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Do, 11:40 Uhr
18.03.2021
Mahnwache zum Artensterben

Der Planet braucht uns nicht

Am morgigen Freitag wird in Nordhausen wieder demonstriert. Klimaaktivist Manfred Kappler weist auf die Mahnwache zu Artensterben und globaler Erwärmung hin...

Die Umweltzerstörung, Klimawandel und der Verlust der biologischen Vielfalt beschleunigen sich weiter. Hierzu sagte unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel: „Wir können es uns nicht leisten, das zu ignorieren. Es führt kein Weg daran vorbei, dass wir jetzt wirksame Maßnahmen zum Schutz unserer Lebensgrundlagen ergreifen.“

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„Wir können nicht warten, bis es zu spät zum Handeln ist“, war der Slogan des ersten „One Planet Summit“ am 12. Dezember 2017 in Paris. Bis heute ist die Notwendigkeit zum Handeln entschieden größer geworden. Es geht nicht nur um Klimaschutz, sondern verstärkt um den Schutz der Biodiversität – dem Artensterben –

Um die Politiker an ihre Aussagen zu erinnern und zum Handeln zu bewegen, gehen am 19.3. tausende Menschen weltweit auf die Straßen um gegen die Versäumnisse der Politiker zu demonstrieren.

So ist in Nordhausen am 19. März, um 15.00 Uhr am Rathaus eine Mahnwache gegen das Artensterben und die Erderwärmung angesagt.

Es ist Zeit zum Handeln, dass heißt wir möchten friedlich, mit Maskenpflicht und Abstand die Probleme in die Öffentlichkeit stellen, denn wir leben alle auf der gleichen, einen Erde.

Wenn wir uns unseren Lebensraum zerstören und die Erde verbrauchen zerstören wir uns selbst, denn wir sind nicht die Beherrscher dieser Erde, sondern ein Teil dieser noch funktionsfähigen Erde mit ihrer Biodiversität!

Diese Erde braucht uns nicht – aber wir brauchen diese Erde, sie unsere Heimat und unser Lebensraum. Deshalb auch diese Mahnwache am 19. März um 15.00 Uhr in NDH am Rathaus!
Manfred Kappler, Klimaaktivist
Autor: red

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Kommentare
TB77
18.03.2021, 14:21 Uhr
Klimawandel,
hat es auf der Erde schon immer gegeben. Man darf eben nicht nur die letzten 100 Jahre betrachten!
Herr Kappler wenn Sie im Thüringer Wald, oder der Rhön gegen die Abholzung von Wald, wegen dem Neubau einer Windkraftanlage, oder in China gegen den Bau von 600 neuen Kohlekraftwerken, oder vor der Amerikanischen Botschaft gegen Fracking-Gas, demonstrieren, bin ich dabei. Aber hört auf unser Land kaputt zu machen mit Eure Klimahysterie!
Kaleida
18.03.2021, 14:40 Uhr
Was ist denn ein:
Klimaaktivist?

Es ist immer wieder verblüffend, wie sich manche Menschen der Lächerlichkeit hingeben.

Kaleida, Kommentaraktivistin
Flitzpiepe
18.03.2021, 14:52 Uhr
Es macht halt
einen gewaltigen Unterschied, ob z.B. eine 1,5 °K Erwärmung in 100000 oder in 100 Jahren geschieht.
Die aktuelle Erwärmung ist unbestritten durch den Menschen gemacht und wenn wir alle das so weiter laufen lassen, wird es in ein paar Generationen ganz andere Flüchtlingsbewegungen geben. Artensterben bei Tieren wird da noch das kleinste Problem sein. Die passen sich ggf. auch an. Beim Menschen sieht es da scheinbar schlechter aus...
geloescht.20250302
18.03.2021, 14:53 Uhr
Wer ist denn "Uns?
Herr Kappler kann ja gerne mit Scully und Mulder die Treppe zu den Sternen besteigen, aber ich habe noch einiges hier auf der Erde zu erledigen, bevor ich nachkomme...
grobschmied56
18.03.2021, 14:57 Uhr
Klima- Aktivisten...
... sind harte Kerle, die den Revolverhelden Jesse James bekämpfen, indem sie sein vor dem Saloon angebundenes Pferd in den Hintern treten. So geht Heldenmut!
M. Bergmann
18.03.2021, 15:09 Uhr
Heldenhafte Kommentaraktivisten ?
Klimaaktivisten sind intelligente, mutige, empathische Menschen wie Herr Kappler, der mit seinem Namen für seine Sache steht und dafür sogar auf die Straße geht.

Die sich hier äußernden Kommentaraktivisten, den FP ausdrücklich ausgenommen, sind das Gegenteil davon. Ich würde sie zusammenfassend Heckenschützen nennen.
Kitty Kat
18.03.2021, 15:34 Uhr
Wahnsinn
Da stehen wieder sechs Aktivisten rum und lamentieren durch die Gegend. Die Aktivisten, die auf Arbeit fleißig anpacken sind mir da lieber.
Vor allem steh ich total drauf, wenn die Klimafritzen laufend neue Steuern erfinden, die alles besser machen.
Trüffelschokolade
18.03.2021, 15:42 Uhr
Langfristiger Verlauf
Weiter oben wird ein wichtiger Hinweis gemacht:
Es ist wichtig nicht nur die letzten hundert Jahre zu betrachten. Denn gerade durch den langfristigen Blick wird deutlich wie groß und außergewöhnlich die derzeitigen Umwälzungen sind. Würden diese Aufforderung nämlich ernst genommen, würde deutlich, dass es sich derzeit nicht um einen "ganz normalen Prozess" handelt und Veränderungen des Klimas, wie sie über extrem lange Zeiträume stattfanden.

Aber leider geht es bei dem hiesigen Kommentaraktivismus eben nicht um gutes Leben, um praktikable Lösungen. Stattdessen betreiben diese Menschen, wie sie in den ersten Kommentaren schon deutlich wurden, dann Klimahysterie - hysterische Reaktionen darauf, dass Personen wie Manfred Kappler und fast die komplette Wissenschaft ein Problem erkannt haben und dieses angehen wollen.
Aber diese klimaradikalen Hysteriker, die Schnappatmung kriegen wenn man sich um die Natur und seine Mitmenschen sorgt und eine lebenswerte Erde bewahren will, sind eigentlich zu bemitleiden. Sind sie doch nur ein Symbol für verfehlte Bildung und das Fehlen des gesunden Menschenverstandes. Das sind dann wahrscheinlich auch Menschen, die noch weiter versuchen auf das Gaspedal drücken während sie gerade eigentlich schon im Straßengraben liegen und das Auto Schrott ist.
geloescht.20241017
18.03.2021, 16:01 Uhr
grobschmied56
ich musste so schön lachen.

ich lache immer noch, schönen Abend
Echter-Nordhaeuser
18.03.2021, 16:24 Uhr
"Klimaaktivisten"
Ich hoffe das die Klimaaktivisten auch mal auf die Straße gehen die Erhöhung der Stromnebenkosten und wegen der Erhöhung von Heiz und Kraftstoffen.
Mich würde ja mal interessieren wie viele Klimaaktivisten auf die Straße gehen und sich dann aufregen das die Preise sich für Strom,Brenn und Kraftstoffe erhöhen.
Wyatt Earp
18.03.2021, 16:35 Uhr
Geht doch selbst auf die Straße ihr Helden
und lasst Herrn Kappler in Ruhe. Warum sollten Klimaaktivisten und Artenschützer für Andere auf die Straße gehen? Wenn Euch Kraftstoff zu teuer ist, dann schiebt doch mal selbst eure Hinterteile auf die Straße. Solange ihr das nicht hinbekommt, habt ihr auch kein Problem.
grobschmied56
18.03.2021, 16:48 Uhr
Wenn diese Aktivisten...
... sich selbst und ihre Sache halbwegs ernst nehmen und ihren Kopf mal zum Denken benutzen würden, dann müßten sie eben auch ganz anders vorgehen.
Statt hier in Deutschland, müßten sie in Asien demonstrieren. Dort findet der größte jährliche Zubau an Kohlekraftwerken und der größte Zuwachs an CO2-Ausstoß statt.
Statt dem deutschen Landwirt das Möhrenfeld zu zertrampeln oder den Verkehr lahmzulegen, hätten sie verhindern müssen, daß leistungsfähige und noch für viele Jahre potente Kernkraftwerke abgeschaltet und zerstört werden, die kaum Co2-Emissionen verursachen.
Beispiel Philippsburg 2: Leistung ca. 1.4 Gigawatt el. Energie.
Stillgelegt (Kühltürme vorsichtshalber gleich gesprengt!) im vergangenen Jahr. Restwert waren gerade mal 3 Mrd. Euro. Infrastruktur für drei Milliarden, mal eben so zerstört, aus ideologischen Gründen!
Wenn Arthur Harris (Bomber-Harris) davon Kenntnis bekommen könnte, der würde in seiner Gruft rotieren, rascher als die Propeller eines Lancaster-Bombers.
Er hat hunderte davon geopfert, samt Besatzung und die haben oftmals weniger Schaden angerichtet, als hier ein paar grüne Protestierer und Panikmacher mit ein paar Schnipseln Papier.
Wenn man Kernkraftwerke vernichtet, bleiben halt nur noch Kohlekraftwerke übrig für das Backup.
Nur mit ein paar Windrädchen und Solarpanelen kann man den Laden halt nicht am Laufen halten.
Darüber sollten die 'Aktivisten mal nachdenken, statt friedliche Menschen, die zur Arbeit müssen zu drangsalieren oder junge Menschen vom Schulbesuch abzuhalten.
Hector_Landers
18.03.2021, 18:20 Uhr
mmhhh....
..... klingt ja fast nach einem superspreader-event. :-D
geloescht.20241017
19.03.2021, 12:07 Uhr
grobschmied56
das mit dem Pferd lese ich mir jetzt jeden Tag durch, um mich ein wenig aufzuheitern.

grobschmied 56 das ist treffend dargestellt.

Super !!!!
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