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Di, 12:04 Uhr
30.10.2001

Gedenken an Pogromnacht

Nordhausen (nnz). In der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 wurden auch in Nordhausen die jüdische Synagoge und zahlreiche Geschäfte und Wohnungen zerstört und geplündert. Die jüdischen Mitbürger wurden verhaftet, misshandelt und verfolgt.


Der Bürgermeister der Stadt Nordhausen, Klaus Wahlbuhl (SPD), wird mit Vertretern aus Politik und Kirche am jüdischen Gedenkstein am Pferdemarkt, am 09. November 2001, um 17 Uhr, mit einer Kranzniederlegung diesen Ereignissen und den Opfern gedenken. Nordhäuser Bürgerinnen und Bürger sind dazu herzlich eingeladen. Das städtische Kulturamt und der Verein „Gegen Vergessen, für Demokratie“ laden darüber hinaus am gleichen Tag, um 19 Uhr, ins Vereinshaus „Thomas Mann“, zu der Veranstaltung „Gedenken und Musik“ ein. In einer Lesung teilweiser unveröffentlichter Texte von jüdischen Bürgern, die in dieser Zeit in Nordhausen lebten, soll den menschenverachteten Ereignissen, die die Pogromnacht vor 63 Jahren einleitete, gedacht werden. Der Abend wird von Prof. h.c. Christian Elsas, aus Bad Sooden-Allendorf, am Klavier begleitet.
Autor: nnz

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