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Mi, 15:20 Uhr
17.03.2021
STROM-NETZNUTZUNGSENTGELTE SIND ERNEUT GESTIEGEN

Der Aufwärtstrend setzt sich fort

Erneut sind die Netznutzungsentgelte für Strom angestiegen, wie der aktuelle VEA-Preisvergleich zeigt. Der Aufwärtstrend, der bereits seit 2009 besteht – und nur im Jahr 2018 eine Ausnahme machte – setzt sich also fort...

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Im Mittelspannungsbereich zahlen Unternehmen derzeit durchschnittlich 4,52 Ct/kWh und damit 1,5 Prozent mehr als im April 2020. Im Niederspannungsbereich stiegen die Preise um 0,9 Prozent auf durchschnittlich 7,62 Ct/kWh.

Nach wie vor herrschen große regionale Preisunterschiede, wobei im Westen und Südwesten der Bundesrepublik die niedrigsten Preise zu verzeichnen sind. Zudem gibt es zwischen einzelnen Netzbetreibern Preisdifferenzen von über 350 Prozent.

Mittelständische Sondervertragskunden müssen für die Netznutzung bei den zehn teuersten Netzbetreibern durchschnittlich 8,02 Ct/kWh im Mittelspannungsbereich bzw. 14,99 Ct/kWh im Niederspannungsbereich zahlen. Die gleiche Leistung kostet bei den zehn günstigsten Netzversorgern durchschnittlich lediglich 2,23 Ct/kWh bzw. 4,09 Ct/kWh.

Zu den preisgünstigsten Netzbetreibern im Mittelspannungsbereich gehören aktuell die Stadtwerke Waldkirchen, die Gemeindewerke Schwarzenbruck, die Stadtwerke Schwarzenbach a.d. Saale und die Gemeindewerke Schönkirchen. Die teuersten Nutzungsentgelte für Strom im Mittelspannungsbereich fallen bei dem Elektrizitätswerk Hindelang, dem Kraftwerk Farchant A. Poettiger und den Stadtwerken Stein an.

„Da der zu entrichtende Strompreis maßgeblich durch die Kosten für die Netznutzung beeinflusst wird, sind Marktkenntnisse des liberalisierten Strommarkts ein nicht zu vernachlässigender wirtschaftlicher Faktor“, erklärt der Hauptgeschäftsführer des VEA, Dr. Volker Stuke. „Diesen Marktüberblick zu behalten, ist allerdings den wenigsten Stromkunden möglich. Eine professionelle Beratung durch den VEA kann daher sinnvoll sein, um wirtschaftliche Vorteile zu nutzen und die Stromversorgung des eigenen Unternehmens optimal zu gestalten“, fährt er fort. Mithilfe der VEA-Datenbank bleiben Mitgliedsunternehmen auf dem aktuellen Stand und können sich kontinuierlich über die deutschlandweiten Netzentgelte informieren.

Der Netznutzungsentgeltvergleich des VEA umfasst 804 Netzbetreiber und weist dadurch einen sehr hohen Repräsentationsgrad auf. Untersucht werden ausschließlich Sondervertragskunden, die über eine kontinuierliche Leistungsmessung verfügen. Der Vergleich umfasst neben 15 Abnahmefällen mit mittelspannungsseitiger Versorgung und Messung drei weitere Abnahmefälle mit niederspannungsseitiger Versorgung und Messung.

Über den VEA
Der VEA ist mit 4.500 Mitgliedsunternehmen der bedeutendste Energiedienstleister für die energieintensive mittelständische Wirtschaft. Mit dem Ziel, seinen Kunden bei allen Fragen der Energiekostenreduzierung zur Seite zu stehen, unterstützt und berät der VEA mit hoher Fachkompetenz und Unabhängigkeit bei der Strom- und Gasbeschaffung, bei Fragen zu Steuern und Umlagen sowie zu Energieeffizienz und -managementsystemen.
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Kommentare

17.03.2021, 16.12 Uhr
Halssteckenbleib | Die Gier
wird nie ein Ende finden.Strom ist mittlerweile purer Luxus geworden.Nur den Reichen darf es gut gehen.Der Rest kann sehen wo er bleibt.Schlimm alles geworden.Einsperren wird auch noch teurer...

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