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Mi, 15:09 Uhr
17.03.2021
Antifaschismus-Beauftragte der LINKE König-Preuß ist froh

Unabhängige Antidiskriminierungsstelle wird finanziert

In der heutigen Sitzung des Haushalts- und Finanzausschusses wurden die Mittel für die seit Februar 2019 geforderte und seit dem Jahr 2020 finanziell untersetzte, unabhängige Antidiskriminierungsstelle in Thüringen freigegeben. Katharina König-Preuss, Sprecherin für Antifaschismus und Antirassismus der Fraktion DIE LINKE und ehemaliges Mitglied der Enquete-Kommission Rassismus ist froh, dass nun endlich eine der zentralen Forderungen der Enquete Kommission Rassismus umgesetzt werden wird...

„Zu kritisieren bleibt jedoch, dass das zuständige Innenministerium die Umsetzung über mehr als ein Jahr verzögerte, die Mittel waren bereits für das vergangene Haushaltsjahr eingestellt, das Konzept von Thadine, dem Thüringer Antidiskriminierungsnetzwerk, lag seit Februar 2020 im Ministerium vor: auch wenn verwaltungsseitig längere Arbeitsprozesse notwendig sind, bleibt festzuhalten, dass ein Jahr verschenkt wurde, welches zu Lasten der von Diskriminierung betroffenen Menschen in Thüringen gegangen ist.“

Über die Höhe der bereitgestellten Mittel für diese Antidiskrimierungsstelle wurde die Presse in der Nachricht der Fraktion DIE LINKE nicht informiert. Die gelernte Sozialarbeiterin König-Preuss hofft, dass Thadine noch im April mit der Arbeit beginnen kann und nun keine weiteren Verzögerungen erfolgen. Sie erklärt für die Fraktion DIE LINKE „Wir werden uns auf Landesebene für eine Verstetigung der Mittel auch in den kommenden Haushaltsjahren einsetzen, um die Kontinuität der Arbeit zu gewährleisten.“
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Kommentare

17.03.2021, 15.28 Uhr
Paulinchen | Was es alles so gibt....
... erst heute Morgen musste ich lesen, dass alle Biodeutschen eine Nazivergangenheit haben. Dabei spiele es keine Rolle, ob sie das Naziregime persönlich unterstützt haben, oder nur ihre Eltern und Großeltern.

Aber hallo - seit wann gibt es denn in Deutschland die Sippenhaft? Wenn dem tatsächlich so ist (zumindest aus linker Sicht), möchte ich diesbezüglich eine detaillierte Erklärung dazu haben. Das würde ja alle Deutschen betreffen, welche nach dem 8.5.1945 geboren wurden und jene, die in der Zeit des 2. Weltkrieges minderjährig waren.

Selbst dann kotzt mich die Feststellung an. Sollen wir Biodeutschen uns über eine Auswanderung Gedanken machen oder was?

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17.03.2021, 15.37 Uhr
Teja | Diskriminierung
Sind damit die Menschen aus der ehemaligen DDR gemeint ?Hier muß noch vieles gleichgestellt werden,was seit der Wende versäumt wurde.
Endlich mal etwas für uns...

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17.03.2021, 16.17 Uhr
geloescht 20210614 | wenn sich deutsche Bürger mal richtig Gadanken um diesen
Schwachsinn machen ,der hier seit einiger Zeit "hyperventiliert" abgeht, kann man doch nur fordern der Verfassungsschutz muss endlich handeln.
Zumindest sollten die Linken Wähler endlich munter werden und sich nicht immerzu einlullen lassen.
Ich war nie in der SED und werde die auch nie wählen.
Was haben wir mit dem ganzen "Mist" eigentlich zu schaffen?

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17.03.2021, 17.38 Uhr
Halssteckenbleib | Noch eine
Stelle mehr im Lande.Es geht wieder aufwärts

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17.03.2021, 17.43 Uhr
diskobolos | Kaum zu glauben, Paulinchen,
was Sie gelesen haben wollen. Wer das geschrieben haben soll, wissen Sie vermutlich nicht mehr. Was soll eigentlich ein Biodeutscher sein? Und was ergibt sich daraus?
Nein, für die Vergangenheit sind wir nicht verantwortlich, wohl aber dafür die richtigen Lehren daraus zu ziehen.

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17.03.2021, 17.56 Uhr
Freidenker | Ein Witz
Wenn ich als ehemaliger DDR Bürger lesen muss, dass sich die ehemalige SED für eine Antidiskriminierungsstelle einsetzt, komme ich mir irgendwie veralbert vor.
Irgendwie scheint diese Partei ihre Vergangenheit vollständig auszublenden.

Anmerkung tech. Support:
Vielleicht hat sie aber auch einfach nur dazu gelernt. :-)
Das sollte man doch jedem irgendwie zugestehen.

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17.03.2021, 18.18 Uhr
Örzi | Toller Job
Sprecherin für Antifaschismus und Antirassismus. Gibt es auch eine Sprecherin gegen Antisemitismus und Antiziganismus. Wenn nicht, braucht es unbedingt auch noch eine Antidiskriminierungsstelle. Und für die andern hierzulande schwerwiegend unterdrückten auch. Geld ist ja offensichtlich genug vorhanden.

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17.03.2021, 18.38 Uhr
Kritiker2010 | Ich werde auch diskriminiert!
Wenn ich darüber nachdenke, werde ich täglich von morgens bis abends diskriminiert. Die Grünen haben etwas gegen mein Auto. Die Schwarzen finden mich zu weiß, die Schwulen zu hetero, die Frauen zu männlich, die Alten zu jung, die Jungen zu alt, die Dummen zu klug, die Klugen zu dumm, die Roten zu braun oder schwarz, die Schwarzen zu grün.

Aber können daran irgendwelche Sozial-Wunderblumen etwas ändern, indem Sie und das Zigeuner-Schnitzel und den Mohrenkopf madig machen oder im schlimmsten Fall dafür sorgen, dass der untalentierteste Bewerber den Job bekommt, weil er/sie/es irgendeiner Quote entspricht?

Muss ich mich in Zukunft nur noch strampelnd auf den Boden legen und mir eine Diskriminierungs-Erzählung ausdenken, um zu bekommen, was ich will?

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17.03.2021, 19.39 Uhr
Betrachter | Vielleicht
haben Denunzianten damit ein erhöhtes Mitteilungsbedürfnis. Und was ist mit unseren Gästen? Da halten sich Iraker für was besseres als Syrer, Nordsudanesen hassen die im Süden usw, die Europäer sind für Asiaten Langnasen usw. Es gibt zahlreiche Beispiele unter diesen Volksgruppen, wird das dann auch als Rassismus und Diskriminierung eingestuft ?

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17.03.2021, 19.40 Uhr
Paulinchen | Ja discobolos...
... zu Ihrer Beruhigung, noch bin ich nicht senil. Deshalb liegt mir bei meiner täglichen Presseschau auch nicht das Neue Deutschland vor. Ich lese lieber Presseartikel, welche mit der Zeit gehen und nicht phantasieren. Letzteres könnte auf die Leserschaft abfaerben.

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17.03.2021, 19.49 Uhr
Kobold2 | Mir kommen die Tränen
Herr Kritiker.
Als Lkw Fahrer sind sie in Deutschland so was, wie vogelfrei.
Jeder meint sie vollpöpeln zu dürfen und zu müssen. Suchen sie einen Parkplatz in einem Industriegebiet, heißt es, sie sollen doch gefälligst auf die Autobahn, da ist zwar alles ab 17.00 Uhr belegt. Dazu kommt dann noch, das sie da auch nur stören und doch gefälligst auf die Schiene gehören. Stehen sie am Straßenrand zum sichtbaren be und entladen wird wild hupend schimpfend und pöpelnd vorbeigerast ( ne, nicht gefahren). Müssen sie mal durch ein Wohngebiet zum Ziel fahren, sind sie schon durch die Blicke tod. Zum Glück betreiben die Wenigsten noch Landwirtschaft, sonst kämen noch die Mistgabeln zum Einsatz. Ihre Nachtruhe dürfen sie gern 5m neben einer Leitplanke bei laufenden Verkehr machen. Steht aber 200m weiter ein Wohnhaus fühlt man sich durch die blose Anwesenheit in seiner Ruhe gestört und fordert ein Parkverbot für Lkw, was natürlich auch durchgesetzt wird.Jeder schlechtgelaunte Lagerarbeiter, oder Staplerfahrer, kann sie nach Lust und ( schlechter) Laune mal ein paar Stunden, oder bis zum nächsten Tag stehen lassen, um ihnen den Tagesablauf, oder das Wochenende vermiesen.
Von der Rücksichtlosigkeit im Strassenverkehr zu berichten, erspare ich mir. Dafür reicht der Platz nicht und die Mühe ist eh vergebens.
Jahrelanger bekannter Alltag, Tendenz steigend.
Politik und Medien halten den Zustand durch lobbygesteuerte Untätigkeit und Verbreitung von Halbwarheiten am Laufen.
Aber leider wird sich dieses Amt solch bekannter Dinge auch nicht annehmen. Trotzdem freue ich mich für jeden, der in Zukunft etwas menschwenwürdiger behandelt wird.

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17.03.2021, 20.31 Uhr
SSept | Oh man
Haben die keine anderen Sorgen.Ick meine dit schlimmste was man heutzutage sein kann ist ein Weißer, arbeitender, hetero Mann der politischen Mitte. Da hat man die Arschkarte Pur und bekommt von allen Seiten Vorwürfe und finanziert den Mist noch.

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17.03.2021, 20.36 Uhr
diskobolos | Statt zu fabulieren, Paulinchen,
könnten Sie doch einfach die Frage beantworten, wo Sie gelesen haben, was Sie hier zum besten gegeben haben.

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17.03.2021, 20.57 Uhr
Paulinchen | Nun discobolos...
... wer von uns beiden, ist wohl nun cleverer? Mit etwas Sinn und Verstand, hätten Sie durchaus die Quelle meiner Äußerung erkennen können. Aber es ist leider nicht jedem gegeben, zwischen den Zeilen zu lesen.

Wenn Sie dazu nicht in der Lage sind, lassen Sie es einfach. Warten Sie bitte nicht auf eine weitere Antwort von mir in der Sache.

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17.03.2021, 23.09 Uhr
Trüffelschokolade | Gute Sache
Gute Sache, dass das endlich finanziert wird. Schon lange überfällig.
Eine zentrale Beratung ist hilfreich und praktisch. Immer noch zu oft lassen Personen etwas über sich ergehen, weil sie unsicher sind wie sie reagieren sollen, was ihre Rechte sind, etc.

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17.03.2021, 23.09 Uhr
tannhäuser
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18.03.2021, 00.33 Uhr
grobschmied56
Der Beitrag wurde deaktiviert.
18.03.2021, 02.18 Uhr
Hector_Landers | wann....
... macht die SED denn mal ne stelle, wo man sich mal der OPFER ihres regiemes annimmt???

Anmerkung tech. Support:
Das ist im „SED-Unrechtsbereinigungsgesetze“ bereits geregelt.

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18.03.2021, 07.06 Uhr
Kitty Kat | Das 'passt'....
...ja zum Artikel über die Geldnöte der Suchtberatungsstellen, deren Mittel mal eben fix gekürzt werden....um diesen linken Mist zu finanzieren.

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