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Di, 09:02 Uhr
30.10.2001

Bullen und Bären im nnz-Aktien-Tip

Nordhausen/Frankfurt (nnz). Die nnz bietet in lockerer Folge Analysen und Markteinschätzungen an. Das Material wird nnz von der „Helaba“ zur Verfügung gestellt. Heute: 30.10.2001


Deutliche Kursverluste mussten die amerikanischen Aktienmärkte gestern zum Wochenauftakt hinnehmen. Bei den Standardwerten wurde Boeing stark verkauft. Auch die Schuldenkrise von Argentinien und die erneute Sorge um die weitere wirtschaftliche Entwicklung Amerikas trugen zu den Kursverlusten bei. Diese Woche werden Wirtschaftsdaten aus dem September veröffentlicht. Diese könnten zum ersten Mal das ganze Ausmaß des 11. Septembers zeigen. Viele Marktteilnehmer haben hiervor Angst. Der Dow Jones Index 30 schloss 2,89 % oder 275,67 Punkte schwächer bei 9269,50 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 Index verlor 2,38 % oder 26,31 Punkte und beendete den Handel mit 1078,30 Punkten, wieder unter der wichtigen Marke von 1100 Punkten. Der Technologieindex Nasdaq gab 3,93 % oder 69,44 Punkte nach und schloss bei 1699,52 Punkten unter der 1700er Marke.

Diese negativen Vorgaben aus USA wurden im Dax teilweise gestern schon miteinbezogen. Allerdings liegt die erste Indikation für den von der Helaba gerechneten Dax heute morgen bei 4636 Punkten. Damit hat der Dax sein durchaus positives Verhalten der letzten Tage nun verlassen. Alle Unterstützungen wurden nach unten durchbrochen und der Weg sollte nun wieder frei sein in Richtung 4480. Für mich sehr wichtig war das unterschreiten der Marke von 4750 auf Schlusskursbasis. Eine kleine Konsolidierung, wie ich sie ja immer gefordert habe in den letzten Tagen, tut dem Markt sicherlich gut. Sollte die Marke von 4480 allerdings nicht halten, könnte eine Reaktion bis in den Bereich 4150 anstehen.

Hiervon gehe ich aber zur Zeit nicht aus. Für mich wichtig ist auch das Verhalten des Volumens bei fallenden Kursen. Sollte dies erneut steigen, so kann man davon ausgehen, dass wir uns immer noch in einem Bärenmarkt befinden. Wenn das Volumen nicht übermäßig ansteigt, könnte eine Bodenbildung langfristig eintreten.
Jörg Dechert, Aktienhandel
Autor: nnz

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