblich beteiligt waren. So sollen Vergabevorschriften verletzt, Scheinrechnungen erstellt oder Personalkosten falsch abgerechnet worden sein. Fördermittel seien nicht zweckgebunden verwendet worden und Gutschriften nicht angegeben worden. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hätten sich die beiden Angeklagten bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert. Für den Prozeß sind mehrere Verhandlungstage angesetzt.


