Di, 15:27 Uhr
30.10.2001
Aufregung in Wipperdorf
Nordhausen/Wipperdorf (nnz). Eine Geiselnahme ereignete sich gestern in Wipperdorf. Rund 80 Beamte der Nordhäuser Polizeiinspektion und der Kripo waren im Einsatz. Der Lagebericht exklusiv in der nnz.
Zwischen 12 Uhr und 13 Uhr war gestern eine Botin der Nordhäuser Kreissparkasse zwischen Wipperdorf und Sollstedt unterwegs. Ihr Auftrag: Geld in die Zweigestelle Sollstedt bringen und auf dem Rückweg Bares in Wipperdorf mitnehmen. Schon in Sollstedt fühlte sich die junge Frau beobachtet. Vor Wipperdorf musste sie bedingt durch einen Baustelle anhalten. Da schlugen die beiden Täter zu. Ein maskierter Mann öffnete die Autotür, bedrohte die Frau mit einer Pistole und wollte Geld. Das hatte sie aber nicht bei sich. Daraufhin zwang sie der Mann, mit vorgehaltener Waffe zur Filiale nach Wipperdorf zu fahren. Vor der Schule hielt das Auto, Täter und Opfer verschanzten sich in der Schule. Auch der Direktor und die Sekretärin wurden als Geisel genommen. Soweit die Lage aus Sicht der Polizei.
Es handelte sich an diesem Tag jedoch lediglich um eine Übung, bei der bestimmte Einsatzabläufe trainiert und abgestimmt werden sollten, teilte die Sprecherin der Polizeidirektion, Helga Jürgens, der nnz mit. Die Übung wurde in der Phase der Kontaktaufnahme mit den mutmaßlichen Kidnappern abgebrochen. Alles weitere sei dann die Aufgabe von Spezialkräften, so Jürgens. In der Auswertung wurde die Übung als gelungen eingeschätzt.
Autor: nnzZwischen 12 Uhr und 13 Uhr war gestern eine Botin der Nordhäuser Kreissparkasse zwischen Wipperdorf und Sollstedt unterwegs. Ihr Auftrag: Geld in die Zweigestelle Sollstedt bringen und auf dem Rückweg Bares in Wipperdorf mitnehmen. Schon in Sollstedt fühlte sich die junge Frau beobachtet. Vor Wipperdorf musste sie bedingt durch einen Baustelle anhalten. Da schlugen die beiden Täter zu. Ein maskierter Mann öffnete die Autotür, bedrohte die Frau mit einer Pistole und wollte Geld. Das hatte sie aber nicht bei sich. Daraufhin zwang sie der Mann, mit vorgehaltener Waffe zur Filiale nach Wipperdorf zu fahren. Vor der Schule hielt das Auto, Täter und Opfer verschanzten sich in der Schule. Auch der Direktor und die Sekretärin wurden als Geisel genommen. Soweit die Lage aus Sicht der Polizei.
Es handelte sich an diesem Tag jedoch lediglich um eine Übung, bei der bestimmte Einsatzabläufe trainiert und abgestimmt werden sollten, teilte die Sprecherin der Polizeidirektion, Helga Jürgens, der nnz mit. Die Übung wurde in der Phase der Kontaktaufnahme mit den mutmaßlichen Kidnappern abgebrochen. Alles weitere sei dann die Aufgabe von Spezialkräften, so Jürgens. In der Auswertung wurde die Übung als gelungen eingeschätzt.

