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Di, 20:24 Uhr
26.01.2021
Dritter Unfall in zwei Tagen

Taschenberg, zum Dritten

Es scheint kein Tag zu vergehen an dem es keine Vorkommnisse an der Kreuzung Hallesche Straße/Taschenberg gibt. Auch heute krachte es wieder an dieser, eigentlich übersichtlichen, Kreuzung...

Unfall am Taschenberg (Foto: S. Dietzel) Unfall am Taschenberg (Foto: S. Dietzel)

Gegen 18:10 Uhr befuhr ein 22 jährige Mitsubishi Fahrerin die Hallesche Straße in Richtung Innenstadt. Ein aus der Innenstadt kommender PKW beabsichtigte von der Halleschen Straße zum Taschenberg abzubiegen. Dabei übersah der 28-jährige Autofahrer die im Gegenverkehr befindlichen, vorfahrtsberechtigte 22-jährige in ihrem Auto.

Im Kreuzungsbereich kam es zu einem heftigen Zusammenstoß. Die Fahrerseite des Mitsubishi wurde getroffen. Beide Airbags lösten aus. Die Autofahrerin wurde bei dem Unfall verletzt und wurde in das Südharz Klinikum gebracht. Beide Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Am Mitsubishi entstand augenscheinlich ein wirtschaftlicher Totalschaden. Die genaue Schadenshöhe konnte noch nicht beziffert werden.
S. Dietzel
Unfall am Taschenberg (Foto: S. Dietzel)
Unfall am Taschenberg (Foto: S. Dietzel)
Unfall am Taschenberg (Foto: S. Dietzel)
Unfall am Taschenberg (Foto: S. Dietzel)
Unfall am Taschenberg (Foto: S. Dietzel)
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Kommentare

26.01.2021, 20.57 Uhr
Herr Schröder | Nicht zu fassen!
Ist das jetzt hier so eine Art Challenge?

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26.01.2021, 22.11 Uhr
Fönix | Das ist eine ganz normale Kreuzung und
alle sind zu blöd zum Autofahren...

Ich erspare mir die Mühe, hier zum 27. Mal die eigentlich einfachen und gar nicht mal so teuren Lösungen zum Besten zu geben, denn die verantwortlichen Gremien sind ganz offenkundig beratungsresistent...

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26.01.2021, 22.16 Uhr
N. Baxter | nee oder?
gibt es eigentlich so eine Art Unfallkataster? Da würde NDH dann sicherlich doch mal berühmt, wenn auch ehr fraglich?

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26.01.2021, 22.19 Uhr
copper | Es ist mir unerklärlich ,
ich bin heute zwei mal über diese Kreuzung als Linksabbieger zum Taschenberg gefahren. Es ist
idiotensicher. Bin ich mir unsicher warte ich auf den
grünen Abbiegefeil. Ich bin Nordhäuser , habe einen
LKW Führerschein seit 1972 und habe heute extra
einmal in Richtung Bielen gesehen . Ich erkenne
farbige Fahrzeuge am Stresemannring.
Wer hier, als Linksabbieger, einem die Vorfahrt nimmt ,
hat seinen Führerschein verwirkt ! Dafür kann es keine
Entschuldigung geben.
Sorry

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26.01.2021, 23.18 Uhr
emmerssen | Unmöglich..
die Leute fahren bei dieser Glätte wie die Irren. Keiner hat mehr Zeit. Es ist kein Wunder das ständig Unfälle passieren.

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27.01.2021, 08.12 Uhr
Wie Bitte | Ich würde den Kommentatoren zustimmen,
die gebetsmühlenartig immer wieder wiederholen, dass die Autofahrer heutzutage nur alle zu dumm seien, sich an einer Linksabbieger korrekt zu verhalten, wenn die Kreuzung Taschenberg die einzige Linksabbiegerampel in ganz Nordhausen wäre.
Dann könnte man sagen, "stimmt, alle nicht aufgepasst in der Fahrschule".

Da dem aber nicht so ist, sollte man vielleicht doch mal über die Kreuzung an sich nachdenken, oder?
Muss da unten denn tatsächlich erst mehr geschehen als nur Blechschaden?

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27.01.2021, 09.00 Uhr
E20 | copper - unerklärlich
unerklärlich ist es nur, wenn die Spur mit Linksabbieger zum Lidl frei ist. Dann gebe ich Ihnen Recht.
Sollten jedoch in besagter Spur mehrere Autos stehen, dann ist die Sicht schon stark beeinträchtigt

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27.01.2021, 10.32 Uhr
Müller123 | Schneller Spurwechsel kurz vor der Ampel
Ich habe hier auch schon oft gesehn dass aus Richtung Bielen kommende Autos, welche auf der linken Spur fahren, kurz vor der Ampel noch schnell die Spur auf die rechte Seite wechseln, da ein vorausfahrendes Fahrzeug links zum Lidl abbiegen möchte. Damit rechnen einige Linksabbieger, welche zum Taschenberg wollen nicht.

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27.01.2021, 10.34 Uhr
urbach44 | Geschwindigkeitsbeschränkung
Da man einen Kreisel offenbar dort nicht bauen kann, dann bleibt eigentlich als vorbeugende Maßnahme nur, die Geschwindigkeit Hallesche Straße stadteinwärts auf 30 km/h zu begrenzen. Wenn das dann ein paarmal kontrolliert wird, dann wird man sich auch an diese Geschwindigkeitsbeschränkung halten. Damit würde die Unfallgefahr am Taschenberg deutlich reduziert.

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27.01.2021, 11.54 Uhr
T.H. | (rote) Ampel für Linksabbieger erforderlich
Ich biege auch regelmäßig an diesser Kreuzung stadtauswärtsfahrend in Richtung Taschenberg ab und halte diese Kreuzung insbesondere für Ortsunkundige für gefährlich. Die vielen Unfälle passieren ja nicht umsonst.
Unverständlich ist jedoch, dass nicht die offenkundig auf der Hand liegende Regelung umgesetzt wird: Es bedarf einer roten Ampel für Linksabbieger, die sich erst auf grün umschaltet, wenn der Gegenverkehr rot hat. So etwas gibt es doch an so vielen anderen Kreuzungen, bspw. wenn man von der Halleschen Straße stadtauswärtsfahrend in den Stresemannring einbiegt, obwohl es dort sehr viel übersichtlicher ist.
Die Lösung ist offenkundig, aber die Verantwortlichen basteln lieber an anderer Stelle rum (neue Ampel für Rechtsbbieger vom Taschenberg in die Hallesche Straße) und bringen sogar Fußgänger in Gefahr, indem die Querungshilfe in der Halleschen Straße beseitigt wurde. Also: richtige Ampel für Linksabbieger, nicht nur ein grüner Pfeil.

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27.01.2021, 12.46 Uhr
muendh | T.H. da wird sich bestimmt was tun.
Glaube ich wenigstens.

Wenn de Baumaßnahme an dieser Kreuzung beendet ist wird sicherlich auch die Ampelsteuerung überarbeitet.

Im übrigen befahre ich diese Kreuzung auch relativ ungern. Richtig unübersichtlich wird es für Linsabbieger zum Taschenberg, wenn auch noch Linksabbieger zum LIDL in der Fahrspur die Sicht versperren. Da hilft nur warten. Und dann fangen schon viele Kraftfahrer, die ebenfalls Linksabbieger zum Taschenberg sind, schnell an zu hupen, wenn es nicht vorwärts geht.

Diese Kreuzung erfordert im Gegensatz zu den anderen Kreuzungen in NDH die höchste Aufmerksamkeit, sie hat deffinitiv ihre Tücken.

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27.01.2021, 13.29 Uhr
DDR-Facharbeiter | Verbesserungsvorschläge an Strassen-Verkehrsbehörde in der Nordhäuser Stadtverwaltung?
Zur Entschärfung des Unfallschwerpunktes Kreuzung Hallesche Straße/Taschenberg gibt es einige plausible Vorschläge von ortskundigen Verkehrsteilnehmern. Sie verhallen anscheinend ungehört mangels Behördenadresse. Laut Wikipedia ist "die Straßenverkehrsbehörde in Deutschland die nach § 44 Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) durch Landesrecht bestimmte und zur Überwachung und Ausführung der Straßenverkehrsordnung zuständige Verwaltungsbehörde." Wo ist die Nordhäuser Straßenverkehrsbehörde ?
Vielleicht beim Ordnungsamt oder beim Tiefbauamt oder sonstwo im Nordhäuser Niemandsland ? Damen und Herren des vom Bürger gewählten Stadtrat, bitte klärt das, bevor es den nächsten Personenschaden gibt.

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27.01.2021, 14.25 Uhr
Altstaedter | Wenn der Bauer nicht schwimmen kann, .....
...... hat ja auch die Badehose Schuld.
Wenn ich aus der Halleschen Straße komme und möchte links zum Taschenberg abbiegen, fahre ich bei grün in die Kreuzung ein und fahre erst dann los, wenn ich mir sicher bin, dass nichts mehr kommt. Wenn jetzt ein paar Fahrzeuge im Gegenverkehr ebenfalls links abbiegen wollen, zum Lidl hin, dann ist die Sicht zwar eingeschränkt, aber wer sagt denn dann, dass ich fahren muss? Wenn ich mir nicht sicher bin, ob nun noch ein Fahrzeug rechts an den Linksabbiegern vorbei fährt oder nicht, bleibe ich im Zweifelsfall stehen und warte, bis ich mir sicher bin.
Was ist da nun so schwer dran? Wer das nicht auf die Reihe bekommt, hat auch nichts im Straßenverkehr verloren.
Da braucht es keine neue Ampelschaltung oder irgendwelche Maßnahmen der Stadt, da braucht man nur das Handy weglegen und das anwenden, was man in der Fahrschule gelernt hat.

Kopfschüttelnde Grüße

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04.02.2021, 21.43 Uhr
ScampiTom | In Mühlhausen hat man den
Kreisverkehr entdeckt und in vielen anderen Ländern auch. Funktioniert und es geht flüssig voran.

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05.02.2021, 01.23 Uhr
thueri | Den Großmäulern,
welche alle anderen für zu blöde zum Autofahren erklären wollen, halte ich entgegen: Wenn viele Menschen an gleicher Stelle und in gleicher Situation immerwieder die gleichen Fehler machen, muß ihnen geholfen werden. Und zwar, indem der Unfallschwerpunkt technisch so verändert wird, daß nichts mehr passieren kann. Nicht umsonst haben Brücken Geländer, obwohl die Passanten theoretisch auch aufpassen könnten, daß sie nicht abstürzen. So etwas ist gesetzlich allumfassend bis ins kleinste Detail von den zuständigen Behörden geregelt. Warum regt sich behördenseitig diesbezüglich in Nordhausen so gar nichts? Spielen die "Schraps hat den Hut verloren..."? Aufgewaaacht, ihr Schnarcher!

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