eic kyf msh nnz uhz tv nt
Fr, 09:53 Uhr
21.05.2021

Mehr Eigenheime, weniger Wohnungen

Im Jahr 2020 meldeten die Thüringer Bauaufsichtsbehörden insgesamt 4 773 fertig gestellte Wohnungen. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik wurde damit gegenüber 2019 eine um 3,4 Prozent bzw. 168 Wohnungen rückläufige Fertigstellungszahl errechnet…

Im reinen Wohnungsbau wurden 3 531 Neubauwohnungen für den Einzug fertig. Das sind gegenüber dem Vorjahr 6,0 Prozent weniger Wohnungen. In gemischt genutzten Gebäuden, die nicht vorrangig zum Wohnen errichtet wurden, sind 81 neue Wohnungen fertig gestellt. Die der Baumaßnahmen im Bestand, also Umbauten, Ausbauten oder Erweiterungen bereits bestehender Gebäude, erreichten eine Fertigstellungszahl von 1 161 Wohnungen (2019: 1 124 Wohnungen).

Anzeige symplr (1)
Der Trend zum Eigenheim in Thüringen erfährt 2020 nach dem Rückgang im Vorjahr wieder einen Aufwind. Mit 1 914 neuen Einfamilienhäusern wurden 18,7 Prozent bzw. 301 Eigenheime mehr bezugsfertig. 54,2 Prozent der Neubauwohnungen in Wohngebäuden werden 2020 in dieser Gebäude- art bezogen (2019: 42,9 Prozent). Für 198 Wohnungen in Zweifamilienhäusern ist 2020 die Fertigstellung gemeldet worden (2019: 184 Wohnungen). Im Geschoßbau werden für mögliche Mieter 1 419 Wohnungen zur Verfügung stehen, darunter 162 in Wohnheimen. Der direkte Vergleich mit dem Vorjahr zeigt einen Rückgang von 27,5 Prozent bzw. 539 Wohnungen.

Die Bedeutung der privaten Bauherren als Verantwortliche für die Fertigstellung von Neubauwohnungen in Wohngebäuden nahm gegenüber dem Vorjahr deutlich zu. So wurde anteilig für 70,4 Prozent der fertigen Neubauten (2019: 55,5 Prozent) die Bauherrenaufgabe übernommen. Für die Gruppe der Unternehmen, darunter überwiegend für Wohnungsunternehmen, wurden anteilig 23,4 Prozent der Wohnungen für den Bezug fertig gestellt (2019: 36,0 Prozent). Der öffentliche Bauherr (als öffentliche Bauherren gelten Kommunen, kommunale Wohnungsunternehmen sowie Bund und Land) erreichte einen Anteil von 1,5 Prozent (2019: 2,8 Prozent) und ist damit kaum für bezugs- fertige Wohnungen verantwortlich. Organisationen ohne Erwerbszweck sind mit 4,7 Prozent als Bauherr beteiligt.
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
geloescht.20250302
21.05.2021, 11:17 Uhr
So geht das nicht weiter...
Das sind viel zu viele Eigenheime! Eine Bundes-Eigenheimnotbremse muss her!

Es kann nicht so weiter gehen, dass renitente Eigenheimbauherren statt vom Vermieter abhängig zu sein, eigenes Geld, Baudarlehen sowie Blut, Schweiß und Tränen investieren!

Frau Baerbock und Ihre Grünen Hoffnarr...Sorry Herren, unternehmen Sie etwas dagegen! Aber vorher schnell noch alle bisher vergessenen erhaltenen Einnahmen nachmelden!
Gehard Gösebrecht
21.05.2021, 12:15 Uhr
Genau
Was bilden sich die Eigenheimbauer und Wohnungseigentümer-Gemeinschaften ein?
Sie erdreisten sich, ihr Geld privat zu investieren, statt dieses der Staatskasse oder einem staatlichen Wohnungsunternehmen durch laufende Mietzahlungen zu schenken.
Man sollte den privaten Immobilien Markt gleich verbieten und alles wieder zu verstaatlichen.
Ja liebe rot-grünen.
So wird das nix.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)