Mi, 12:34 Uhr
07.09.2005
nnz-Polizeibericht am Mittwoch
Nordhausen (nnz). Es gibt Unfälle im Straßenverkehr, die sind nicht einfach zu beschreiben. Zwei solche Unfälle – mit Nebenwirkungen - hat die nnz beim Stöbern in den Polizeiprotokollen gefunden.
Unaufmerksamkeit war gestern um 12.15 Uhr die Ursache für einen Unfall zwischen Harzungen und Neustadt. An einer Baustellenampel musste ein Autofahrer verkehrsbedingt halten, was der hinter ihm fahrende Mitsubishifahrer zu spät bemerkte und aufgrund seines geringen Sicherheitsabstandes auffuhr. Es entstand glücklicherweise nur Sachschaden.
Über 10.000 Euro Sachschaden war die Folge eines Unfalls, der sich um 13.40 Uhr auf der Landstraße zwischen Herreden und Nordhausen ereignete. Eine 19-jährige Autofahrerin kam etwa 100 m nach einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab, durchfuhr einen Straßengraben, wobei sich das Golf Cabrio überschlug und beide Insassen herausgeschleudert wurden. Dabei zogen sie sich schwere Verletzungen zu und mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Bei den weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass die junge Frau nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist.
Gegen 14.30 Uhr befuhr ein Opelfahrer in Ellrich die Töpferstraße zum Nikolaiplatz. Nach Zeugenaussagen hielt der Fahrer ordnungsgemäß im Kreuzungsbereich an und fuhr dann langsam nach links in die Austraße ein. In diesem Moment befuhr der Fahrer eines VW Golf aus der Austraße kommend den Nicolaiplatz als Vorfahrtberechtigter. Dieser hatte keine Möglichkeit mehr einer Kollision auszuweichen und fuhr ungebremst auf die Fahrerseite des Opel auf. Der Opelfahrer blieb unverletzt und kam mit einem Schrecken davon. Der Golffahrer wurde schwer verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Der Sachschaden wird mit 6000 Euro angegeben.
Das Nichtbeachten des STOP-Zeichens hat für einen jungen Autofahrer fatale Folgen. Dieser befuhr mit seinem Mercedes die Straße zwischen Uthleben und Steinbrücken, welche zwischen den beiden Ortslagen die B 4 kreuzt. An der Kreuzung missachtete er das Stop-Zeichen und fuhr auf die B 4. Nach seinen Angaben übersah er den vorfahrtberechtigten Honda, was zur Kollision zwischen beiden führte. Da der Mercedesfahrer versuchte, durch eine Vollbremsung die Kollision zu verhindern, verlor er die Gewalt über sein Fahrzeug. Er drehte sich, wobei der Honda erneut am Heck erfasst wurde. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Honda noch auf ein drittes Fahrzeug geschoben, welches an der Ausfahrt Steinbrücken stand. Personen wurden nicht verletzt und alle Beteiligten kamen mit dem Schrecken davon. Der Sachschaden wird mit rund 10.000 Euro beziffert.
Autor: nnzUnaufmerksamkeit war gestern um 12.15 Uhr die Ursache für einen Unfall zwischen Harzungen und Neustadt. An einer Baustellenampel musste ein Autofahrer verkehrsbedingt halten, was der hinter ihm fahrende Mitsubishifahrer zu spät bemerkte und aufgrund seines geringen Sicherheitsabstandes auffuhr. Es entstand glücklicherweise nur Sachschaden.
Über 10.000 Euro Sachschaden war die Folge eines Unfalls, der sich um 13.40 Uhr auf der Landstraße zwischen Herreden und Nordhausen ereignete. Eine 19-jährige Autofahrerin kam etwa 100 m nach einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab, durchfuhr einen Straßengraben, wobei sich das Golf Cabrio überschlug und beide Insassen herausgeschleudert wurden. Dabei zogen sie sich schwere Verletzungen zu und mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Bei den weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass die junge Frau nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist.
Gegen 14.30 Uhr befuhr ein Opelfahrer in Ellrich die Töpferstraße zum Nikolaiplatz. Nach Zeugenaussagen hielt der Fahrer ordnungsgemäß im Kreuzungsbereich an und fuhr dann langsam nach links in die Austraße ein. In diesem Moment befuhr der Fahrer eines VW Golf aus der Austraße kommend den Nicolaiplatz als Vorfahrtberechtigter. Dieser hatte keine Möglichkeit mehr einer Kollision auszuweichen und fuhr ungebremst auf die Fahrerseite des Opel auf. Der Opelfahrer blieb unverletzt und kam mit einem Schrecken davon. Der Golffahrer wurde schwer verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Der Sachschaden wird mit 6000 Euro angegeben.
Das Nichtbeachten des STOP-Zeichens hat für einen jungen Autofahrer fatale Folgen. Dieser befuhr mit seinem Mercedes die Straße zwischen Uthleben und Steinbrücken, welche zwischen den beiden Ortslagen die B 4 kreuzt. An der Kreuzung missachtete er das Stop-Zeichen und fuhr auf die B 4. Nach seinen Angaben übersah er den vorfahrtberechtigten Honda, was zur Kollision zwischen beiden führte. Da der Mercedesfahrer versuchte, durch eine Vollbremsung die Kollision zu verhindern, verlor er die Gewalt über sein Fahrzeug. Er drehte sich, wobei der Honda erneut am Heck erfasst wurde. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Honda noch auf ein drittes Fahrzeug geschoben, welches an der Ausfahrt Steinbrücken stand. Personen wurden nicht verletzt und alle Beteiligten kamen mit dem Schrecken davon. Der Sachschaden wird mit rund 10.000 Euro beziffert.

