Fr, 11:20 Uhr
23.04.2021
Landratskandidatin Goedecke begrüßt Infektionsschutgesetz
"Familien sind am Rand des Erträglichen"
Landratskandidatin Jeanette Goedecke:
Einheitliche Lösung auf Bundesebene war überfällig Seit 12 Monaten befinden sich Eltern und Kinder in einem massiven Ausnahmezustand. Improvisierte Kinderbetreuung, Präsenzausfall in den Schulen und fehlende Sozialkontakte habe Familien an den Rand des Erträglichen gebracht...
Die jetzt verabschiedete einheitliche Bundesregelung war überfällig." Das sagte jetzt CDU-Landratskandidatin Jeanette Goedecke bei einem Treffen mit Vertreterinnen der Frauenunion zum Thema der Auswirkungen der Corona-Krise auf Familien.
Die Folgen der Corona-Pandemie seien nicht nur im Bereich der Wirtschaft besonders zu spüren. "Sie ist auch eine der schwersten Familienkrisen der Bundesrepublik! Seit 12 Monaten befinden sich Eltern und Kinder in einem massiven Ausnahmezustand.
Das Vertrauen der Eltern in das Corona-Management der Politik sei mittlerweile erheblich gestört. "Wir schlittern von einem Lockdown zum nächsten. Familien erleben Streit und Kompetenzgerangel zwischen Bund und Ländern. Die einheitliche Lösung, die gestern im Bundesrat endlich auf den Weg gebracht wurde, hätte seit einem Jahr gelten müssen, so Jeanette Goedecke.
Die Vorsitzende der Frauenunion, Birgit Scholz, ergänzte: Die Schließung von Kitas und Schulen ist für die Mehrheit der Familien eine enorme finanzielle Herausforderung. Der Wegfall von Betreuungs- und Bildungseinrichtungen hat die Eltern Zeit, Geld und viel Geduld gekostet. Viele Familien stehen vor einer existenziellen Notlage. Die Ersparnisse sind oft aufgebraucht." J
eanette Gedecke sieht als eine ihrer wichtigsten Aufgaben an, die Digitalisierung von Schulen im Kreis Nordhausen zu forcieren. Das könne die monatelange Dauerüberlastung der Eltern zwischen Erwerbsarbeit, Kinderbetreuung und mangelhaften Homeschooling mildern. "Es mangelt an einheitlichen Schulportalen und Datenstrukturen. Engagierte Lehrer müssen sich von Fach zu Fach hangeln mit unterschiedlichen pädagogischen Online-Konzepten. Auch wenn Eltern ihre Kinder beim Lernen unterstützen, können sie die Schule nicht ersetzen. Am Ende sind Kinder die Verlierer. Familien brauchen Stabilität und Planbarkeit."
rau Goedecke fordert dafür eine Impfpriorisierung für Erzieher und Lehrer, moderne Luftfilteranlagen an Schulen, höhere Personalschlüssel, damit Ausfälle kompensiert werden können und qualitativ hochwertige Online-Angebote für Schüler.
Autor: redEinheitliche Lösung auf Bundesebene war überfällig Seit 12 Monaten befinden sich Eltern und Kinder in einem massiven Ausnahmezustand. Improvisierte Kinderbetreuung, Präsenzausfall in den Schulen und fehlende Sozialkontakte habe Familien an den Rand des Erträglichen gebracht...
Die jetzt verabschiedete einheitliche Bundesregelung war überfällig." Das sagte jetzt CDU-Landratskandidatin Jeanette Goedecke bei einem Treffen mit Vertreterinnen der Frauenunion zum Thema der Auswirkungen der Corona-Krise auf Familien.
Die Folgen der Corona-Pandemie seien nicht nur im Bereich der Wirtschaft besonders zu spüren. "Sie ist auch eine der schwersten Familienkrisen der Bundesrepublik! Seit 12 Monaten befinden sich Eltern und Kinder in einem massiven Ausnahmezustand.
Das Vertrauen der Eltern in das Corona-Management der Politik sei mittlerweile erheblich gestört. "Wir schlittern von einem Lockdown zum nächsten. Familien erleben Streit und Kompetenzgerangel zwischen Bund und Ländern. Die einheitliche Lösung, die gestern im Bundesrat endlich auf den Weg gebracht wurde, hätte seit einem Jahr gelten müssen, so Jeanette Goedecke.
Die Vorsitzende der Frauenunion, Birgit Scholz, ergänzte: Die Schließung von Kitas und Schulen ist für die Mehrheit der Familien eine enorme finanzielle Herausforderung. Der Wegfall von Betreuungs- und Bildungseinrichtungen hat die Eltern Zeit, Geld und viel Geduld gekostet. Viele Familien stehen vor einer existenziellen Notlage. Die Ersparnisse sind oft aufgebraucht." J
eanette Gedecke sieht als eine ihrer wichtigsten Aufgaben an, die Digitalisierung von Schulen im Kreis Nordhausen zu forcieren. Das könne die monatelange Dauerüberlastung der Eltern zwischen Erwerbsarbeit, Kinderbetreuung und mangelhaften Homeschooling mildern. "Es mangelt an einheitlichen Schulportalen und Datenstrukturen. Engagierte Lehrer müssen sich von Fach zu Fach hangeln mit unterschiedlichen pädagogischen Online-Konzepten. Auch wenn Eltern ihre Kinder beim Lernen unterstützen, können sie die Schule nicht ersetzen. Am Ende sind Kinder die Verlierer. Familien brauchen Stabilität und Planbarkeit."
rau Goedecke fordert dafür eine Impfpriorisierung für Erzieher und Lehrer, moderne Luftfilteranlagen an Schulen, höhere Personalschlüssel, damit Ausfälle kompensiert werden können und qualitativ hochwertige Online-Angebote für Schüler.


