Mo, 10:00 Uhr
19.04.2021
Nachgefragt:
Schilderwald in der "Bochumer"?
Mehrere Leser der nnz fragten in den zurückliegenden Wochen, warum es entlang der Bochumer Straße vermehrt zu Geschwindigkeitsbegrenzungen kommt. Wir haben im Rathaus nachgefragt...
Schilderwald in der Bochumer Straße? (Foto: nnz)
Vor allem im Abschnitt zwischen der Kreuzung mit der Hesseröder Straße bis zur Kreuzung mit der Gerhart-Hauptmann-Straße fielen zum Beispiel Stephanie A. die Tempo-30-Schilder auf.
Dazu antwortete die Stadtverwaltung Nordhausen: "Aufgrund der Gemeinschaftsbaumaßnahme Grimmelallee erfolgt die Hauptumleitung über die Gerhard-Hauptmann-Straße – Bochumer Straße – Freiherr-vom-Stein-Straße. Im Zuge der hohen Auslastung der Umleitungsstrecke, im Speziellen den hervorzuhebenden Lastkraftwagen- und teils auch Schwerlasttransportverkehrs, zeigte sich die Notwendigkeit, insbesondere die Fußgängerquerungshilfe auf Höhe der Damaschkestraße zusätzlich abzusichern.
Hierunter ist im Besonderen die Reduktion der Höchstgeschwindigkeit aus beiden Fahrtrichtungen vor der Querungshilfe für alle Verkehrsteilnehmer auf 30 km/h zu zählen. Aus der Damaschkestraße kommend (Fahrtrichtung Salza) fehlte nach dem Einbiegen in die Bochumer Straße das erneute Aufgreifen von der zulässigen Höchstgeschwindigkeit 30 km/h. Zur Absicherung der Hauptfußgängerquerung zum Montessori-Kinderhaus wurde dieses nachträglich bereits im Februar angeordnet", so die Erklärung aus dem Rathaus.
Allerdings ist dieser Bereich der Bochumer Straße seit Jahren kein sogenannter Unfallhäufungsschwerpunkt, teilt die Nordhäuser Polizei mit. Dazu zählen in diesem Bereich der Kreisstadt eher die Kreuzung Bochumer/Freiherr-vom-Stein-Straße und darüber hinaus die Kreuzungen am Taschenberg/Hallesche Straße, Wilhelm-Nebelung-Straße/Stolberger Straße sowie Oskar-Cohn-Straße/Bruno-Kunze-Straße.
Entlang der Bochumer Straße gibt es neben der beschriebenen Querungshilfe weitere Hilfen im Bereich des Bochumer Hofes sowie gegenüber dem Möno-Parkplatz. Hier fehlen die Geschwindigkeitsbegrenzungen. Dafür ist die eingangs beschriebene Querungshilfe für Fußgänger ein beliebter Punkt, um seitens der Stadt einen "Blitzer" aufzustellen.
Abschließend teilt die Polizei der nnz mit, dass sich die Zahl der Unfälle, an denen Fußgänger beteiligt waren in den zurückliegenden Jahren eher positiv entwickelt hat. Wurden im Jahr 2019 noch 32 Unfälle registriert, so waren es im vergangenen Jahr 19. In den ersten drei Monaten dieses Jahren waren es fünf.
Peter-Stefan Greiner
Autor: psg
Schilderwald in der Bochumer Straße? (Foto: nnz)
Vor allem im Abschnitt zwischen der Kreuzung mit der Hesseröder Straße bis zur Kreuzung mit der Gerhart-Hauptmann-Straße fielen zum Beispiel Stephanie A. die Tempo-30-Schilder auf.
Dazu antwortete die Stadtverwaltung Nordhausen: "Aufgrund der Gemeinschaftsbaumaßnahme Grimmelallee erfolgt die Hauptumleitung über die Gerhard-Hauptmann-Straße – Bochumer Straße – Freiherr-vom-Stein-Straße. Im Zuge der hohen Auslastung der Umleitungsstrecke, im Speziellen den hervorzuhebenden Lastkraftwagen- und teils auch Schwerlasttransportverkehrs, zeigte sich die Notwendigkeit, insbesondere die Fußgängerquerungshilfe auf Höhe der Damaschkestraße zusätzlich abzusichern.
Hierunter ist im Besonderen die Reduktion der Höchstgeschwindigkeit aus beiden Fahrtrichtungen vor der Querungshilfe für alle Verkehrsteilnehmer auf 30 km/h zu zählen. Aus der Damaschkestraße kommend (Fahrtrichtung Salza) fehlte nach dem Einbiegen in die Bochumer Straße das erneute Aufgreifen von der zulässigen Höchstgeschwindigkeit 30 km/h. Zur Absicherung der Hauptfußgängerquerung zum Montessori-Kinderhaus wurde dieses nachträglich bereits im Februar angeordnet", so die Erklärung aus dem Rathaus.
Allerdings ist dieser Bereich der Bochumer Straße seit Jahren kein sogenannter Unfallhäufungsschwerpunkt, teilt die Nordhäuser Polizei mit. Dazu zählen in diesem Bereich der Kreisstadt eher die Kreuzung Bochumer/Freiherr-vom-Stein-Straße und darüber hinaus die Kreuzungen am Taschenberg/Hallesche Straße, Wilhelm-Nebelung-Straße/Stolberger Straße sowie Oskar-Cohn-Straße/Bruno-Kunze-Straße.
Entlang der Bochumer Straße gibt es neben der beschriebenen Querungshilfe weitere Hilfen im Bereich des Bochumer Hofes sowie gegenüber dem Möno-Parkplatz. Hier fehlen die Geschwindigkeitsbegrenzungen. Dafür ist die eingangs beschriebene Querungshilfe für Fußgänger ein beliebter Punkt, um seitens der Stadt einen "Blitzer" aufzustellen.
Abschließend teilt die Polizei der nnz mit, dass sich die Zahl der Unfälle, an denen Fußgänger beteiligt waren in den zurückliegenden Jahren eher positiv entwickelt hat. Wurden im Jahr 2019 noch 32 Unfälle registriert, so waren es im vergangenen Jahr 19. In den ersten drei Monaten dieses Jahren waren es fünf.
Peter-Stefan Greiner

